<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de-x-formal">
	<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Daether</id>
	<title>Lyrikwiki - Benutzerbeiträge [de-formal]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Daether"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Daether"/>
	<updated>2026-04-30T21:05:57Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.39.13</generator>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=D%C3%B6blin,_Alfred&amp;diff=36488</id>
		<title>Döblin, Alfred</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=D%C3%B6blin,_Alfred&amp;diff=36488"/>
		<updated>2023-09-05T08:43:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Alfred-doeblin-1930-e33e69-small.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* 10. August 1878 in Stettin; † 26. Juni 1957 in Emmendingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Döblin wurde am 10. August 1878 in Stettin als Sohn eines berufstätigen Schneidermeisters und der Tochter eines reichen Fabrikanten geboren. Der Vater lässt die Familie mit einer neuen Frau hinter sich und wandert nach Amerika aus, als Döblin gerade einmal zehn Jahr alt war. Als die Familie bereits in Berlin lebte, kehrte Alfred Döblins Vater Max wieder nach Deutschland zurück und lebte dort mit seiner neuen Geliebten, Henriette Hecht, in ärmlichen Verhältnissen. Zuweilen schickte er sich an, Arbeit in Berlin zu finden und zu seiner Familie zu ziehen, hielt aber nie derartige Versprechen und blieb Zeit seines Lebens in Hamburg. Diese Kindheitserlebnisse sollten Jahre später das Schreiben Döblins und seine Erinnerungen an seinen Geburtstort prägen. Aufgrund des Weggangs des Vaters und des daraus resultierenden sozialen und finanziellen Abstiegs zieht die Familie nach Berlin. Döblin beschreibt sein zwiespältiges Verhältnis, das vor allem de Wegzug seines Vaters geschuldet ist, zu seiner Heimatstadt Stettin in folgenden Worten: &amp;quot;Also, ich bin vor vierzig Jahren nach Berlin gekommen, nachdem ich vorher geboren bin. Ich kam in Berlin in einem Zustand an, der sich nicht unterscheidet von meiner Geburt, zehn Jahre vorher, in Stettin.&amp;quot; Seine Erlebnisse in Stettin wirken wie eine Leerstelle, die von den Erinnerungen an den absenten Vater, seinen Versprechungen und den Fantasien von seiner neue Liebschaft und einem dazugehörigen Leben gefüllt werden. Das Leben in Berlin gestaltet sich aufgrund der sozialen Stellung der Familie äußerst schwierig. Um die Familie ernähren zu können, nimmt die Mutter Untermieter bei sich auf. 1900 besteht Alfred Döblin das Abitur und nimmt das Medizinstudium auf. Dort lernt er die Medizinstudentin Erna Reiss kennen, die er 1912 heiratet und mit der er vier Söhne großzieht. Sein Doppelleben als Psychiater und Schriftsteller nimmt seinen Anfang mit der Bekannschaft mit Herwarth Walden, der ihn in die Literaturszene Berlins einführt. Döblin beginnt Artikel für die expressionistische Zeitschrift &amp;quot;Der Sturm&amp;quot; zu verfassen. In den Jahren von 1912 bis 1920 veröffentlicht er Texte, die ihn zu einem der bekanntesten Vertreter der expressionistischen Literatur machen, darunter der Erzählband &amp;quot;Die Ermordung einer Butterblume&amp;quot; von 1912 und &amp;quot;Wallstein&amp;quot; von 1920. 1914 meldet sich Döblin als freiwillig Militärarzt zum Ersten Weltkrieg. 1928 wird er in die Akademie der Preußischen Künste aufgenommen und 1929, ein Jahr später, erscheint sein bekanntester Roman &amp;quot;Berlin Alexanderplatz&amp;quot;, der Döblin zu einem der gefragtesten Autoren der Weimarer Republik macht. Einen Tag nach dem Reichstagsbrand emigriert der als &amp;quot;Alsphaltliterat&amp;quot; verschriene Autor über Zürich nach Paris. Auch im Exil bleibt er literarisch aktiv. 1940 flieht er in die USA und konvertiert vom Judentum zum Katholizismus. Döblin kehrt nach Deutschland als Oberst und Literaturinspekteur der französischen Militärregierung nach Deutschland zurück und lebt in Baden-Baden. Vom Nachkriegsdeutschland enttäuscht, zieht Döblin 1953 jedoch wieder nach Paris. Alfred Döblin zählt heute zu den bedeutendsten Vertretern expressionistischer und avantgardistischer Literatur und ist einer der bekanntesten Exil-Autoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bibliographie, eine Auswahl:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die drei Sprünge des Wang-lun. Ein chinesischer Roman. 1916.&lt;br /&gt;
* Wadzeks Kampf mit der Dampfturbine. 1918.&lt;br /&gt;
* Wallenstein. 1920.&lt;br /&gt;
* Berge, Meere und Giganten. Roman 1924.&lt;br /&gt;
* Berlin Alexanderplatz. Roman. dt. Erstausgabe. S. Fischer Verlag, Berlin 1929.&lt;br /&gt;
* Babylonische Wandrung. Roman. 1934.&lt;br /&gt;
* Die Ermordung einer Butterblume und andere Erzählungen. Erzählband. 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lieferbare Bücher:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sämtliche Werke von Alfred Döblin werden heute durch den S. Fischer Verlag verlegt: https://www.fischerverlage.de/buch?author=Alfred%20Döblin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gesammelte Werke in mehreren Bänden sind ebenfalls beim S.Fischer Verlag erhältlich: https://www.fischerverlage.de/buch/reihe/alfred-doeblin-gesammelte-werke-taschenbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: https://www.dhm.de/lemo/biografie/alfred-doeblin; Döblin, Alfred: Ankunft in Berlin. in: Müller-Waldeck, Gunnar (Hrsg.): Die Ostsee meiner Erinnerungen. Kindheit in Mecklenburg und Pommern. Kiel 2010.; https://www.xlibris.de/Autoren/Doeblin/Biographie&lt;br /&gt;
[[category: Döblin, Alfred]] [[category: Geboren 1878]] [[category: Gestorben 1957]] [[category: Lebt(e) in Berlin]] [[category: Geboren in Stettin]] [[category: Preußische Akademie der Künste]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=D%C3%B6blin,_Alfred&amp;diff=36487</id>
		<title>Döblin, Alfred</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=D%C3%B6blin,_Alfred&amp;diff=36487"/>
		<updated>2023-09-05T08:40:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Alfred-doeblin-1930-e33e69-small.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* 10. August 1878 in Stettin; † 26. Juni 1957 in Emmendingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Döblin wurde am 10. August 1878 in Stettin als Sohn eines berufstätigen Schneidermeisters und der Tochter eines reichen Fabrikanten geboren. Der Vater lässt die Familie mit einer neuen Frau hinter sich und wandert nach Amerika aus, als Döblin gerade einmal zehn Jahr alt war. Als die Familie bereits in Berlin lebte, kehrte Alfred Döblins Vater Max wieder nach Deutschland zurück und lebte dort mit seiner neuen Geliebten, Henriette Hecht, in ärmlichen Verhältnissen. Zuweilen schickte er sich an, Arbeit in Berlin zu finden und zu seiner Familie zu ziehen, hielt aber nie derartige Versprechen und blieb Zeit seines Lebens in Hamburg. Diese Kindheitserlebnisse sollten Jahre später das Schreiben Döblins und seine Erinnerungen an seinen Geburtstort prägen. Aufgrund des Weggangs des Vaters und des daraus resultierenden sozialen und finanziellen Abstiegs zieht die Familie nach Berlin. Döblin beschreibt sein zwiespältiges Verhältnis, das vor allem de Wegzug seines Vaters geschuldet ist, zu seiner Heimatstadt Stettin in folgenden Worten: &amp;quot;Also, ich bin vor vierzig Jahren nach Berlin gekommen, nachdem ich vorher geboren bin. Ich kam in Berlin in einem Zustand an, der sich nicht unterscheidet von meiner Geburt, zehn Jahre vorher, in Stettin.&amp;quot; Seine Erlebnisse in Stettin wirken wie eine Leerstelle, die von den Erinnerungen an den absenten Vater, seinen Versprechungen und den Fantasien von seiner neue Liebschaft und einem dazugehörigen Leben gefüllt werden. Das Leben in Berlin gestaltet sich aufgrund der sozialen Stellung der Familie äußerst schwierig. Um die Familie ernähren zu können, nimmt die Mutter Untermieter bei sich auf. 1900 besteht Alfred Döblin das Abitur und nimmt das Medizinstudium auf. Dort lernt er die Medizinstudentin Erna Reiss kennen, die er 1912 heiratet und mit der er vier Söhne großzieht. Sein Doppelleben als Psychiater und Schriftsteller nimmt seinen Anfang mit der Bekannschaft mit Herwarth Walden, der ihn in die Literaturszene Berlins einführt. Döblin beginnt Artikel für die expressionistische Zeitschrift &amp;quot;Der Sturm&amp;quot; zu verfassen. In den Jahren von 1912 bis 1920 veröffentlicht er Texte, die ihn zu einem der bekanntesten Vertreter der expressionistischen Literatur machen, darunter der Erzählband &amp;quot;Die Ermordung einer Butterblume&amp;quot; von 1912 und &amp;quot;Wallstein&amp;quot; von 1920. 1914 meldet sich Döblin als freiwillig Militärarzt zum Ersten Weltkrieg. 1928 wird er in die Akademie der Preußischen Künste aufgenommen und 1929, ein jähr später, erscheint sein bekanntester Roman &amp;quot;Berlin Alexanderplatz&amp;quot;, der Döblin zu einem der gefragtesten Autoren der Weimarer Republik macht. Einen Tag nach dem Reichstagsbrand emigriert der als &amp;quot;Alsphaltliterat&amp;quot; verschriene Autor über Zürich nach Paris. Auch im Exil bleibt er literarisch aktiv. 1940 flieht er in die USA und konvertiert vom Judentum zum Katholizismus. Döblin kehrt nach Deutschland als Oberst und Literaturinspekteur der französischen Militärregierung nach Deutschland zurück und lebt in Baden-Baden. Vom Nachkriegsdeutschland enttäuscht, zieht Döblin 1953 jedoch wieder nach Paris. Alfred Döblin zählt heute zu den bedeutendsten Vertretern expressionistischer und avantgardistischer Literatur und ist einer der bekanntesten Exil-Autoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bibliographie, eine Auswahl:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die drei Sprünge des Wang-lun. Ein chinesischer Roman. 1916.&lt;br /&gt;
* Wadzeks Kampf mit der Dampfturbine. 1918.&lt;br /&gt;
* Wallenstein. 1920.&lt;br /&gt;
* Berge, Meere und Giganten. Roman 1924.&lt;br /&gt;
* Berlin Alexanderplatz. Roman. dt. Erstausgabe. S. Fischer Verlag, Berlin 1929.&lt;br /&gt;
* Babylonische Wandrung. Roman. 1934.&lt;br /&gt;
* Die Ermordung einer Butterblume und andere Erzählungen. Erzählband. 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lieferbare Bücher:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sämtliche Werke von Alfred Döblin werden heute durch den S. Fischer Verlag verlegt: https://www.fischerverlage.de/buch?author=Alfred%20Döblin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gesammelte Werke in mehreren Bänden sind ebenfalls beim S.Fischer Verlag erhältlich: https://www.fischerverlage.de/buch/reihe/alfred-doeblin-gesammelte-werke-taschenbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: https://www.dhm.de/lemo/biografie/alfred-doeblin; Döblin, Alfred: Ankunft in Berlin. in: Müller-Waldeck, Gunnar (Hrsg.): Die Ostsee meiner Erinnerungen. Kindheit in Mecklenburg und Pommern. Kiel 2010.; https://www.xlibris.de/Autoren/Doeblin/Biographie&lt;br /&gt;
[[category: Döblin, Alfred]] [[category: Geboren in Stettin]] [[category: Preußische Akademie der Künste]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Richter,_Hans_Werner&amp;diff=36486</id>
		<title>Richter, Hans Werner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Richter,_Hans_Werner&amp;diff=36486"/>
		<updated>2023-09-05T08:34:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hans Werner Richter.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Hans Werner Richter war Schriftsteller und Publizist und wurde am 12.11.1908 in Neu Sallenthin auf Usedom geboren und starb am 23.3.1993 München. Er wächst als Sohn einer traditionellen Arbeiterfamilie, als fünftes Geschwisterkind, auf; sein Vater ist Fischer und seine Mutter Tochter eines ortsansässigen Katenbauers. Zwei jähre später zieht die Familie von Neu Sallenthin nach Bansin auf Usedom.Richters Großvater zog arbeitssuchend auf die Insel, wo er zwischenzeitlich seiner Berufung als Weber wieder nachgehen konnte. Entgegen der handwerklichen Tradition der Familie, die der Großteil seiner Brüder fortführen sollte, entschied sich Richter für eine Ausbildung zum Buchhändler von 1924 bis 1927 in Swinemünde, nachdem er in Bansin die Volksschule absolvierte. 1928 wurde er als Buchhandelsgehilfe in der Tempelhofer Buchhandlung in Berlin angestellt. Die dort verbrachten Jahre sollten sich später als literarisch ausschlaggebend erweisen: durch seine Anstellung in der Buchhandlung hatte er Zugang zu einer Vielzahl von wissenschaftlichen Texten und Werken der Belletristik und schrieb durch diese inspiriert eigene erste Texte, die er seinem Freundeskreis vortrug, in dem eine Kultur des literarischen Austauschs und auch gegenseitiger Kritik der einander vorgetragenen Texte herrschte. 1930 verlor er seine Arbeitsstelle und trat in die KPD ein, aus der er 1932 wieder austrat, da er sich mit dem trotzkischen Sozialismus nicht verbunden sah, was ihn vor einer Inhaftierung durch die Nazis während der zeit des Dritten Reiches bewahrte. Nach einer gescheiterten Emigration nach Paris im jähr 1933, kehrt er 1934 nach Berlin zurück, wo er als Buchhändler für verschiedene Verlage arbeitet. Im Februar 1940 wird Richter kurzzeitig durch die Gestapo verhaftet und dank mangelnder Beweislage wieder freigelassen. Im Mai 1940 wird er zum Kriegsdienst in die Deutsche Wehrmacht einberufen. Von 1943 bis 1946 ist er in Amerikanischer Kriegsgefangenschaft und verarbeitet seine Erinnerungen und Eindrücke in dem Roman &amp;quot;Die Geschlagenen&amp;quot;. Im Mai 1947 gründet sich die &amp;quot;Gruppe 47&amp;quot; durch ein Treffen mit ehemaligen Mitarbeitenden der Zeitschrift &amp;quot;Der Ruf&amp;quot; im Hause Ilse Schneider-Lengyels am Bannwalsdee. Richter erweist sich als eines der bedeutendsten und engagiertesten Mitglieder der Gruppe, die zum wichtigsten literarischen Forum der späteren Bundesrepublik Deutschland aufsteigen sollte. Die literarischen Leistungen Richters blieben in eher untergeordneter Stellung zum seiner Position in der &amp;quot;Gruppe 47&amp;quot;. Erwähnenswert ist sein Roman &amp;quot;Spuren im Sand&amp;quot;, der autobiographisch geprägt ist und der von einer Jugend in einem pommerschen Fischerdorf an der Ostseeküste erzählt. Richter wurde in Bansin auf der Insel Usedom begraben, wo heute auch sein  Nachlass im ehemaligen Bansiner Feuerhaus verwaltet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bibliographie, eine Auswahl:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Geschlagenen&amp;quot; von 1949. