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	<title>Poetische Funktion der Sprache - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Lyrikwiki</subtitle>
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		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Poetische_Funktion_der_Sprache&amp;diff=385&amp;oldid=prev</id>
		<title>Wikiop: Die Seite wurde neu angelegt: „kategorie:Bühler, Jakob kategorie:Jakobson, Roman kategorie:Poetische Funktion kategorie:Link, Jürgen Beitrag von Andreas  Liske (aus einem Grun…“</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&lt;a href=&quot;/mediawiki/index.php?title=Kategorie:B%C3%BChler,_Jakob&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Bühler, Jakob (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;kategorie:Bühler, Jakob&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;/mediawiki/index.php/Kategorie:Jakobson,_Roman&quot; title=&quot;Kategorie:Jakobson, Roman&quot;&gt;kategorie:Jakobson, Roman&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;/mediawiki/index.php?title=Kategorie:Poetische_Funktion&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Poetische Funktion (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;kategorie:Poetische Funktion&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;/mediawiki/index.php/Kategorie:Link,_J%C3%BCrgen&quot; title=&quot;Kategorie:Link, Jürgen&quot;&gt;kategorie:Link, Jürgen&lt;/a&gt; Beitrag von Andreas  Liske (aus einem Grun…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[kategorie:Bühler, Jakob]] [[kategorie:Jakobson, Roman]] [[kategorie:Poetische Funktion]] [[kategorie:Link, Jürgen]]&lt;br /&gt;
Beitrag von Andreas  Liske (aus einem Grundkurs an der Universität Greifswald, 2000)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Grundlage des Buehlerschen Organon-Modells (1918), welches lediglich 3 Funktionen der Sprache kennt, entwickelt Roman Jakobson seine Vorstellung von den 6 Sprachfunktionen. Eine dieser, welche sich direkt auf die uebersendete Nachricht bezieht, ist die Poetic Function, die poetische Funktion der Sprache. Im sprachlichen Verhalten werden zwei Grundordnungsarten gebraucht: Selektion und Kombination. &amp;quot;Wenn &amp;#039;child&amp;#039; das Thema einer Nachricht ist, dann waehlt der Sprecher unter den gegebenen, mehr oder weniger aehnlichen Hauptwoertern wie &amp;quot;child, kid, youngster, tot&amp;#039;, die alle in gewisser Hinsicht aequivalent sind, und sucht dann, um das Thema auszufuehren, aus sinnverwandten Verben eines aus: &amp;#039;sleeps, dozes, nods, naps&amp;#039;. Die beiden Woerter vereinen sich in der Sprechreihe&amp;quot; (Jakobson, zitiert nach Eicher/Wiemann: Arbeitsbuch Literaturwissenschaft). Die Sprechreihe, in der sprachliche Einheiten in einer Folge miteinander kombiniert werden, heisst Syntagma (griech. = Zusammenstellung), waehrend die Organisation sprachlicher Einheiten aufgrund von Aehnlichkeitsmerkmalen  (Aequivalenzprinzip) ein Paradigma (griech. = Beispiel) ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die poetische Funktion uebertraegt das Prinzip der Aequivalenz von der Achse der Selektion auf die Achse der Kombination.  Aequivalenz wird zum  bestimmenden Mittel einer Sequenz&amp;quot; (Jakobson, ebenda).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Grundlage von Jakobsons Ueberlegungen entwickelte schließlich Juergen  Link seine Gedanken zur Ueberstrukturiertheit v.a. lyrischer Texte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wikiop</name></author>
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