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Spuren im Sand&amp;quot; von 1953.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Du sollst nicht töten&amp;quot; von 1955, mittlerweile vergriffen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Menschen in freundlicher Umgebung. Sechs Satiren.&amp;quot; von 1965, vergriffen. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Stunde der falschen Triumphe.&amp;quot; von 1981 in: Wagenbach, Berlin.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Geschichten aus Bansin.&amp;quot; von 1982 in: Nymphenburger, München.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ein Julitag.&amp;quot; von 1982 in: Nymphenburger, München.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Im Etablissement der Schmetterlinge – Einundzwanzig Portraits aus der Gruppe 47.&amp;quot; von 1986 in: Nymphenburger, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lieferbare Bücher:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Geschlagenen&amp;quot;, Wagenbach Verlag, Berlin 2018.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Im Etablissement der Schmetterlinge. 21 Portraits aus der Gruppe 47&amp;quot;, Wagenbach Verlag, Berlin 2018.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ein Julitag&amp;quot;, Wagenbach Verlag, Berlin 2006. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Stunde der falschen Triumphe&amp;quot;, Wagenbach Verlag, Berlin 2010.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Geschichten aus Bansin&amp;quot;, Wagenbach Verlag, Berlin 2008. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Spuren Im Sand&amp;quot;, Hinstorff Verlag, Rostock 2015.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Deutschland deine Pommern. Wahrheiten, Lügen und schlitzohriges Gerede.&amp;quot;, Hinstorff Verlag, Rostock 2015. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Quelle: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118600451.html https://www.hdg.de/lemo/biografie/hans-werner-richter.html; https://usedom.de/die-insel/geschichte-und-traditionen/hans-werner-richter-haus; https://kulturstiftung.org/biographien/richter-hans-werner-2&lt;br /&gt;
[[category: Richter, Hans Werner]] [[category: Geboren 1908]] [[category: Gestorben 1993]] [[category: Geboren in Neu Sallenthin]] [[category: Lebt(e) auf Usedom]] [[category: Lebt(e) in Bansin]] [[category: Lebt(e) in Swinemünde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Richter,_Hans_Werner&amp;diff=36485</id>
		<title>Richter, Hans Werner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Richter,_Hans_Werner&amp;diff=36485"/>
		<updated>2023-09-05T08:31:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hans Werner Richter.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Hans Werner Richter war Schriftsteller und Publizist und wurde am 12.11.1908 in Neu Sallenthin auf Usedom geboren und starb am 23.3.1993 München; begraben wurde er in Bansin auf Usedom. Er wächst als Sohn einer traditionellen Arbeiterfamilie, als fünftes Geschwisterkind, auf; sein Vater ist Fischer und seine Mutter Tochter eines ortsansässigen Katenbauers. Zwei jähre später zieht die Familie von Neu Sallenthin nach Bansin auf Usedom.Richters Großvater zog arbeitssuchend auf die Insel, wo er zwischenzeitlich seiner Berufung als Weber wieder nachgehen konnte. Entgegen der handwerklichen Tradition der Familie, die der Großteil seiner Brüder fortführen sollte, entschied sich Richter für eine Ausbildung zum Buchhändler von 1924 bis 1927 in Swinemünde, nachdem er in Bansin die Volksschule absolvierte. 1928 wurde er als Buchhandelsgehilfe in der Tempelhofer Buchhandlung in Berlin angestellt. Die dort verbrachten Jahre sollten sich später als literarisch ausschlaggebend erweisen: durch seine Anstellung in der Buchhandlung hatte er Zugang zu einer Vielzahl von wissenschaftlichen Texten und Werken der Belletristik und schrieb durch diese inspiriert eigene erste Texte, die er seinem Freundeskreis vortrug, in dem eine Kultur des literarischen Austauschs und auch gegenseitiger Kritik der einander vorgetragenen Texte herrschte. 1930 verlor er seine Arbeitsstelle und trat in die KPD ein, aus der er 1932 wieder austrat, da er sich mit dem trotzkischen Sozialismus nicht verbunden sah, was ihn vor einer Inhaftierung durch die Nazis während der zeit des Dritten Reiches bewahrte. Nach einer gescheiterten Emigration nach Paris im jähr 1933, kehrt er 1934 nach Berlin zurück, wo er als Buchhändler für verschiedene Verlage arbeitet. Im Februar 1940 wird Richter kurzzeitig durch die Gestapo verhaftet und dank mangelnder Beweislage wieder freigelassen. Im Mai 1940 wird er zum Kriegsdienst in die Deutsche Wehrmacht einberufen. Von 1943 bis 1946 ist er in Amerikanischer Kriegsgefangenschaft und verarbeitet seine Erinnerungen und Eindrücke in dem Roman &amp;quot;Die Geschlagenen&amp;quot;. Im Mai 1947 gründet sich die &amp;quot;Gruppe 47&amp;quot; durch ein Treffen mit ehemaligen Mitarbeitenden der Zeitschrift &amp;quot;Der Ruf&amp;quot; im Hause Ilse Schneider-Lengyels am Bannwalsdee. Richter erweist sich als eines der bedeutendsten und engagiertesten Mitglieder der Gruppe, die zum wichtigsten literarischen Forum der späteren Bundesrepublik Deutschland aufsteigen sollte. Die literarischen Leistungen Richters blieben in eher untergeordneter Stellung zum seiner Position in der &amp;quot;Gruppe 47&amp;quot;. Erwähnenswert ist sein Roman &amp;quot;Spuren im Sand&amp;quot;, der autobiographisch geprägt ist und der von einer Jugend in einem pommerschen Fischerdorf an der Ostseeküste erzählt. Richter wurde in Bansin auf der Insel Usedom begraben, wo heute auch sein  Nachlass im ehemaligen Bansiner Feuerhaus verwaltet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bibliographie, eine Auswahl:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Geschlagenen&amp;quot; von 1949. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Spuren im Sand&amp;quot; von 1953.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Du sollst nicht töten&amp;quot; von 1955, mittlerweile vergriffen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Menschen in freundlicher Umgebung. Sechs Satiren.&amp;quot; von 1965, vergriffen. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Stunde der falschen Triumphe.&amp;quot; von 1981 in: Wagenbach, Berlin.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Geschichten aus Bansin.&amp;quot; von 1982 in: Nymphenburger, München.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ein Julitag.&amp;quot; von 1982 in: Nymphenburger, München.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Im Etablissement der Schmetterlinge – Einundzwanzig Portraits aus der Gruppe 47.&amp;quot; von 1986 in: Nymphenburger, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lieferbare Bücher:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Geschlagenen&amp;quot;, Wagenbach Verlag, Berlin 2018.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Im Etablissement der Schmetterlinge. 21 Portraits aus der Gruppe 47&amp;quot;, Wagenbach Verlag, Berlin 2018.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ein Julitag&amp;quot;, Wagenbach Verlag, Berlin 2006. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Stunde der falschen Triumphe&amp;quot;, Wagenbach Verlag, Berlin 2010.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Geschichten aus Bansin&amp;quot;, Wagenbach Verlag, Berlin 2008. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Spuren Im Sand&amp;quot;, Hinstorff Verlag, Rostock 2015.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Deutschland deine Pommern. Wahrheiten, Lügen und schlitzohriges Gerede.&amp;quot;, Hinstorff Verlag, Rostock 2015. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Quelle: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118600451.html https://www.hdg.de/lemo/biografie/hans-werner-richter.html; https://usedom.de/die-insel/geschichte-und-traditionen/hans-werner-richter-haus; https://kulturstiftung.org/biographien/richter-hans-werner-2&lt;br /&gt;
[[category: Richter, Hans Werner]] [[category: Geboren in Neu Sallenthin]] [[category: Lebt(e) auf Usedom]] [[category: Lebt(e) in Bansin]] [[category: Lebt(e) in Swinemünde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Koeppen,_Wolfgang&amp;diff=36484</id>
		<title>Koeppen, Wolfgang</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Koeppen,_Wolfgang&amp;diff=36484"/>
		<updated>2023-09-05T08:03:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wolfgang Koeppen, eigentlich Wolfgang Arthur Reinhold Köppen (* 23. Juni 1906 in Greifswald; † 15. März 1996 in München), war ein deutscher Schriftsteller.&lt;br /&gt;
Wolfgang Koeppen wurde als Sohn der alleinerziehenden Marie Koeppen im Haus der Witwe Dalberg in der Bahnhofsstraße 4 geboren. Die Wohnung selbst gehörte der Großmutter Emilie Koeppen, die eine verwitwete Weißnäherin war. Mutter und Großmutter Koeppen stammten aus eher ärmlichen Verhältnissen, wodurch die Familie häufig zu Umzügen gezwungen war. Wolfgang Koeppens Mutter, Emilie Koeppen, übte zu ihren Lebzeiten einige Berufe aus, darunter der einer Privatere, einer Schneiderin und einer Souffleuse. Letzteres mag einen Einfluss auf das leidenschaftliche Interesse Koeppens am Theater gehabt haben. Ein weiterer Bewohner des Geburtshauses von Koeppen war Dannenberg, ein Buchhändler, der auch als &amp;quot;guter Stern&amp;quot; für das von der Literatur geprägte Leben Koeppens bezeichnet wird. Koeppen hatte jedoch keinerlei Erinnerung an das Haus und deren Menschen, in dem er geboren wurde. In den Kinderjahren Koeppens zieht die Familie nach Masuren; Koeppen geht dort auf eine Bürgerschule. Danach kehrt er mit seiner Mutter nach Greifswald zurück und engagiert sich am Theater und am kulturellen Leben in seiner Heimatstadt. Am 8. Juni 1990 verlieh ihm die Universität Greifswald den Titel des Ehrendoktors. Er wurde besonders für seinen kritischen Blick auf die Nachkriegszeit, die seine Texte prägten, ausgezeichnet, womit es im Besonderen ihm zu verdanken gewesen sei, die deutsche Literatur nach dem II. Weltkrieg wieder zu etablieren. &lt;br /&gt;
Das Werk von Wolfgang Koeppen ist einerseits geprägt von den unterprivilegierten Verhältnissen, in denen er in den ersten Jahren seines Lebens aufgewachsen ist und andererseits von dem gutbürgerlichen Milieu, das in starkem Kontrast zu der Lebenswirklichkeit seiner Familie stand. Er empfand die Stimmung der Stadt und seiner Leute als erstickend: &amp;quot;Das Kind hatte das Gefühl unter Menschen zu leben, die es strafen wollten, die es schädigen wollten.&amp;quot; Diesen erdrückenden Ton fängt Koeppen als Grundstimmung in seinem autobiographisch geprägten Roman &amp;quot;Jugend&amp;quot; von 1976 ein. Er schreibt über einen Jungen, der in Armut in einer kleinen Wohnung in der Hunnenstraße aufwächst und Sohn einer Dienstmagd ist. Detailreiche und kinematisch wirkende Beschreibungen des Greifswalder Stadtbildes sind dabei besonders einprägsam. &lt;br /&gt;
Im ehemaligen Geburtshaus von Wolfgang Koeppen befindet sich heute das Koeppenhaus, in dem kulturelle und literarische Veranstaltungen und Ausstellungen stattfinden.  In dem im Haus befindlichen Wolfgang-Koeppen-Archiv wird der literarische Nachlass des Autors durch die Universität Greifswald verwaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliographie, eine Auswahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Tauben im Gras. Roman. Scherz &amp;amp; Goverts, Stuttgart 1951&lt;br /&gt;
* Das Treibhaus. Roman. Scherz &amp;amp; Goverts, Stuttgart 1953&lt;br /&gt;
* Der Tod in Rom. Roman. Scherz &amp;amp; Goverts, Stuttgart 1954&lt;br /&gt;
* Jugend. Erzählung. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1976&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* sämtliche Werke von Wolfgang Koeppen sind derzeit beim Suhrkamp Verlag erhältlich: https://www.suhrkamp.de/person/wolfgang-koeppen-p-2531&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Gesamtausgabe von Wolfgang Koeppens Werk sowie eine mehrbändige Ausgabe gesammelter Werke im Taschenbuchformat sind ebenfalls beim Suhrkamp weiterhin erhältlich:https: //www.suhrkamp.de/werkausgabe/wolfgang-koeppen-werke-in-16-baenden-leinen-w-52; https://www.suhrkamp.de/werkausgabe/wolfgang-koeppen-gesammelte-werke-in-sechs-baenden-broschur-w-53.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Müller-Waldeck, Gunnar: Literarische Spuren in Greifswald, Greifswald 1990, S. 132-134.; https://www.koeppenhaus.de/nachlass/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category: Koeppen, Wolfgang]] [[category: Geboren in Greifswald]] [[category: Lebt(e) in Greifswald]] [[category: Universität Greifswald]] [[category: Stammler, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[category: Pommersche Autoren]] [[category: Geboren in Greifswald]] [[category: Geboren 1906]] [[category: Gestorben 1996]] [[category: Gestorben in München]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Koeppen,_Wolfgang&amp;diff=36483</id>
		<title>Koeppen, Wolfgang</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Koeppen,_Wolfgang&amp;diff=36483"/>
		<updated>2023-09-05T08:03:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wolfgang Koeppen, eigentlich Wolfgang Arthur Reinhold Köppen (* 23. Juni 1906 in Greifswald; † 15. März 1996 in München), war ein deutscher Schriftsteller.&lt;br /&gt;
Wolfgang Koeppen wurde als Sohn der alleinerziehenden Marie Koeppen im Haus der Witwe Dalberg in der Bahnhofsstraße 4 geboren. Die Wohnung selbst gehörte der Großmutter Emilie Koeppen, die eine verwitwete Weißnäherin war. Mutter und Großmutter Koeppen stammten aus eher ärmlichen Verhältnissen, wodurch die Familie häufig zu Umzügen gezwungen war. Wolfgang Koeppens Mutter, Emilie Koeppen, übte zu ihren Lebzeiten einige Berufe aus, darunter der einer Privatere, einer Schneiderin und einer Souffleuse. Letzteres mag einen Einfluss auf das leidenschaftliche Interesse Koeppens am Theater gehabt haben. Ein weiterer Bewohner des Geburtshauses von Koeppen war Dannenberg, ein Buchhändler, der auch als &amp;quot;guter Stern&amp;quot; für das von der Literatur geprägte Leben Koeppens bezeichnet wird. Koeppen hatte jedoch keinerlei Erinnerung an das Haus und deren Menschen, in dem er geboren wurde. In den Kinderjahren Koeppens zieht die Familie nach Masuren; Koeppen geht dort auf eine Bürgerschule. Danach kehrt er mit seiner Mutter nach Greifswald zurück und engagiert sich am Theater und am kulturellen Leben in seiner Heimatstadt. Am 8. Juni 1990 verlieh ihm die Universität Greifswald den Titel des Ehrendoktors. Er wurde besonders für seinen kritischen Blick auf die Nachkriegszeit, die seine Texte prägten, ausgezeichnet, womit es im Besonderen ihm zu verdanken gewesen sei, die deutsche Literatur nach dem II. Weltkrieg wieder zu etablieren. &lt;br /&gt;
Das Werk von Wolfgang Koeppen ist einerseits geprägt von den unterprivilegierten Verhältnissen, in denen er in den ersten Jahren seines Lebens aufgewachsen ist und andererseits von dem gutbürgerlichen Milieu, das in starkem Kontrast zu der Lebenswirklichkeit seiner Familie stand. Er empfand die Stimmung der Stadt und seiner Leute als erstickend: &amp;quot;Das Kind hatte das Gefühl unter Menschen zu leben, die es strafen wollten, die es schädigen wollten.&amp;quot; Diesen erdrückenden Ton fängt Koeppen als Grundstimmung in seinem autobiographisch geprägten Roman &amp;quot;Jugend&amp;quot; von 1976 ein. Er schreibt über einen Jungen, der in Armut in einer kleinen Wohnung in der Hunnenstraße aufwächst und Sohn einer Dienstmagd ist. Detailreiche und kinematisch wirkende Beschreibungen des Greifswalder Stadtbildes sind dabei besonders einprägsam. &lt;br /&gt;
Im ehemaligen Geburtshaus von Wolfgang Koeppen befindet sich heute das Koeppenhaus, in dem kulturelle und literarische Veranstaltungen und Ausstellungen stattfinden.  In dem im Haus befindlichen Wolfgang-Koeppen-Archiv wird der literarische Nachlass des Autors durch die Universität Greifswald verwaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliographie, eine Auswahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Tauben im Gras. Roman. Scherz &amp;amp; Goverts, Stuttgart 1951&lt;br /&gt;
* Das Treibhaus. Roman. Scherz &amp;amp; Goverts, Stuttgart 1953&lt;br /&gt;
* Der Tod in Rom. Roman. Scherz &amp;amp; Goverts, Stuttgart 1954&lt;br /&gt;
* Jugend. Erzählung. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1976&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* sämtliche Werke von Wolfgang Koeppen sind derzeit beim Suhrkamp Verlag erhältlich: https://www.suhrkamp.de/person/wolfgang-koeppen-p-2531&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Gesamtausgabe von Wolfgang Koeppens Werk sowie eine mehrbändige Ausgabe gesammelter Werke im Taschenbuchformat sind ebenfalls beim Suhrkamp weiterhin erhältlich:https: //www.suhrkamp.de/werkausgabe/wolfgang-koeppen-werke-in-16-baenden-leinen-w-52; https://www.suhrkamp.de/werkausgabe/wolfgang-koeppen-gesammelte-werke-in-sechs-baenden-broschur-w-53.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Müller-Waldeck, Gunnar: Literarische Spuren in Greifswald, Greifswald 1990, S. 132-134.&lt;br /&gt;
        https://www.koeppenhaus.de/nachlass/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category: Koeppen, Wolfgang]] [[category: Geboren in Greifswald]] [[category: Lebt(e) in Greifswald]] [[category: Universität Greifswald]] [[category: Stammler, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[category: Pommersche Autoren]] [[category: Geboren in Greifswald]] [[category: Geboren 1906]] [[category: Gestorben 1996]] [[category: Gestorben in München]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Koeppen,_Wolfgang&amp;diff=36482</id>
		<title>Koeppen, Wolfgang</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Koeppen,_Wolfgang&amp;diff=36482"/>
		<updated>2023-09-05T08:01:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wolfgang Koeppen, eigentlich Wolfgang Arthur Reinhold Köppen (* 23. Juni 1906 in Greifswald; † 15. März 1996 in München), war ein deutscher Schriftsteller.&lt;br /&gt;
Wolfgang Koeppen wurde als Sohn der alleinerziehenden Marie Koeppen im Haus der Witwe Dalberg in der Bahnhofsstraße 4 geboren. Die Wohnung selbst gehörte der Großmutter Emilie Koeppen, die eine verwitwete Weißnäherin war. Mutter und Großmutter Koeppen stammten aus eher ärmlichen Verhältnissen, wodurch die Familie häufig zu Umzügen gezwungen war. Wolfgang Koeppens Mutter, Emilie Koeppen, übte zu ihren Lebzeiten einige Berufe aus, darunter der einer Privatere, einer Schneiderin und einer Souffleuse. Letzteres mag einen Einfluss auf das leidenschaftliche Interesse Koeppens am Theater gehabt haben. Ein weiterer Bewohner des Geburtshauses von Koeppen war Dannenberg, ein Buchhändler, der auch als &amp;quot;guter Stern&amp;quot; für das von der Literatur geprägte Leben Koeppens bezeichnet wird. Koeppen hatte jedoch keinerlei Erinnerung an das Haus und deren Menschen, in dem er geboren wurde. In den Kinderjahren Koeppens zieht die Familie nach Masuren; Koeppen geht dort auf eine Bürgerschule. Danach kehrt er mit seiner Mutter nach Greifswald zurück und engagiert sich am Theater und am kulturellen Leben in seiner Heimatstadt. Am 8. Juni 1990 verlieh ihm die Universität Greifswald den Titel des Ehrendoktors. Er wurde besonders für seinen kritischen Blick auf die Nachkriegszeit, die seine Texte prägten, ausgezeichnet, womit es im Besonderen ihm zu verdanken gewesen sei, die deutsche Literatur nach dem II. Weltkrieg wieder zu etablieren. &lt;br /&gt;
Das Werk von Wolfgang Koeppen ist einerseits geprägt von den unterprivilegierten Verhältnissen, in denen er in den ersten Jahren seines Lebens aufgewachsen ist und andererseits von dem gutbürgerlichen Milieu, das in starkem Kontrast zu der Lebenswirklichkeit seiner Familie stand. Er empfand die Stimmung der Stadt und seiner Leute als erstickend: &amp;quot;Das Kind hatte das Gefühl unter Menschen zu leben, die es strafen wollten, die es schädigen wollten.&amp;quot; Diesen erdrückenden Ton fängt Koeppen als Grundstimmung in seinem autobiographisch geprägten Roman &amp;quot;Jugend&amp;quot; von 1976 ein. Er schreibt über einen Jungen, der in Armut in einer kleinen Wohnung in der Hunnenstraße aufwächst und Sohn einer Dienstmagd ist. Detailreiche und kinematisch wirkende Beschreibungen des Greifswalder Stadtbildes sind dabei besonders einprägsam. &lt;br /&gt;
Im ehemaligen Geburtshaus von Wolfgang Koeppen befindet sich heute das Koeppenhaus, in dem kulturelle und literarische Veranstaltungen und Ausstellungen stattfinden.  In dem im Haus befindlichen Wolfgang-Koeppen-Archiv wird der literarische Nachlass des Autors durch die Universität Greifswald verwaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliographie, eine Auswahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Tauben im Gras. Roman. Scherz &amp;amp; Goverts, Stuttgart 1951&lt;br /&gt;
* Das Treibhaus. Roman. Scherz &amp;amp; Goverts, Stuttgart 1953&lt;br /&gt;
* Der Tod in Rom. Roman. Scherz &amp;amp; Goverts, Stuttgart 1954&lt;br /&gt;
* Jugend. Erzählung. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1976&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* sämtliche Werke von Wolfgang Koeppen sind derzeit beim Suhrkamp Verlag erhältlich: https://www.suhrkamp.de/person/wolfgang-koeppen-p-2531&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Gesamtausgabe von Wolfgang Koeppens Werk sowie eine mehrbändige Ausgabe gesammelter Werke im Taschenbuchformat sind ebenfalls beim Suhrkamp weiterhin erhältlich:https://www.suhrkamp.de/werkausgabe/wolfgang-koeppen-werke-in-16-baenden-leinen-w-52; https://www.suhrkamp.de/werkausgabe/wolfgang-koeppen-gesammelte-werke-in-sechs-baenden-broschur-w-53.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Müller-Waldeck, Gunnar: Literarische Spuren in Greifswald, Greifswald 1990, S. 132-134. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category: Koeppen, Wolfgang]] [[category: Geboren in Greifswald]] [[category: Lebt(e) in Greifswald]] [[category: Universität Greifswald]] [[category: Stammler, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[category: Pommersche Autoren]] [[category: Geboren in Greifswald]] [[category: Geboren 1906]] [[category: Gestorben 1996]] [[category: Gestorben in München]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Wuthenow,_Alwine&amp;diff=36199</id>
		<title>Wuthenow, Alwine</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Wuthenow,_Alwine&amp;diff=36199"/>
		<updated>2023-08-17T11:31:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[category: Wuthenow, Alwine]] [[category: Geboren 1820]] [[category: Geboren in Neuenkirchen bei Greifswald]] [[category: Gestorben 1908]] [[category: Gestorben in Greifswald]]  [[category: Lebt(e) in Rostock]] [[category: Lebt(e) in Gützkow]] [[category: Lebt(e) in Greifswald]]  [[category: Schulten, Annmariek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alwine Wuthenow, geb. Balthasar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 16. September 1820 in Neuenkirchen bei Greifswald, gest.  8. Januar 1908 in Greifswald. Vorwiegend niederdeutsch schreibende Dichterin, die unter dem Pseudonym Annmariek Schulten veröffentlichte. Verheiratet mit Ferdinand Wuthenow, der Kreisgerichtsrat in Greifswald war. Befreundet mit Fritz Reuter, der ihre Gedichte veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Groth regte sie an, niederdeutsch zu dichten, Fritz Reuter verlegte ihre Werke und schrieb ein Vorwort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wuthenows Leben und Schreiben sind geprägt von ihren Depressionen, die sie auch ihrem Verleger Fritz Reuter anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pataky ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[454] *Wuthenow, Frau Alwine, geb. Balthasar, Ps. A. W., wohnhaft zu Greifswald, am 16. September 1820 zu Neunkirchen bei Greifswald geboren, wo ihr Vater Pastor war. 1824 wurde derselbe zum[454] Superintendenten ernannt und nach Gützkow versetzt. Dort vermählte sich Alwine Balthasar 1843 mit dem Bürgermeister von Gützkow, Ferdinand Wuthenow (Leidensgenosse Reuters). 1849 wurde Wuthenow als Kreisrichter nach Greifswald versetzt, wo er 1882 als Amtsgerichtsrat starb. Die schönsten Lebensjahre hat die Dichterin zum grössten Teile in den Heilanstalten Sachsenberg, Rostock und Winnenthal verleben müssen. Seit 1874 aber gestattet das Befinden ihr, am eigenen Herde zu leben, wo sie im Schosse einer grossen Familie und weniger treuer Freunde einen stillen, freundlichen Lebensabend geniesst.&lt;br /&gt;
* Blomen ut Annmariek-Schulten ehren Goren. Hrsg. v. Dr. Marx Möller. 8. (96) Greifswald 1896, J. Abel. 2.–; geb. 3.–&lt;br /&gt;
* Em por Blomen ut Annmariek Schulten ehren Goren. Hrsg. v. Fritz Reuter. 8. (196) Greifswald 1874, Verlagshandlung J. Bindewald. 1.50&lt;br /&gt;
* Hochdeutsche Gedichte. 8. (300) Greifswald 1862, C. A. Kochs Verlag. 3.60&lt;br /&gt;
* Nige Blomen ut Annmariek [Schulten ehren Goren]. 12. (356) Greifswald 1861, Leipzig, C. A. Kochs Verlag. 3.–&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lieferbare Bücher:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pommersche Lyrik. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Ausgewählt von Max Guhlke, Edition Gellen, 2015.&lt;br /&gt;
* Em por Blomen ut Annmariek Schulten ehren Goren. Jürgen Grothe/Reinhard Rösler (Hrsg.), BS-Verlag, Rostock 2005, bereits vergriffen, gebraucht erhältlich&lt;br /&gt;
* Blomen ut Annmariek-Schulten ehren Goren. Marx Möller (Hrsg.), BS-Verlag, Rostock 2008, bereits vergriffen, gebraucht erhältlich&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
Pataky, Sophie: Lexikon deutscher Frauen der Feder Bd. 2. Berlin, 1898., S. 454-455.&lt;br /&gt;
Permalink:&lt;br /&gt;
http://www.zeno.org/nid/20009087303&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Fallada,_Hans&amp;diff=36198</id>
		<title>Fallada, Hans</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Fallada,_Hans&amp;diff=36198"/>
		<updated>2023-08-17T11:14:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Standard compressed 1024px-Erich Ohser Hans Fallada 1943.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Hans Fallada (* 21. Juli 1893 als Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen in Greifswald; † 5. Februar 1947 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller. &lt;br /&gt;
Rudolf Ditzen wurde in der Steinstraße 58/59 geboren, wo sich heute das Hans-Fallada-Haus befindet und verbrachte seine ersten fünf Jahre als Sohn vermögender Eltern in Greifswald. Seine Mutter, Elisabeth Lorenz, war die Tochter eines Gefängnisgeistlichen aus Lüneburg und sein Vater, Wilhelm Ditzen, war Jurist, erst am Landgericht, später am Kammergericht Berlin und nachfolgend Reichsgericht in Leipzig, wodurch der junge Rudolf und die Familie Ditzen oft den Wohnort wechselten. In Greifswald selbst zog die Familie insgesamt zweimal um:  1896 lebten die Ditzens am Karlsplatz 17, am heutigen Karl-Marx-Platz und zogen darauf in die Bachstraße, die damals noch nach Bismarck benannt war. Der junge Rudolf Ditzen litt als Kind häufig an Krankheiten und war auch des öfteren in Unfälle verwickelt, die seine körperliche Gesundheit beeinträchtigten. Auch sein Gemütszustand war davon betroffen: Rudolf Ditzen war ein Mensch mit Depressionen, die sich bereits in Kindheitstagen äußerten: Er fand wenig sozialen Anklang bei Gleichaltrigen und Klassenkamerad*innen; seinen einzigen Schulfreund, Dietrich von Neckar, starb bei einem Scheinduell in Rudolfstadt. Rudolf Ditzen überlebte nur knapp. Die extreme und unstete Lebensweise Falladas fand ihren Ausdruck in seinem leidenschaftlichen und wie besessenen Schreiben, aber auch in seinen Zwangsstörungen und der Alkoholsucht. &lt;br /&gt;
An Greifswald selbst vermochte sich Fallada kaum zu erinnern: Die prominenteste Erinnerung sei die der sogenannten &amp;quot;Treppenhausgeschichte&amp;quot; gewesen, die wahrscheinlich frei aus den Erzählungen seines Vaters übernommen wurde. Fallada schildert darin sein vermeintliches Erlebnis als Kind, bei dem er in seinem damaligen Wohnhaus den Kopf zwischen die Gitterstäbe des Geländers steckte, um den Passanten einen Streich zu spielen - beim Vorbeigehen versuchte Rudolf ihnen auf die Köpfe zu spucken. Er konnte sich nicht eigenständig aus dem Geländer befreien und musste vom Hausbesitzer selbst aus der misslichen Lage geholt werden. Die abstehenden Ohren Falladas, sein Markenzeichen, sollen auf dieses Ereignis zurückgehen. &lt;br /&gt;
Am 20. Juni 1924 wurde Fallada in das Greifswalder Gerichtsgefängnis in der Domstraße wegen Unterschlagung eingewiesen und musste hier mehrere Monate Haft verbüßen. Sein Vater, der von Berufes wegen Jurist war, hatte zuvor im verbundenen Gerichtsgebäude, ebenfalls in der Domstraße, gearbeitet. Hans Fallada dokumentiert seine Zeit in der Haftanstalt auf das Genaueste und verarbeitet seine Eindrücke im 1934 erschienen Roman &amp;quot;Wer einmal aus dem Blechnapf frisst&amp;quot;. Er wird zur Arbeit auf dem Holzhof des Gefängnisses eingeteilt und belieferte das brave und gesetzte Bürgertum Greifswalds. Diese erniedrigenden Erlebnisse inspirierten ihn zu seinen Schilderungen der &amp;quot;kleinen Leute&amp;quot; der Unbeachteten und Unpriviligierten, die er ehrlich, liebevoll und detailreich beschrieb. Falladas Verhältnis zu Greifswald verblieb ambivalent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bibliographie, eine Auswahl:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kleiner Mann – was nun? Rowohlt Verlag, Berlin 1932&lt;br /&gt;
* Wer einmal aus dem Blechnapf frißt. Rowohlt Verlag, Berlin 1934&lt;br /&gt;
* Wolf unter Wölfen. Rowohlt Verlag, Berlin 1937&lt;br /&gt;
* Der eiserne Gustav. 1938&lt;br /&gt;
* Jeder stirbt für sich allein. Aufbau-Verlag Berlin 1947&lt;br /&gt;
* Der Trinker. 1950 (Manuskript von 1944)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lieferbare Bücher:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die meisten Werke von Hans Fallada werden durch den Aufbau Verlag verlegt und sind zumeist im Taschenbuchformat oder digital erhältlich: https://www.aufbau-verlage.de/hans-fallada-ein-deutscher-weltbestseller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eine Werkliste der Erstausgaben ist auf der Homepage des Hans-Fallada-Archivs hinterlegt: https://fallada.de/werkliste/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eine Gesamtausgabe des Werkes, die 36 der von Hans Fallada geschriebenen Texte umfasst, wurde durch den epubli Verlag verlegt und ist digital erhältlich: https://www.epubli.com/shop/hans-fallada-gesamtausgabe-36-werke-9783754943519&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
Müller-Waldeck, Gunnar: &amp;quot;O du Fallada...&amp;quot; - Rudolf Ditzen, ein Sohn unserer Stadt, in: Literarische Spuren in Greifswald, Greifswald 1990, S. 113-114.&lt;br /&gt;
Müller-Waldeck Gunnar: Fallada, Hans, in: Biographisches Lexikon für Pommern, Bd. 1, Dirk Alvermann/Nils Jörn (Hrsg.), Köln/Weimar/Wien 2013, S. 60-66.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category: Fallada, Hans]] [[category: Lebt(e) in Greifswald]] [[category: Lebt(e) in Carwitz]] [[category: Lebt(e) in Feldberg]] [[category: Geboren 1893]] [[category: Gestorben 1947]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Johnson,_Uwe&amp;diff=36197</id>
		<title>Johnson, Uwe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Johnson,_Uwe&amp;diff=36197"/>
		<updated>2023-08-17T11:12:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GuestrowUweJohnsonDetail-2.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Uwe Johnson war ein deutscher Schriftsteller. Er wurde am 20. Juli 1934 in Cammin, Vorpommern geboren, starb in Sheerness, England am 23. Februar 1984.&lt;br /&gt;
Die Familie Johnson war zuerst in Anklam, am markt 23 Wohnungen haft, später in Mine Hüsung 12. Im Jahr 1940 wurde der junge Uwe Johnson in der Cothenius-Schule in Anklam eingeschult. Mit 11 Jahren kam er in die Sonderschule der NSDAP, genannt &amp;quot;Deutsche Heimschule&amp;quot; in Kosten bei Posen. 1945 gelang der Familie die Flucht nach Recknitz in Mecklenburg-Vorpommern. Der Onkel von Johnson gehörte dort zu den einflussreichsten Leuten in der Stadt - er war von Beruf Schmied und Blockwart. Mutter und Vater Johnson kehren noch einmal nach Anklam zurück. Sein Vater wird dort von der Polizei aufgegriffen, verhaftet und vom Lager in Fünfeichen nach Weißrussland gebracht; nur seine Mutter konnte es wieder sicher nach Reckwitz schaffen. Da Johnsons Onkel in seiner Schmiede die Bestände der örtlichen Schulbibliothek aufbewahrte, weil er diese noch rechtzeitig vor den Nazis verstecken konnte, fanden sich für den jungen Uwe Johnson die ersten literarischen Inspirationen. 1946 zogen Mutter Johnson, Uwe und seine Schwester schließlich in die Stadt Güstrow, die den späteren Autoren in seinem Schreiben nachhaltig beeinflussen sollte. Seine Mutter verdiente den Lebensunterhalt der Familie erst durch ein Praktikum in einem Kinderheim, darauf als Näherin und dann als Schaffnerin bei der Deutschen Reichsbahn. Die Familie stieg so in den Stand der Arbeiterklasse auf, was für Uwe bedeutete, dass er zukünftig in den DDR-Verhältnissen schulisch besser gefördert werden konnte. In der Schule in Güstrow traf er auf Lehrer, die in den vorherigen Jahren von den Nazis der Hochschulen verwiesen wurden, also weniger ideologisch aufgeladen waren als andere Lehrer während der Zeit, in der die NSDAP an der Macht war. Uwe Johnson tritt in die FDJ ein und besetzt als Mitglied der FDJ-Leitung die Stelle des Kulturfunktionärs. In seiner Pubertät erlebt er Spannungen mit seiner Mutter, was unter anderem dem Umstand seines nicht getreuen Verhaltens als Parteimitglied geschuldet ist. Das politische Leben von Johnson bewegt sich zwischen den entgegengesetzten Polen gesellschaftlicher Freiwilligenarbeit und stalinistischer Erziehung. Sein soziales Umfeld, das er unter politischen Gesichtspunkten genauestens betrachtet, ist ähnlich aufgestellt und steht im Spannungsfeld ideologischer Hardliner und systemkritischer Republikflüchtlinge. Diese im Güstrow der DDR gesammelten Eindrücke dienten ihm später als Vorlage für seinen ersten Roman &amp;quot;Ingrid Babendererde - Reifeprüfung 1953&amp;quot;, der die Geschichte zweier DDR-Abiturientinnen erzählt. Politischer Hintergrund in der Erzählung ist das vom Stalinismus geprägte Schulsystem; auch spielt die Handlung in einer norddeutschen Kleinstadt, deren Vorbild Güstrow ist. 1952 begann Johnson das Studium der Germanistik an der Universität zu Rostock. Er wohnte in der St. Georgs-Straße 71, bei Alice Hensan , einer gebildeten Frau, die bis zu ihrem Ableben eine Vertraute Johnsons war und eine umfangreiche Bibliothek besaß, sodass der Student Zugang zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur sowie zu den deutschen Klassikern erhielt. Ein zeitweiliges Studienaus wurde Uwe Johnson durch seinen Protest gegen den Ausschluss der jungen &amp;quot;Evangelischen Gemeinde&amp;quot; aus der Universität in Rostock beschert. Er berief sich in seiner Rede auf die in der Verfassung der DDR festgeschriebenen Religionsfreiheit. Nach einem Praktikum in Leipzig beim Reclam-Verlag verlegte er seinen Studienort ebenfalls dorthin, wodurch er seine Lehrer Ernst Bloch, Hans Mayer und Karl Krauss kennenlernt. Nach seinem 1959 erschienenen Roman &amp;quot;Mutmaßungen über Jakob&amp;quot;, in dem die DDR und BRD beidermaßen kritisch betrachtet wurden, wagte er den Schritt und zog schließlich in die BRD. Johnson erhielt für sein literarisches Schaffen zahlreiche Preise, darunter den Fontane-Preis im Jahr 1960, den Georg-Büchner-Preis von 1971 und den Thomas-Mann-Preis von 1979. Von 1977 bis 1979 war er Mitglied der deutschen Akademie der Künste. Außerdem war er Mitglied der Gruppe 47. Uwe Johnson gilt bis heute als einer der bedeutendsten Schriftsteller, die die Stimmung des geteilten Deutschlands einzufangen vermochten, wobei er DDR und BRD gleichermaßen in seine Betrachtungen einschloss und kritisierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bibliographie, eine Auswahl:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985&lt;br /&gt;
* Mutmassungen über Jakob. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1959&lt;br /&gt;
* Das dritte Buch über Achim. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1961&lt;br /&gt;
* Zwei Ansichten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1965&lt;br /&gt;
* Begleitumstände. Frankfurter Vorlesungen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1980&lt;br /&gt;
* Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl. 4 Bände, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1970, 1971, 1973, 1983;     Neuausgabe 2013&lt;br /&gt;
* Skizze eines Verunglückten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1982&lt;br /&gt;
* Der 5. Kanal. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lieferbare Bücher:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Texte von Uwe Johnson erscheinen weiterhin im Suhrkamp Verlag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 2018. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, Auflage 2018&lt;br /&gt;
* Mutmassungen über Jakob. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, Auflage 2023&lt;br /&gt;
* Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl. 4 Bände, Suhrkamp, Frankfurt am Main, Neuausgabe 2013&lt;br /&gt;
* Das dritte Buch über Achim. Suhrkamp, Frankfurt am Main, Ausgabe 2019&lt;br /&gt;
* Begleitumstände. Frankfurter Vorlesungen. Suhrkamp, Frankfurt am Main, Auflage 2011&lt;br /&gt;
* Skizze eines Verunglückten. Suhrkamp, Frankfurt am Main, Auflage 2016, print on demand&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Werkausgabe in 43 Bänden im Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, Erscheinungstermin: 17.06.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: https://www.hdg.de/lemo/biografie/uwe-johnson.html; Müller-Waldeck, Gunnar: Johnson, Uwe, in: Biographisches Lexikon für Pommern, Bd. 1, Dirk Alvermann/Nils Jörn (Hrsg.), Köln/Weimar/Wien 2013, S. 140-148.  &lt;br /&gt;
         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category: Johnson, Uwe]] [[category: Geboren in Cammin]] [[category: Geboren in Vorpommern]] [[category: Lebt(e) in Anklam]] [[category: Lebt(e) in Rostock]] [[category: Geboren 1934]] [[category: Gestorben 1984]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Johnson,_Uwe&amp;diff=36196</id>
		<title>Johnson, Uwe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Johnson,_Uwe&amp;diff=36196"/>
		<updated>2023-08-17T11:09:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GuestrowUweJohnsonDetail-2.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Uwe Johnson war ein deutscher Schriftsteller. Er wurde am 20. Juli 1934 in Cammin, Vorpommern geboren, starb in Sheerness, England am 23. Februar 1984.&lt;br /&gt;
Die Familie Johnson war zuerst in Anklam, am markt 23 Wohnungen haft, später in Mine Hüsung 12. Im Jahr 1940 wurde der junge Uwe Johnson in der Cothenius-Schule in Anklam eingeschult. Mit 11 Jahren kam er in die Sonderschule der NSDAP, genannt &amp;quot;Deutsche Heimschule&amp;quot; in Kosten bei Posen. 1945 gelang der Familie die Flucht nach Recknitz in Mecklenburg-Vorpommern. Der Onkel von Johnson gehörte dort zu den einflussreichsten Leuten in der Stadt - er war von Beruf Schmied und Blockwart. Mutter und Vater Johnson kehren noch einmal nach Anklam zurück. Sein Vater wird dort von der Polizei aufgegriffen, verhaftet und vom Lager in Fünfeichen nach Weißrussland gebracht; nur seine Mutter konnte es wieder sicher nach Reckwitz schaffen. Da Johnsons Onkel in seiner Schmiede die Bestände der örtlichen Schulbibliothek aufbewahrte, weil er diese noch rechtzeitig vor den Nazis verstecken konnte, fanden sich für den jungen Uwe Johnson die ersten literarischen Inspirationen. 1946 zogen Mutter Johnson, Uwe und seine Schwester schließlich in die Stadt Güstrow, die den späteren Autoren in seinem Schreiben nachhaltig beeinflussen sollte. Seine Mutter verdiente den Lebensunterhalt der Familie erst durch ein Praktikum in einem Kinderheim, darauf als Näherin und dann als Schaffnerin bei der Deutschen Reichsbahn. Die Familie stieg so in den Stand der Arbeiterklasse auf, was für Uwe bedeutete, dass er zukünftig in den DDR-Verhältnissen schulisch besser gefördert werden konnte. In der Schule in Güstrow traf er auf Lehrer, die in den vorherigen Jahren von den Nazis der Hochschulen verwiesen wurden, also weniger ideologisch aufgeladen waren als andere Lehrer während der Zeit, in der die NSDAP an der Macht war. Uwe Johnson tritt in die FDJ ein und besetzt als Mitglied der FDJ-Leitung die Stelle des Kulturfunktionärs. In seiner Pubertät erlebt er Spannungen mit seiner Mutter, was unter anderem dem Umstand seines nicht getreuen Verhaltens als Parteimitglied geschuldet ist. Das politische Leben von Johnson bewegt sich zwischen den entgegengesetzten Polen gesellschaftlicher Freiwilligenarbeit und stalinistischer Erziehung. Sein soziales Umfeld, das er unter politischen Gesichtspunkten genauestens betrachtet, ist ähnlich aufgestellt und steht im Spannungsfeld ideologischer Hardliner und systemkritischer Republikflüchtlinge. Diese im Güstrow der DDR gesammelten Eindrücke dienten ihm später als Vorlage für seinen ersten Roman &amp;quot;Ingrid Babendererde - Reifeprüfung 1953&amp;quot;, der die Geschichte zweier DDR-Abiturientinnen erzählt. Politischer Hintergrund in der Erzählung ist das vom Stalinismus geprägte Schulsystem; auch spielt die Handlung in einer norddeutschen Kleinstadt, deren Vorbild Güstrow ist. 1952 begann Johnson das Studium der Germanistik an der Universität zu Rostock. Er wohnte in der St. Georgs-Straße 71, bei Alice Hensan , einer gebildeten Frau, die bis zu ihrem Ableben eine Vertraute Johnsons war und eine umfangreiche Bibliothek besaß, sodass der Student Zugang zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur sowie zu den deutschen Klassikern erhielt. Ein zeitweiliges Studienaus wurde Uwe Johnson durch seinen Protest gegen den Ausschluss der jungen &amp;quot;Evangelischen Gemeinde&amp;quot; aus der Universität in Rostock beschert. Er berief sich in seiner Rede auf die in der Verfassung der DDR festgeschriebenen Religionsfreiheit. Nach einem Praktikum in Leipzig beim Reclam-Verlag verlegte er seinen Studienort ebenfalls dorthin, wodurch er seine Lehrer Ernst Bloch, Hans Mayer und Karl Krauss kennenlernt. Nach seinem 1959 erschienenen Roman &amp;quot;Mutmaßungen über Jakob&amp;quot;, in dem die DDR und BRD beidermaßen kritisch betrachtet wurden, wagte er den Schritt und zog schließlich in die BRD. Johnson erhielt für sein literarisches Schaffen zahlreiche Preise, darunter den Fontane-Preis im Jahr 1960, den Georg-Büchner-Preis von 1971 und den Thomas-Mann-Preis von 1979. Von 1977 bis 1979 war er Mitglied der deutschen Akademie der Künste. Außerdem war er Mitglied der Gruppe 47. Uwe Johnson gilt bis heute als einer der bedeutendsten Schriftsteller, die die Stimmung des geteilten Deutschlands einzufangen vermochten, wobei er DDR und BRD gleichermaßen in seine Betrachtungen einschloss und kritisierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bibliographie, eine Auswahl:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985&lt;br /&gt;
* Mutmassungen über Jakob. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1959&lt;br /&gt;
* Das dritte Buch über Achim. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1961&lt;br /&gt;
* Zwei Ansichten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1965&lt;br /&gt;
* Begleitumstände. Frankfurter Vorlesungen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1980&lt;br /&gt;
* Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl. 4 Bände, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1970, 1971, 1973, 1983;     Neuausgabe 2013&lt;br /&gt;
* Skizze eines Verunglückten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1982&lt;br /&gt;
* Der 5. Kanal. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lieferbare Bücher:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Texte von Uwe Johnson erscheinen weiterhin im Suhrkamp Verlag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 2018. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, Auflage 2018&lt;br /&gt;
* Mutmassungen über Jakob. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, Auflage 2023&lt;br /&gt;
* Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl. 4 Bände, Suhrkamp, Frankfurt am Main, Neuausgabe 2013&lt;br /&gt;
* Das dritte Buch über Achim. Suhrkamp, Frankfurt am Main, Ausgabe 2019&lt;br /&gt;
* Begleitumstände. Frankfurter Vorlesungen. Suhrkamp, Frankfurt am Main, Auflage 2011&lt;br /&gt;
* Skizze eines Verunglückten. Suhrkamp, Frankfurt am Main, Auflage 2016, print on demand&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Werkausgabe in 43 Bänden im Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, Erscheinungstermin: 17.06.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: https://www.hdg.de/lemo/biografie/uwe-johnson.html; Müller-Waldeck, Gunnar: Johnson, Uwe, in: Biographisches Lexikon für Pommern, Bd. 1, Dirk Alvermann/Nils Jörn (Hrsg.), Köln/Weimar/Wien 2013, S. 140-148.  &lt;br /&gt;
         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category: Johnson, Uwe]] [[category: Geboren in Cammin]] [[category: Geboren in Vorpommern]] [[category: Lebt(e) in Anklam]] [[category: Lebt(e) in Rostock]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Johnson,_Uwe&amp;diff=36195</id>
		<title>Johnson, Uwe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Johnson,_Uwe&amp;diff=36195"/>
		<updated>2023-08-17T11:08:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GuestrowUweJohnsonDetail-2.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Uwe Johnson war ein deutscher Schriftsteller. Er wurde am 20. Juli 1934 in Cammin, Vorpommern geboren, starb in Sheerness, England am 23. Februar 1984.&lt;br /&gt;
Die Familie Johnson war zuerst in Anklam, am markt 23 Wohnungen haft, später in Mine Hüsung 12. Im Jahr 1940 wurde der junge Uwe Johnson in der Cothenius-Schule in Anklam eingeschult. Mit 11 Jahren kam er in die Sonderschule der NSDAP, genannt &amp;quot;Deutsche Heimschule&amp;quot; in Kosten bei Posen. 1945 gelang der Familie die Flucht nach Recknitz in Mecklenburg-Vorpommern. Der Onkel von Johnson gehörte dort zu den einflussreichsten Leuten in der Stadt - er war von Beruf Schmied und Blockwart. Mutter und Vater Johnson kehren noch einmal nach Anklam zurück. Sein Vater wird dort von der Polizei aufgegriffen, verhaftet und vom Lager in Fünfeichen nach Weißrussland gebracht; nur seine Mutter konnte es wieder sicher nach Reckwitz schaffen. Da Johnsons Onkel in seiner Schmiede die Bestände der örtlichen Schulbibliothek aufbewahrte, weil er diese noch rechtzeitig vor den Nazis verstecken konnte, fanden sich für den jungen Uwe Johnson die ersten literarischen Inspirationen. 1946 zogen Mutter Johnson, Uwe und seine Schwester schließlich in die Stadt Güstrow, die den späteren Autoren in seinem Schreiben nachhaltig beeinflussen sollte. Seine Mutter verdiente den Lebensunterhalt der Familie erst durch ein Praktikum in einem Kinderheim, darauf als Näherin und dann als Schaffnerin bei der Deutschen Reichsbahn. Die Familie stieg so in den Stand der Arbeiterklasse auf, was für Uwe bedeutete, dass er zukünftig in den DDR-Verhältnissen schulisch besser gefördert werden konnte. In der Schule in Güstrow traf er auf Lehrer, die in den vorherigen Jahren von den Nazis der Hochschulen verwiesen wurden, also weniger ideologisch aufgeladen waren als andere Lehrer während der Zeit, in der die NSDAP an der Macht war. Uwe Johnson tritt in die FDJ ein und besetzt als Mitglied der FDJ-Leitung die Stelle des Kulturfunktionärs. In seiner Pubertät erlebt er Spannungen mit seiner Mutter, was unter anderem dem Umstand seines nicht getreuen Verhaltens als Parteimitglied geschuldet ist. Das politische Leben von Johnson bewegt sich zwischen den entgegengesetzten Polen gesellschaftlicher Freiwilligenarbeit und stalinistischer Erziehung. Sein soziales Umfeld, das er unter politischen Gesichtspunkten genauestens betrachtet, ist ähnlich aufgestellt und steht im Spannungsfeld ideologischer Hardliner und systemkritischer Republikflüchtlinge. Diese im Güstrow der DDR gesammelten Eindrücke dienten ihm später als Vorlage für seinen ersten Roman &amp;quot;Ingrid Babendererde - Reifeprüfung 1953&amp;quot;, der die Geschichte zweier DDR-Abiturientinnen erzählt. Politischer Hintergrund in der Erzählung ist das vom Stalinismus geprägte Schulsystem; auch spielt die Handlung in einer norddeutschen Kleinstadt, deren Vorbild Güstrow ist. 1952 begann Johnson das Studium der Germanistik an der Universität zu Rostock. Er wohnte in der St. Georgs-Straße 71, bei Alice Hensan , einer gebildeten Frau, die bis zu ihrem Ableben eine Vertraute Johnsons war und eine umfangreiche Bibliothek besaß, sodass der Student Zugang zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur sowie zu den deutschen Klassikern erhielt. Ein zeitweiliges Studienaus wurde Uwe Johnson durch seinen Protest gegen den Ausschluss der jungen &amp;quot;Evangelischen Gemeinde&amp;quot; aus der Universität in Rostock beschert. Er berief sich in seiner Rede auf die in der Verfassung der DDR festgeschriebenen Religionsfreiheit. Nach einem Praktikum in Leipzig beim Reclam-Verlag verlegte er seinen Studienort ebenfalls dorthin, wodurch er seine Lehrer Ernst Bloch, Hans Mayer und Karl Krauss kennenlernt. Nach seinem 1959 erschienenen Roman &amp;quot;Mutmaßungen über Jakob&amp;quot;, in dem die DDR und BRD beidermaßen kritisch betrachtet wurden, wagte er den Schritt und zog schließlich in die BRD. Johnson erhielt für sein literarisches Schaffen zahlreiche Preise, darunter den Fontane-Preis im Jahr 1960, den Georg-Büchner-Preis von 1971 und den Thomas-Mann-Preis von 1979. Von 1977 bis 1979 war er Mitglied der deutschen Akademie der Künste. Außerdem war er Mitglied der Gruppe 47. Uwe Johnson gilt bis heute als einer der bedeutendsten Schriftsteller, die die Stimmung des geteilten Deutschlands einzufangen vermochten, wobei er DDR und BRD gleichermaßen in seine Betrachtungen einschloss und kritisierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bibliographie, eine Auswahl:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985&lt;br /&gt;
* Mutmassungen über Jakob. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1959&lt;br /&gt;
* Das dritte Buch über Achim. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1961&lt;br /&gt;
* Zwei Ansichten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1965&lt;br /&gt;
* Begleitumstände. Frankfurter Vorlesungen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1980&lt;br /&gt;
* Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl. 4 Bände, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1970, 1971, 1973, 1983;     Neuausgabe 2013&lt;br /&gt;
* Skizze eines Verunglückten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1982&lt;br /&gt;
* Der 5. Kanal. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lieferbare Bücher:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Texte von Uwe Johnson erscheinen weiterhin im Suhrkamp Verlag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 2018. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, Auflage 2018&lt;br /&gt;
* Mutmassungen über Jakob. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, Auflage 2023&lt;br /&gt;
* Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl. 4 Bände, Suhrkamp, Frankfurt am Main, Neuausgabe 2013&lt;br /&gt;
* Das dritte Buch über Achim. Suhrkamp, Frankfurt am Main, Ausgabe 2019&lt;br /&gt;
* Begleitumstände. Frankfurter Vorlesungen. Suhrkamp, Frankfurt am Main, Auflage 2011&lt;br /&gt;
* Skizze eines Verunglückten. Suhrkamp, Frankfurt am Main, Auflage 2016, print on demand&lt;br /&gt;
* Der 5. Kanal. Suhrkamp, Frankfurt am Main, vergriffen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werkausgabe in 43 Bänden im Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, Erscheinungstermin: 17.06.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: https://www.hdg.de/lemo/biografie/uwe-johnson.html; Müller-Waldeck, Gunnar: Johnson, Uwe, in: Biographisches Lexikon für Pommern, Bd. 1, Dirk Alvermann/Nils Jörn (Hrsg.), Köln/Weimar/Wien 2013, S. 140-148.  &lt;br /&gt;
         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category: Johnson, Uwe]] [[category: Geboren in Cammin]] [[category: Geboren in Vorpommern]] [[category: Lebt(e) in Anklam]] [[category: Lebt(e) in Rostock]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Johnson,_Uwe&amp;diff=36194</id>
		<title>Johnson, Uwe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Johnson,_Uwe&amp;diff=36194"/>
		<updated>2023-08-17T10:53:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GuestrowUweJohnsonDetail-2.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Uwe Johnson war ein deutscher Schriftsteller. Er wurde am 20. Juli 1934 in Cammin, Vorpommern geboren, starb in Sheerness, England am 23. Februar 1984.&lt;br /&gt;
Die Familie Johnson war zuerst in Anklam, am markt 23 Wohnungen haft, später in Mine Hüsung 12. Im Jahr 1940 wurde der junge Uwe Johnson in der Cothenius-Schule in Anklam eingeschult. Mit 11 Jahren kam er in die Sonderschule der NSDAP, genannt &amp;quot;Deutsche Heimschule&amp;quot; in Kosten bei Posen. 1945 gelang der Familie die Flucht nach Recknitz in Mecklenburg-Vorpommern. Der Onkel von Johnson gehörte dort zu den einflussreichsten Leuten in der Stadt - er war von Beruf Schmied und Blockwart. Mutter und Vater Johnson kehren noch einmal nach Anklam zurück. Sein Vater wird dort von der Polizei aufgegriffen, verhaftet und vom Lager in Fünfeichen nach Weißrussland gebracht; nur seine Mutter konnte es wieder sicher nach Reckwitz schaffen. Da Johnsons Onkel in seiner Schmiede die Bestände der örtlichen Schulbibliothek aufbewahrte, weil er diese noch rechtzeitig vor den Nazis verstecken konnte, fanden sich für den jungen Uwe Johnson die ersten literarischen Inspirationen. 1946 zogen Mutter Johnson, Uwe und seine Schwester schließlich in die Stadt Güstrow, die den späteren Autoren in seinem Schreiben nachhaltig beeinflussen sollte. Seine Mutter verdiente den Lebensunterhalt der Familie erst durch ein Praktikum in einem Kinderheim, darauf als Näherin und dann als Schaffnerin bei der Deutschen Reichsbahn. Die Familie stieg so in den Stand der Arbeiterklasse auf, was für Uwe bedeutete, dass er zukünftig in den DDR-Verhältnissen schulisch besser gefördert werden konnte. In der Schule in Güstrow traf er auf Lehrer, die in den vorherigen Jahren von den Nazis der Hochschulen verwiesen wurden, also weniger ideologisch aufgeladen waren als andere Lehrer während der Zeit, in der die NSDAP an der Macht war. Uwe Johnson tritt in die FDJ ein und besetzt als Mitglied der FDJ-Leitung die Stelle des Kulturfunktionärs. In seiner Pubertät erlebt er Spannungen mit seiner Mutter, was unter anderem dem Umstand seines nicht getreuen Verhaltens als Parteimitglied geschuldet ist. Das politische Leben von Johnson bewegt sich zwischen den entgegengesetzten Polen gesellschaftlicher Freiwilligenarbeit und stalinistischer Erziehung. Sein soziales Umfeld, das er unter politischen Gesichtspunkten genauestens betrachtet, ist ähnlich aufgestellt und steht im Spannungsfeld ideologischer Hardliner und systemkritischer Republikflüchtlinge. Diese im Güstrow der DDR gesammelten Eindrücke dienten ihm später als Vorlage für seinen ersten Roman &amp;quot;Ingrid Babendererde - Reifeprüfung 1953&amp;quot;, der die Geschichte zweier DDR-Abiturientinnen erzählt. Politischer Hintergrund in der Erzählung ist das vom Stalinismus geprägte Schulsystem; auch spielt die Handlung in einer norddeutschen Kleinstadt, deren Vorbild Güstrow ist. 1952 begann Johnson das Studium der Germanistik an der Universität zu Rostock. Er wohnte in der St. Georgs-Straße 71, bei Alice Hensan , einer gebildeten Frau, die bis zu ihrem Ableben eine Vertraute Johnsons war und eine umfangreiche Bibliothek besaß, sodass der Student Zugang zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur sowie zu den deutschen Klassikern erhielt. Ein zeitweiliges Studienaus wurde Uwe Johnson durch seinen Protest gegen den Ausschluss der jungen &amp;quot;Evangelischen Gemeinde&amp;quot; aus der Universität in Rostock beschert. Er berief sich in seiner Rede auf die in der Verfassung der DDR festgeschriebenen Religionsfreiheit. Nach einem Praktikum in Leipzig beim Reclam-Verlag verlegte er seinen Studienort ebenfalls dorthin, wodurch er seine Lehrer Ernst Bloch, Hans Mayer und Karl Krauss kennenlernt. Nach seinem 1959 erschienenen Roman &amp;quot;Mutmaßungen über Jakob&amp;quot;, in dem die DDR und BRD beidermaßen kritisch betrachtet wurden, wagte er den Schritt und zog schließlich in die BRD. Johnson erhielt für sein literarisches Schaffen zahlreiche Preise, darunter den Fontane-Preis im Jahr 1960, den Georg-Büchner-Preis von 1971 und den Thomas-Mann-Preis von 1979. Von 1977 bis 1979 war er Mitglied der deutschen Akademie der Künste. Außerdem war er Mitglied der Gruppe 47. Uwe Johnson gilt bis heute als einer der bedeutendsten Schriftsteller, die die Stimmung des geteilten Deutschlands einzufangen vermochten, wobei er DDR und BRD gleichermaßen in seine Betrachtungen einschloss und kritisierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliographie, eine Auswahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985&lt;br /&gt;
* Mutmassungen über Jakob. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1959&lt;br /&gt;
* Das dritte Buch über Achim. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1961&lt;br /&gt;
* Zwei Ansichten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1965&lt;br /&gt;
* Begleitumstände. Frankfurter Vorlesungen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1980&lt;br /&gt;
* Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl. 4 Bände, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1970, 1971, 1973, 1983;     Neuausgabe 2013&lt;br /&gt;
* Skizze eines Verunglückten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1982&lt;br /&gt;
* Der 5. Kanal. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: https://www.hdg.de/lemo/biografie/uwe-johnson.html; Müller-Waldeck, Gunnar: Johnson, Uwe, in: Biographisches Lexikon für Pommern, Bd. 1, Dirk Alvermann/Nils Jörn (Hrsg.), Köln/Weimar/Wien 2013, S. 140-148.  &lt;br /&gt;
         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category: Johnson, Uwe]] [[category: Geboren in Cammin]] [[category: Geboren in Vorpommern]] [[category: Lebt(e) in Anklam]] [[category: Lebt(e) in Rostock]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Datei:GuestrowUweJohnsonDetail-2.jpg&amp;diff=36193</id>
		<title>Datei:GuestrowUweJohnsonDetail-2.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Datei:GuestrowUweJohnsonDetail-2.jpg&amp;diff=36193"/>
		<updated>2023-08-17T10:53:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Uwe Johnson, Denkmal in Güstrow&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Fallada,_Hans&amp;diff=36192</id>
		<title>Fallada, Hans</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Fallada,_Hans&amp;diff=36192"/>
		<updated>2023-08-16T17:26:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Standard compressed 1024px-Erich Ohser Hans Fallada 1943.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Hans Fallada (* 21. Juli 1893 als Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen in Greifswald; † 5. Februar 1947 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller. &lt;br /&gt;
Rudolf Ditzen wurde in der Steinstraße 58/59 geboren, wo sich heute das Hans-Fallada-Haus befindet und verbrachte seine ersten fünf Jahre als Sohn vermögender Eltern in Greifswald. Seine Mutter, Elisabeth Lorenz, war die Tochter eines Gefängnisgeistlichen aus Lüneburg und sein Vater, Wilhelm Ditzen, war Jurist, erst am Landgericht, später am Kammergericht Berlin und nachfolgend Reichsgericht in Leipzig, wodurch der junge Rudolf und die Familie Ditzen oft den Wohnort wechselten. In Greifswald selbst zog die Familie insgesamt zweimal um:  1896 lebten die Ditzens am Karlsplatz 17, am heutigen Karl-Marx-Platz und zogen darauf in die Bachstraße, die damals noch nach Bismarck benannt war. Der junge Rudolf Ditzen litt als Kind häufig an Krankheiten und war auch des öfteren in Unfälle verwickelt, die seine körperliche Gesundheit beeinträchtigten. Auch sein Gemütszustand war davon betroffen: Rudolf Ditzen war ein Mensch mit Depressionen, die sich bereits in Kindheitstagen äußerten: Er fand wenig sozialen Anklang bei Gleichaltrigen und Klassenkamerad*innen; seinen einzigen Schulfreund, Dietrich von Neckar, starb bei einem Scheinduell in Rudolfstadt. Rudolf Ditzen überlebte nur knapp. Die extreme und unstete Lebensweise Falladas fand ihren Ausdruck in seinem leidenschaftlichen und wie besessenen Schreiben, aber auch in seinen Zwangsstörungen und der Alkoholsucht. &lt;br /&gt;
An Greifswald selbst vermochte sich Fallada kaum zu erinnern: Die prominenteste Erinnerung sei die der sogenannten &amp;quot;Treppenhausgeschichte&amp;quot; gewesen, die wahrscheinlich frei aus den Erzählungen seines Vaters übernommen wurde. Fallada schildert darin sein vermeintliches Erlebnis als Kind, bei dem er in seinem damaligen Wohnhaus den Kopf zwischen die Gitterstäbe des Geländers steckte, um den Passanten einen Streich zu spielen - beim Vorbeigehen versuchte Rudolf ihnen auf die Köpfe zu spucken. Er konnte sich nicht eigenständig aus dem Geländer befreien und musste vom Hausbesitzer selbst aus der misslichen Lage geholt werden. Die abstehenden Ohren Falladas, sein Markenzeichen, sollen auf dieses Ereignis zurückgehen. &lt;br /&gt;
Am 20. Juni 1924 wurde Fallada in das Greifswalder Gerichtsgefängnis in der Domstraße wegen Unterschlagung eingewiesen und musste hier mehrere Monate Haft verbüßen. Sein Vater, der von Berufes wegen Jurist war, hatte zuvor im verbundenen Gerichtsgebäude, ebenfalls in der Domstraße, gearbeitet. Hans Fallada dokumentiert seine Zeit in der Haftanstalt auf das Genaueste und verarbeitet seine Eindrücke im 1934 erschienen Roman &amp;quot;Wer einmal aus dem Blechnapf frisst&amp;quot;. Er wird zur Arbeit auf dem Holzhof des Gefängnisses eingeteilt und belieferte das brave und gesetzte Bürgertum Greifswalds. Diese erniedrigenden Erlebnisse inspirierten ihn zu seinen Schilderungen der &amp;quot;kleinen Leute&amp;quot; der Unbeachteten und Unpriviligierten, die er ehrlich, liebevoll und detailreich beschrieb. Falladas Verhältnis zu Greifswald verblieb ambivalent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bibliographie, eine Auswahl:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kleiner Mann – was nun? Rowohlt Verlag, Berlin 1932&lt;br /&gt;
* Wer einmal aus dem Blechnapf frißt. Rowohlt Verlag, Berlin 1934&lt;br /&gt;
* Wolf unter Wölfen. Rowohlt Verlag, Berlin 1937&lt;br /&gt;
* Der eiserne Gustav. 1938&lt;br /&gt;
* Jeder stirbt für sich allein. Aufbau-Verlag Berlin 1947&lt;br /&gt;
* Der Trinker. 1950 (Manuskript von 1944)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lieferbare Bücher:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die meisten Werke von Hans Fallada werden durch den Aufbau Verlag verlegt und sind zumeist im Taschenbuchformat oder digital erhältlich: https://www.aufbau-verlage.de/hans-fallada-ein-deutscher-weltbestseller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eine Werkliste der Erstausgaben ist auf der Homepage des Hans-Fallada-Archivs hinterlegt: https://fallada.de/werkliste/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eine Gesamtausgabe des Werkes, die 36 der von Hans Fallada geschriebenen Texte umfasst, wurde durch den epubli Verlag verlegt und ist digital erhältlich: https://www.epubli.com/shop/hans-fallada-gesamtausgabe-36-werke-9783754943519&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
Müller-Waldeck, Gunnar: &amp;quot;O du Fallada...&amp;quot; - Rudolf Ditzen, ein Sohn unserer Stadt, in: Literarische Spuren in Greifswald, Greifswald 1990, S. 113-114.&lt;br /&gt;
Müller-Waldeck Gunnar: Fallada, Hans, in: Biographisches Lexikon für Pommern, Bd. 1, Dirk Alvermann/Nils Jörn (Hrsg.), Köln/Weimar/Wien 2013, S. 60-66.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category: Fallada, Hans]] [[category: Lebt(e) in Greifswald]] [[category: Lebt(e) in Carwitz]] [[category: Lebt(e) in Feldberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Fallada,_Hans&amp;diff=36191</id>
		<title>Fallada, Hans</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Fallada,_Hans&amp;diff=36191"/>
		<updated>2023-08-16T17:26:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Standard compressed 1024px-Erich Ohser Hans Fallada 1943.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Hans Fallada (* 21. Juli 1893 als Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen in Greifswald; † 5. Februar 1947 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller. &lt;br /&gt;
Rudolf Ditzen wurde in der Steinstraße 58/59 geboren, wo sich heute das Hans-Fallada-Haus befindet und verbrachte seine ersten fünf Jahre als Sohn vermögender Eltern in Greifswald. Seine Mutter, Elisabeth Lorenz, war die Tochter eines Gefängnisgeistlichen aus Lüneburg und sein Vater, Wilhelm Ditzen, war Jurist, erst am Landgericht, später am Kammergericht Berlin und nachfolgend Reichsgericht in Leipzig, wodurch der junge Rudolf und die Familie Ditzen oft den Wohnort wechselten. In Greifswald selbst zog die Familie insgesamt zweimal um:  1896 lebten die Ditzens am Karlsplatz 17, am heutigen Karl-Marx-Platz und zogen darauf in die Bachstraße, die damals noch nach Bismarck benannt war. Der junge Rudolf Ditzen litt als Kind häufig an Krankheiten und war auch des öfteren in Unfälle verwickelt, die seine körperliche Gesundheit beeinträchtigten. Auch sein Gemütszustand war davon betroffen: Rudolf Ditzen war ein Mensch mit Depressionen, die sich bereits in Kindheitstagen äußerten: Er fand wenig sozialen Anklang bei Gleichaltrigen und Klassenkamerad*innen; seinen einzigen Schulfreund, Dietrich von Neckar, starb bei einem Scheinduell in Rudolfstadt. Rudolf Ditzen überlebte nur knapp. Die extreme und unstete Lebensweise Falladas fand ihren Ausdruck in seinem leidenschaftlichen und wie besessenen Schreiben, aber auch in seinen Zwangsstörungen und der Alkoholsucht. &lt;br /&gt;
An Greifswald selbst vermochte sich Fallada kaum zu erinnern: Die prominenteste Erinnerung sei die der sogenannten &amp;quot;Treppenhausgeschichte&amp;quot; gewesen, die wahrscheinlich frei aus den Erzählungen seines Vaters übernommen wurde. Fallada schildert darin sein vermeintliches Erlebnis als Kind, bei dem er in seinem damaligen Wohnhaus den Kopf zwischen die Gitterstäbe des Geländers steckte, um den Passanten einen Streich zu spielen - beim Vorbeigehen versuchte Rudolf ihnen auf die Köpfe zu spucken. Er konnte sich nicht eigenständig aus dem Geländer befreien und musste vom Hausbesitzer selbst aus der misslichen Lage geholt werden. Die abstehenden Ohren Falladas, sein Markenzeichen, sollen auf dieses Ereignis zurückgehen. &lt;br /&gt;
Am 20. Juni 1924 wurde Fallada in das Greifswalder Gerichtsgefängnis in der Domstraße wegen Unterschlagung eingewiesen und musste hier mehrere Monate Haft verbüßen. Sein Vater, der von Berufes wegen Jurist war, hatte zuvor im verbundenen Gerichtsgebäude, ebenfalls in der Domstraße, gearbeitet. Hans Fallada dokumentiert seine Zeit in der Haftanstalt auf das Genaueste und verarbeitet seine Eindrücke im 1934 erschienen Roman &amp;quot;Wer einmal aus dem Blechnapf frisst&amp;quot;. Er wird zur Arbeit auf dem Holzhof des Gefängnisses eingeteilt und belieferte das brave und gesetzte Bürgertum Greifswalds. Diese erniedrigenden Erlebnisse inspirierten ihn zu seinen Schilderungen der &amp;quot;kleinen Leute&amp;quot; der Unbeachteten und Unpriviligierten, die er ehrlich, liebevoll und detailreich beschrieb. Falladas Verhältnis zu Greifswald verblieb ambivalent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bibliographie, eine Auswahl:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kleiner Mann – was nun? Rowohlt Verlag, Berlin 1932&lt;br /&gt;
* Wer einmal aus dem Blechnapf frißt. Rowohlt Verlag, Berlin 1934&lt;br /&gt;
* Wolf unter Wölfen. Rowohlt Verlag, Berlin 1937&lt;br /&gt;
* Der eiserne Gustav. 1938&lt;br /&gt;
* Jeder stirbt für sich allein. Aufbau-Verlag Berlin 1947&lt;br /&gt;
* Der Trinker. 1950 (Manuskript von 1944)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lieferbare Bücher:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die meisten Werke von Hans Fallada werden durch den Aufbau Verlag verlegt und sind zumeist im Taschenbuchformat oder digital erhältlich: &lt;br /&gt;
 https://www.aufbau-verlage.de/hans-fallada-ein-deutscher-weltbestseller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eine Werkliste der Erstausgaben ist auf der Homepage des Hans-Fallada-Archivs hinterlegt: https://fallada.de/werkliste/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eine Gesamtausgabe des Werkes, die 36 der von Hans Fallada geschriebenen Texte umfasst, wurde durch den epubli Verlag verlegt und ist digital erhältlich: https://www.epubli.com/shop/hans-fallada-gesamtausgabe-36-werke-9783754943519&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
Müller-Waldeck, Gunnar: &amp;quot;O du Fallada...&amp;quot; - Rudolf Ditzen, ein Sohn unserer Stadt, in: Literarische Spuren in Greifswald, Greifswald 1990, S. 113-114.&lt;br /&gt;
Müller-Waldeck Gunnar: Fallada, Hans, in: Biographisches Lexikon für Pommern, Bd. 1, Dirk Alvermann/Nils Jörn (Hrsg.), Köln/Weimar/Wien 2013, S. 60-66.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category: Fallada, Hans]] [[category: Lebt(e) in Greifswald]] [[category: Lebt(e) in Carwitz]] [[category: Lebt(e) in Feldberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Fallada,_Hans&amp;diff=36190</id>
		<title>Fallada, Hans</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Fallada,_Hans&amp;diff=36190"/>
		<updated>2023-08-16T15:49:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Standard compressed 1024px-Erich Ohser Hans Fallada 1943.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Hans Fallada (* 21. Juli 1893 als Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen in Greifswald; † 5. Februar 1947 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller. &lt;br /&gt;
Rudolf Ditzen wurde in der Steinstraße 58/59 geboren, wo sich heute das Hans-Fallada-Haus befindet und verbrachte seine ersten fünf Jahre als Sohn vermögender Eltern in Greifswald. Seine Mutter, Elisabeth Lorenz, war die Tochter eines Gefängnisgeistlichen aus Lüneburg und sein Vater, Wilhelm Ditzen, war Jurist, erst am Landgericht, später am Kammergericht Berlin und nachfolgend Reichsgericht in Leipzig, wodurch der junge Rudolf und die Familie Ditzen oft den Wohnort wechselten. In Greifswald selbst zog die Familie insgesamt zweimal um:  1896 lebten die Ditzens am Karlsplatz 17, am heutigen Karl-Marx-Platz und zogen darauf in die Bachstraße, die damals noch nach Bismarck benannt war. Der junge Rudolf Ditzen litt als Kind häufig an Krankheiten und war auch des öfteren in Unfälle verwickelt, die seine körperliche Gesundheit beeinträchtigten. Auch sein Gemütszustand war davon betroffen: Rudolf Ditzen war ein Mensch mit Depressionen, die sich bereits in Kindheitstagen äußerten: Er fand wenig sozialen Anklang bei Gleichaltrigen und Klassenkamerad*innen; seinen einzigen Schulfreund, Dietrich von Neckar, starb bei einem Scheinduell in Rudolfstadt. Rudolf Ditzen überlebte nur knapp. Die extreme und unstete Lebensweise Falladas fand ihren Ausdruck in seinem leidenschaftlichen und wie besessenen Schreiben, aber auch in seinen Zwangsstörungen und der Alkoholsucht. &lt;br /&gt;
An Greifswald selbst vermochte sich Fallada kaum zu erinnern: Die prominenteste Erinnerung sei die der sogenannten &amp;quot;Treppenhausgeschichte&amp;quot; gewesen, die wahrscheinlich frei aus den Erzählungen seines Vaters übernommen wurde. Fallada schildert darin sein vermeintliches Erlebnis als Kind, bei dem er in seinem damaligen Wohnhaus den Kopf zwischen die Gitterstäbe des Geländers steckte, um den Passanten einen Streich zu spielen - beim Vorbeigehen versuchte Rudolf ihnen auf die Köpfe zu spucken. Er konnte sich nicht eigenständig aus dem Geländer befreien und musste vom Hausbesitzer selbst aus der misslichen Lage geholt werden. Die abstehenden Ohren Falladas, sein Markenzeichen, sollen auf dieses Ereignis zurückgehen. &lt;br /&gt;
Am 20. Juni 1924 wurde Fallada in das Greifswalder Gerichtsgefängnis in der Domstraße wegen Unterschlagung eingewiesen und musste hier mehrere Monate Haft verbüßen. Sein Vater, der von Berufes wegen Jurist war, hatte zuvor im verbundenen Gerichtsgebäude, ebenfalls in der Domstraße, gearbeitet. Hans Fallada dokumentiert seine Zeit in der Haftanstalt auf das Genaueste und verarbeitet seine Eindrücke im 1934 erschienen Roman &amp;quot;Wer einmal aus dem Blechnapf frisst&amp;quot;. Er wird zur Arbeit auf dem Holzhof des Gefängnisses eingeteilt und belieferte das brave und gesetzte Bürgertum Greifswalds. Diese erniedrigenden Erlebnisse inspirierten ihn zu seinen Schilderungen der &amp;quot;kleinen Leute&amp;quot; der Unbeachteten und Unpriviligierten, die er ehrlich, liebevoll und detailreich beschrieb. Falladas Verhältnis zu Greifswald verblieb ambivalent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliographie, eine Auswahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kleiner Mann – was nun? Rowohlt Verlag, Berlin 1932&lt;br /&gt;
* Wer einmal aus dem Blechnapf frißt. Rowohlt Verlag, Berlin 1934&lt;br /&gt;
* Wolf unter Wölfen. Rowohlt Verlag, Berlin 1937&lt;br /&gt;
* Der eiserne Gustav. 1938&lt;br /&gt;
* Jeder stirbt für sich allein. Aufbau-Verlag Berlin 1947&lt;br /&gt;
* Der Trinker. 1950 (Manuskript von 1944)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
Müller-Waldeck, Gunnar: &amp;quot;O du Fallada...&amp;quot; - Rudolf Ditzen, ein Sohn unserer Stadt, in: Literarische Spuren in Greifswald, Greifswald 1990, S. 113-114.&lt;br /&gt;
Müller-Waldeck Gunnar: Fallada, Hans, in: Biographisches Lexikon für Pommern, Bd. 1, Dirk Alvermann/Nils Jörn (Hrsg.), Köln/Weimar/Wien 2013, S. 60-66.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category: Fallada, Hans]] [[category: Lebt(e) in Greifswald]] [[category: Lebt(e) in Carwitz]] [[category: Lebt(e) in Feldberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Standard_compressed_1024px-Erich_Ohser_Hans_Fallada_1943.jpg&amp;diff=36189</id>
		<title>Datei:Standard compressed 1024px-Erich Ohser Hans Fallada 1943.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Standard_compressed_1024px-Erich_Ohser_Hans_Fallada_1943.jpg&amp;diff=36189"/>
		<updated>2023-08-16T15:49:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hans Fallada&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Wuthenow,_Alwine&amp;diff=36161</id>
		<title>Wuthenow, Alwine</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Wuthenow,_Alwine&amp;diff=36161"/>
		<updated>2023-08-15T14:51:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[category: Wuthenow, Alwine]] [[category: Geboren 1820]] [[category: Geboren in Neuenkirchen bei Greifswald]] [[category: Gestorben 1908]] [[category: Gestorben in Greifswald]]  [[category: Lebt(e) in Rostock]] [[category: Lebt(e) in Gützkow]] [[category: Lebt(e) in Greifswald]]  [[category: Schulten, Annmariek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alwine Wuthenow, geb. Balthasar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 16. September 1820 in Neuenkirchen bei Greifswald, gest.  8. Januar 1908 in Greifswald. Vorwiegend niederdeutsch schreibende Dichterin, die unter dem Pseudonym Annmariek Schulten veröffentlichte. Verheiratet mit Ferdinand Wuthenow, der Kreisgerichtsrat in Greifswald war. Befreundet mit Fritz Reuter, der ihre Gedichte veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Groth regte sie an, niederdeutsch zu dichten, Fritz Reuter verlegte ihre Werke und schrieb ein Vorwort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wuthenows Leben und Schreiben sind geprägt von ihren Depressionen, die sie auch ihrem Verleger Fritz Reuter anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pataky ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[454] *Wuthenow, Frau Alwine, geb. Balthasar, Ps. A. W., wohnhaft zu Greifswald, am 16. September 1820 zu Neunkirchen bei Greifswald geboren, wo ihr Vater Pastor war. 1824 wurde derselbe zum[454] Superintendenten ernannt und nach Gützkow versetzt. Dort vermählte sich Alwine Balthasar 1843 mit dem Bürgermeister von Gützkow, Ferdinand Wuthenow (Leidensgenosse Reuters). 1849 wurde Wuthenow als Kreisrichter nach Greifswald versetzt, wo er 1882 als Amtsgerichtsrat starb. Die schönsten Lebensjahre hat die Dichterin zum grössten Teile in den Heilanstalten Sachsenberg, Rostock und Winnenthal verleben müssen. Seit 1874 aber gestattet das Befinden ihr, am eigenen Herde zu leben, wo sie im Schosse einer grossen Familie und weniger treuer Freunde einen stillen, freundlichen Lebensabend geniesst.&lt;br /&gt;
* Blomen ut Annmariek-Schulten ehren Goren. Hrsg. v. Dr. Marx Möller. 8. (96) Greifswald 1896, J. Abel. 2.–; geb. 3.–&lt;br /&gt;
* Em por Blomen ut Annmariek Schulten ehren Goren. Hrsg. v. Fritz Reuter. 8. (196) Greifswald 1874, Verlagshandlung J. Bindewald. 1.50&lt;br /&gt;
* Hochdeutsche Gedichte. 8. (300) Greifswald 1862, C. A. Kochs Verlag. 3.60&lt;br /&gt;
* Nige Blomen ut Annmariek [Schulten ehren Goren]. 12. (356) Greifswald 1861, Leipzig, C. A. Kochs Verlag. 3.–&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
Pataky, Sophie: Lexikon deutscher Frauen der Feder Bd. 2. Berlin, 1898., S. 454-455.&lt;br /&gt;
Permalink:&lt;br /&gt;
http://www.zeno.org/nid/20009087303&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=D%C3%B6blin,_Alfred&amp;diff=36160</id>
		<title>Döblin, Alfred</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=D%C3%B6blin,_Alfred&amp;diff=36160"/>
		<updated>2023-08-15T14:48:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Alfred-doeblin-1930-e33e69-small.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* 10. August 1878 in Stettin; † 26. Juni 1957 in Emmendingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Döblin wurde am 10. August 1878 in Stettin als Sohn eines berufstätigen Schneidermeisters und der Tochter eines reichen Fabrikanten geboren. Der Vater lässt die Familie mit einer neuen Frau hinter sich und wandert nach Amerika aus, als Döblin gerade einmal zehn Jahr alt war. Als die Familie bereits in Berlin lebte, kehrte Alfred Döblins Vater Max wieder nach Deutschland zurück und lebte dort mit seiner neuen Geliebten, Henriette Hecht, in ärmlichen Verhältnissen. Zuweilen schickte er sich an, Arbeit in Berlin zu finden und zu seiner Familie zu ziehen, hielt aber nie derartige Versprechen und blieb Zeit seines Lebens in Hamburg. Diese Kindheitserlebnisse sollten Jahre später das Schreiben Döblins und seine Erinnerungen an seinen Geburtstort prägen. Aufgrund des Weggangs des Vaters und des daraus resultierenden sozialen und finanziellen Abstiegs zieht die Familie nach Berlin. Döblin beschreibt sein zwiespältiges Verhältnis, das vor allem de Wegzug seines Vaters geschuldet ist, zu seiner Heimatstadt Stettin in folgenden Worten: &amp;quot;Also, ich bin vor vierzig Jahren nach Berlin gekommen, nachdem ich vorher geboren bin. Ich kam in Berlin in einem Zustand an, der sich nicht unterscheidet von meiner Geburt, zehn Jahre vorher, in Stettin.&amp;quot; Seine Erlebnisse in Stettin wirken wie eine Leerstelle, die von den Erinnerungen an den absenten Vater, seinen Versprechungen und den Fantasien von seiner neue Liebschaft und einem dazugehörigen Leben gefüllt werden. Das Leben in Berlin gestaltet sich aufgrund der sozialen Stellung der Familie äußerst schwierig. Um die Familie ernähren zu können, nimmt die Mutter Untermieter bei sich auf. 1900 besteht Alfred Döblin das Abitur und nimmt das Medizinstudium auf. Dort lernt er die Medizinstudentin Erna Reiss kennen, die er 1912 heiratet und mit der er vier Söhne großzieht. Sein Doppelleben als Psychiater und Schriftsteller nimmt seinen Anfang mit der Bekannschaft mit Herwarth Walden, der ihn in die Literaturszene Berlins einführt. Döblin beginnt Artikel für die expressionistische Zeitschrift &amp;quot;Der Sturm&amp;quot; zu verfassen. In den Jahren von 1912 bis 1920 veröffentlicht er Texte, die ihn zu einem der bekanntesten Vertreter der expressionistischen Literatur machen, darunter der Erzählband &amp;quot;Die Ermordung einer Butterblume&amp;quot; von 1912 und &amp;quot;Wallstein&amp;quot; von 1920. 1914 meldet sich Döblin als freiwillig Militärarzt zum Ersten Weltkrieg. 1928 wird er in die Akademie der Preußischen Künste aufgenommen und 1929, ein jähr später, erscheint sein bekanntester Roman &amp;quot;Berlin Alexanderplatz&amp;quot;, der Döblin zu einem der gefragtesten Autoren der Weimarer Republik macht. Einen Tag nach dem Reichstagsbrand emigriert der als &amp;quot;Alsphaltliterat&amp;quot; verschriene Autor über Zürich nach Paris. Auch im Exil bleibt er literarisch aktiv. 1940 flieht er in die USA und konvertiert vom Judentum zum Katholizismus. Döblin kehrt nach Deutschland als Oberst und Literaturinspekteur der französischen Militärregierung nach Deutschland zurück und lebt in Baden-Baden. Vom Nachkriegsdeutschland enttäuscht, zieht Döblin 1953 jedoch wieder nach Paris. Alfred Döblin zählt heute zu den bedeutendsten Vertretern expressionistischer und avantgardistischer Literatur und ist einer der bekanntesten Exil-Autoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliographie, eine Auswahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die drei Sprünge des Wang-lun. Ein chinesischer Roman. 1916.&lt;br /&gt;
* Wadzeks Kampf mit der Dampfturbine. 1918.&lt;br /&gt;
* Wallenstein. 1920.&lt;br /&gt;
* Berge, Meere und Giganten. Roman 1924.&lt;br /&gt;
* Berlin Alexanderplatz. Roman. dt. Erstausgabe. S. Fischer Verlag, Berlin 1929.&lt;br /&gt;
* Babylonische Wandrung. Roman. 1934.&lt;br /&gt;
* Die Ermordung einer Butterblume und andere Erzählungen. Erzählband. 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: https://www.dhm.de/lemo/biografie/alfred-doeblin; Döblin, Alfred: Ankunft in Berlin. in: Müller-Waldeck, Gunnar (Hrsg.): Die Ostsee meiner Erinnerungen. Kindheit in Mecklenburg und Pommern. Kiel 2010.; https://www.xlibris.de/Autoren/Doeblin/Biographie&lt;br /&gt;
[[category: Döblin, Alfred]] [[category: Geboren in Stettin]] [[category: Preußische Akademie der Künste]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=D%C3%B6blin,_Alfred&amp;diff=36159</id>
		<title>Döblin, Alfred</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=D%C3%B6blin,_Alfred&amp;diff=36159"/>
		<updated>2023-08-15T14:47:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Alfred-doeblin-1930-e33e69-small.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* 10. August 1878 in Stettin; † 26. Juni 1957 in Emmendingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Döblin wurde am 10. August 1878 in Stettin als Sohn eines berufstätigen Schneidermeisters und der Tochter eines reichen Fabrikanten geboren. Der Vater lässt die Familie mit einer neuen Frau hinter sich und wandert nach Amerika aus, als Döblin gerade einmal zehn Jahr alt war. Als die Familie bereits in Berlin lebte, kehrte Alfred Döblins Vater Max wieder nach Deutschland zurück und lebte dort mit seiner neuen Geliebten, Henriette Hecht, in ärmlichen Verhältnissen. Zuweilen schickte er sich an, Arbeit in Berlin zu finden und zu seiner Familie zu ziehen, hielt aber nie derartige Versprechen und blieb Zeit seines Lebens in Hamburg. Diese Kindheitserlebnisse sollten Jahre später das Schreiben Döblins und seine Erinnerungen an seinen Geburtstort prägen. Aufgrund des Weggangs des Vaters und des daraus resultierenden sozialen und finanziellen Abstiegs zieht die Familie nach Berlin. Döblin beschreibt sein zwiespältiges Verhältnis, das vor allem de Wegzug seines Vaters geschuldet ist, zu seiner Heimatstadt Stettin in folgenden Worten: &amp;quot;Also, ich bin vor vierzig Jahren nach Berlin gekommen, nachdem ich vorher geboren bin. Ich kam in Berlin in einem Zustand an, der sich nicht unterscheidet von meiner Geburt, zehn Jahre vorher, in Stettin.&amp;quot; Seine Erlebnisse in Stettin wirken wie eine Leerstelle, die von den Erinnerungen an den absenten Vater, seinen Versprechungen und den Fantasien von seiner neue Liebschaft und einem dazugehörigen Leben gefüllt werden. Das Leben in Berlin gestaltet sich aufgrund der sozialen Stellung der Familie äußerst schwierig. Um die Familie ernähren zu können, nimmt die Mutter Untermieter bei sich auf. 1900 besteht Alfred Döblin das Abitur und nimmt das Medizinstudium auf. Dort lernt er die Medizinstudentin Erna Reiss kennen, die er 1912 heiratet und mit der er vier Söhne großzieht. Sein Doppelleben als Psychiater und Schriftsteller nimmt seinen Anfang mit der Bekannschaft mit Herwarth Walden, der ihn in die Literaturszene Berlins einführt. Döblin beginnt Artikel für die expressionistische Zeitschrift &amp;quot;Der Sturm&amp;quot; zu verfassen. In den Jahren von 1912 bis 1920 veröffentlicht er Texte, die ihn zu einem der bekanntesten Vertreter der expressionistischen Literatur machen, darunter der Erzählband &amp;quot;Die Ermordung einer Butterblume&amp;quot; von 1912 und &amp;quot;Wallstein&amp;quot; von 1920. 1914 meldet sich Döblin als freiwillig Militärarzt zum Ersten Weltkrieg. 1928 wird er in die Akademie der Preußischen Künste aufgenommen und 1929, ein jähr später, erscheint sein bekanntester Roman &amp;quot;Berlin Alexanderplatz&amp;quot;, der Döblin zu einem der gefragtesten Autoren der Weimarer Republik macht. Einen Tag nach dem Reichstagsbrand emigriert der als &amp;quot;Alsphaltliterat&amp;quot; verschriene Autor über Zürich nach Paris. Auch im Exil bleibt er literarisch aktiv. 1940 flieht er in die USA und konvertiert vom Judentum zum Katholizismus. Döblin kehrt nach Deutschland als Oberst und Literaturinspekteur der französischen Militärregierung nach Deutschland zurück und lebt in Baden-Baden. Vom Nachkriegsdeutschland enttäuscht, zieht Döblin 1953 jedoch wieder nach Paris. Alfred Döblin zählt heute zu den bedeutendsten Vertretern expressionistischer und avantgardistischer Literatur und ist einer der bekanntesten Exil-Autoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliographie, eine Auswahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die drei Sprünge des Wang-lun. Ein chinesischer Roman. 1916.&lt;br /&gt;
* Wadzeks Kampf mit der Dampfturbine. 1918.&lt;br /&gt;
* Wallenstein. 1920.&lt;br /&gt;
* Berge, Meere und Giganten. Roman 1924.&lt;br /&gt;
* Berlin Alexanderplatz. Roman. dt. Erstausgabe. S. Fischer Verlag, Berlin 1929.&lt;br /&gt;
* Babylonische Wandrung. Roman. 1934.&lt;br /&gt;
* Die Ermordung einer Butterblume und andere Erzählungen. Erzählband. 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: https://www.dhm.de/lemo/biografie/alfred-doeblin&lt;br /&gt;
         Döblin, Alfred: Ankunft in Berlin. in: Müller-Waldeck, Gunnar (Hrsg.): Die Ostsee meiner Erinnerungen. Kindheit in Mecklenburg und Pommern. Kiel 2010. https://www.xlibris.de/Autoren/Doeblin/Biographie&lt;br /&gt;
[[category: Döblin, Alfred]] [[category: Geboren in Stettin]] [[category: Preußische Akademie der Künste]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=D%C3%B6blin,_Alfred&amp;diff=36158</id>
		<title>Döblin, Alfred</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=D%C3%B6blin,_Alfred&amp;diff=36158"/>
		<updated>2023-08-15T14:47:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Alfred-doeblin-1930-e33e69-small.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* 10. August 1878 in Stettin; † 26. Juni 1957 in Emmendingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Döblin wurde am 10. August 1878 in Stettin als Sohn eines berufstätigen Schneidermeisters und der Tochter eines reichen Fabrikanten geboren. Der Vater lässt die Familie mit einer neuen Frau hinter sich und wandert nach Amerika aus, als Döblin gerade einmal zehn Jahr alt war. Als die Familie bereits in Berlin lebte, kehrte Alfred Döblins Vater Max wieder nach Deutschland zurück und lebte dort mit seiner neuen Geliebten, Henriette Hecht, in ärmlichen Verhältnissen. Zuweilen schickte er sich an, Arbeit in Berlin zu finden und zu seiner Familie zu ziehen, hielt aber nie derartige Versprechen und blieb Zeit seines Lebens in Hamburg. Diese Kindheitserlebnisse sollten Jahre später das Schreiben Döblins und seine Erinnerungen an seinen Geburtstort prägen. Aufgrund des Weggangs des Vaters und des daraus resultierenden sozialen und finanziellen Abstiegs zieht die Familie nach Berlin. Blumenstraße Döblin beschreibt sein zwiespältiges Verhältnis, das vor allem de Wegzug seines Vaters geschuldet ist, zu seiner Heimatstadt Stettin in folgenden Worten: &amp;quot;Also, ich bin vor vierzig Jahren nach Berlin gekommen, nachdem ich vorher geboren bin. Ich kam in Berlin in einem Zustand an, der sich nicht unterscheidet von meiner Geburt, zehn Jahre vorher, in Stettin.&amp;quot; Seine Erlebnisse in Stettin wirken wie eine Leerstelle, die von den Erinnerungen an den absenten Vater, seinen Versprechungen und den Fantasien von seiner neue Liebschaft und einem dazugehörigen Leben gefüllt werden. Das Leben in Berlin gestaltet sich aufgrund der sozialen Stellung der Familie äußerst schwierig. Um die Familie ernähren zu können, nimmt die Mutter Untermieter bei sich auf. 1900 besteht Alfred Döblin das Abitur und nimmt das Medizinstudium auf. Dort lernt er die Medizinstudentin Erna Reiss kennen, die er 1912 heiratet und mit der er vier Söhne großzieht. Sein Doppelleben als Psychiater und Schriftsteller nimmt seinen Anfang mit der Bekannschaft mit Herwarth Walden, der ihn in die Literaturszene Berlins einführt. Döblin beginnt Artikel für die expressionistische Zeitschrift &amp;quot;Der Sturm&amp;quot; zu verfassen. In den Jahren von 1912 bis 1920 veröffentlicht er Texte, die ihn zu einem der bekanntesten Vertreter der expressionistischen Literatur machen, darunter der Erzählband &amp;quot;Die Ermordung einer Butterblume&amp;quot; von 1912 und &amp;quot;Wallstein&amp;quot; von 1920. 1914 meldet sich Döblin als freiwillig Militärarzt zum Ersten Weltkrieg. 1928 wird er in die Akademie der Preußischen Künste aufgenommen und 1929, ein jähr später, erscheint sein bekanntester Roman &amp;quot;Berlin Alexanderplatz&amp;quot;, der Döblin zu einem der gefragtesten Autoren der Weimarer Republik macht. Einen Tag nach dem Reichstagsbrand emigriert der als &amp;quot;Alsphaltliterat&amp;quot; verschriene Autor über Zürich nach Paris. Auch im Exil bleibt er literarisch aktiv. 1940 flieht er in die USA und konvertiert vom Judentum zum Katholizismus. Döblin kehrt nach Deutschland als Oberst und Literaturinspekteur der französischen Militärregierung nach Deutschland zurück und lebt in Baden-Baden. Vom Nachkriegsdeutschland enttäuscht, zieht Döblin 1953 jedoch wieder nach Paris. Alfred Döblin zählt heute zu den bedeutendsten Vertretern expressionistischer und avantgardistischer Literatur und ist einer der bekanntesten Exil-Autoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliographie, eine Auswahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die drei Sprünge des Wang-lun. Ein chinesischer Roman. 1916.&lt;br /&gt;
* Wadzeks Kampf mit der Dampfturbine. 1918.&lt;br /&gt;
* Wallenstein. 1920.&lt;br /&gt;
* Berge, Meere und Giganten. Roman 1924.&lt;br /&gt;
* Berlin Alexanderplatz. Roman. dt. Erstausgabe. S. Fischer Verlag, Berlin 1929.&lt;br /&gt;
* Babylonische Wandrung. Roman. 1934.&lt;br /&gt;
* Die Ermordung einer Butterblume und andere Erzählungen. Erzählband. 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: https://www.dhm.de/lemo/biografie/alfred-doeblin&lt;br /&gt;
         Döblin, Alfred: Ankunft in Berlin. in: Müller-Waldeck, Gunnar (Hrsg.): Die Ostsee meiner Erinnerungen. Kindheit in Mecklenburg und Pommern. Kiel 2010. https://www.xlibris.de/Autoren/Doeblin/Biographie&lt;br /&gt;
[[category: Döblin, Alfred]] [[category: Geboren in Stettin]] [[category: Preußische Akademie der Künste]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=D%C3%B6blin,_Alfred&amp;diff=36156</id>
		<title>Döblin, Alfred</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=D%C3%B6blin,_Alfred&amp;diff=36156"/>
		<updated>2023-08-15T14:42:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Alfred-doeblin-1930-e33e69-small.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* 10. August 1878 in Stettin; † 26. Juni 1957 in Emmendingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Döblin wurde am 10. August 1878 in Stettin als Sohn eines berufstätigen Schneidermeisters und der Tochter eines reichen Fabrikanten geboren. Der Vater lässt die Familie mit einer neuen Frau hinter sich und wandert nach Amerika aus, als Döblin gerade einmal zehn Jahr alt war. Als die Familie bereits in Berlin lebte, kehrte Alfred Döblins Vater Max wieder nach Deutschland zurück und lebte dort mit seiner neuen Geliebten, Henriette Hecht, in ärmlichen Verhältnissen. Zuweilen schickte er sich an, Arbeit in Berlin zu finden und zu seiner Familie zu ziehen, hielt aber nie derartige Versprechen und blieb Zeit seines Lebens in Hamburg. Diese Kindheitserlebnisse sollten Jahre später das Schreiben Döblins und seine Erinnerungen an seinen Geburtstort prägen. Aufgrund des Weggangs des Vaters und des daraus resultierenden sozialen und finanziellen Abstiegs zieht die Familie nach Berlin. Blumenstraße Döblin beschreibt sein zwiespältiges Verhältnis, das vor allem de Wegzug seines Vaters geschuldet ist, zu seiner Heimatstadt Stettin in folgenden Worten: &amp;quot;Also, ich bin vor vierzig Jahren nach Berlin gekommen, nachdem ich vorher geboren bin. Ich kam in Berlin in einem Zustand an, der sich nicht unterscheidet von meiner Geburt, zehn Jahre vorher, in Stettin.&amp;quot; Seine Erlebnisse in Stettin wirken wie eine Leerstelle, die von den Erinnerungen an den absenten Vater, seinen Versprechungen und den Fantasien von seiner neue Liebschaft und einem dazugehörigen Leben gefüllt werden. Das Leben in Berlin gestaltet sich aufgrund der sozialen Stellung der Familie äußerst schwierig. Um die Familie ernähren zu können, nimmt die Mutter Untermieter bei sich auf. 1900 besteht Alfred Döblin das Abitur und nimmt das Medizinstudium auf. Dort lernt er die Medizinstudentin Erna Reiss kennen, die er 1912 heiratet und mit der er vier Söhne großzieht. Sein Doppelleben als Psychiater und Schriftsteller nimmt seinen Anfang mit der Bekannschaft mit Herwarth Walden, der ihn in die Literaturszene Berlins einführt. Döblin beginnt Artikel für die expressionistische Zeitschrift &amp;quot;Der Sturm&amp;quot; zu verfassen. In den Jahren von 1912 bis 1920 veröffentlicht er Texte, die ihn zu einem der bekanntesten Vertreter der expressionistischen Literatur machen, darunter der Erzählband &amp;quot;Die Ermordung einer Butterblume&amp;quot; von 1912 und &amp;quot;Wallstein&amp;quot; von 1920. 1914 meldet sich Döblin als freiwillig Militärarzt zum Ersten Weltkrieg. 1928 wird er in die Akademie der Preußischen Künste aufgenommen und 1929, ein jähr später, erscheint sein bekanntester Roman &amp;quot;Berlin Alexanderplatz&amp;quot;, der Döblin zu einem der gefragtesten Autoren der Weimarer Republik macht. Einen Tag nach dem Reichstagsbrand emigriert der als &amp;quot;Alsphaltliterat&amp;quot; verschriene Autor über Zürich nach Paris. Auch im Exil bleibt er literarisch aktiv. 1940 flieht er in die USA und konvertiert vom Judentum zum Katholizismus. Döblin kehrt nach Deutschland als Oberst und Literaturinspekteur der französischen Militärregierung nach Deutschland zurück und lebt in Baden-Baden. Vom Nachkriegsdeutschland enttäuscht, zieht Döblin 1953 jedoch wieder nach Paris. Alfred Döblin zählt heute zu den bedeutendsten Vertretern expressionistischer und avantgardistischer Literatur und ist einer der bekanntesten Exil-Autoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: https://www.dhm.de/lemo/biografie/alfred-doeblin&lt;br /&gt;
         Döblin, Alfred: Ankunft in Berlin. in: Müller-Waldeck, Gunnar (Hrsg.): Die Ostsee meiner Erinnerungen. Kindheit in Mecklenburg und Pommern. Kiel 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category: Döblin, Alfred]] [[category: Geboren in Stettin]] [[category: Preußische Akademie der Künste]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Alfred-doeblin-1930-e33e69-small.jpg&amp;diff=36155</id>
		<title>Datei:Alfred-doeblin-1930-e33e69-small.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Alfred-doeblin-1930-e33e69-small.jpg&amp;diff=36155"/>
		<updated>2023-08-15T13:45:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Alfred Döblin&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Richter,_Hans_Werner&amp;diff=36154</id>
		<title>Richter, Hans Werner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Richter,_Hans_Werner&amp;diff=36154"/>
		<updated>2023-08-15T12:00:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hans Werner Richter.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Hans Werner Richter war Schriftsteller und Publizist und wurde am 12.11.1908 in Neu Sallenthin auf Usedom geboren und starb am 23.3.1993 München; begraben wurde er in Bansin auf Usedom. Er wächst als Sohn einer traditionellen Arbeiterfamilie, als fünftes Geschwisterkind, auf; sein Vater ist Fischer und seine Mutter Tochter eines ortsansässigen Katenbauers. Zwei jähre später zieht die Familie von Neu Sallenthin nach Bansin auf Usedom.Richters Großvater zog arbeitssuchend auf die Insel, wo er zwischenzeitlich seiner Berufung als Weber wieder nachgehen konnte. Entgegen der handwerklichen Tradition der Familie, die der Großteil seiner Brüder fortführen sollte, entschied sich Richter für eine Ausbildung zum Buchhändler von 1924 bis 1927 in Swinemünde, nachdem er in Bansin die Volksschule absolvierte. 1928 wurde er als Buchhandelsgehilfe in der Tempelhofer Buchhandlung in Berlin angestellt. Die dort verbrachten Jahre sollten sich später als literarisch ausschlaggebend erweisen: durch seine Anstellung in der Buchhandlung hatte er Zugang zu einer Vielzahl von wissenschaftlichen Texten und Werken der Belletristik und schrieb durch diese inspiriert eigene erste Texte, die er seinem Freundeskreis vortrug, in dem eine Kultur des literarischen Austauschs und auch gegenseitiger Kritik der einander vorgetragenen Texte herrschte. 1930 verlor er seine Arbeitsstelle und trat in die KPD ein, aus der er 1932 wieder austrat, da er sich mit dem trotzkischen Sozialismus nicht verbunden sah, was ihn vor einer Inhaftierung durch die Nazis während der zeit des Dritten Reiches bewahrte. Nach einer gescheiterten Emigration nach Paris im jähr 1933, kehrt er 1934 nach Berlin zurück, wo er als Buchhändler für verschiedene Verlage arbeitet. Im Februar 1940 wird Richter kurzzeitig durch die Gestapo verhaftet und dank mangelnder Beweislage wieder freigelassen. Im Mai 1940 wird er zum Kriegsdienst in die Deutsche Wehrmacht einberufen. Von 1943 bis 1946 ist er in Amerikanischer Kriegsgefangenschaft und verarbeitet seine Erinnerungen und Eindrücke in dem Roman &amp;quot;Die Geschlagenen&amp;quot;. Im Mai 1947 gründet sich die &amp;quot;Gruppe 47&amp;quot; durch ein Treffen mit ehemaligen Mitarbeitenden der Zeitschrift &amp;quot;Der Ruf&amp;quot; im Hause Ilse Schneider-Lengyels am Bannwalsdee. Richter erweist sich als eines der bedeutendsten und engagiertesten Mitglieder der Gruppe, die zum wichtigsten literarischen Forum der späteren Bundesrepublik Deutschland aufsteigen sollte. Die literarischen Leistungen Richters blieben in eher untergeordneter Stellung zum seiner Position in der &amp;quot;Gruppe 47&amp;quot;. Erwähnenswert ist sein Roman &amp;quot;Spuren im Sand&amp;quot;, der autobiographisch geprägt ist und der von einer Jugend in einem pommerschen Fischerdorf an der Ostseeküste erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliographie, eine Auswahl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Geschlagenen&amp;quot; von 1949, jetzt erschienen im Wagenbach Verlag, 2018. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Spuren im Sand&amp;quot; von 1953, jetzt erschienen im Hinstorff Verlag Mai 2015.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Du sollst nicht töten&amp;quot; von 1955, mittlerweile vergriffen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Menschen in freundlicher Umgebung. Sechs Satiren.&amp;quot; von 1965, jetzt erschienen in Wagenbach, Berlin.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Stunde der falschen Triumphe.&amp;quot; von 1981 in: Wagenbach, Berlin.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Geschichten aus Bansin.&amp;quot; von 1982 in: Nymphenburger, München.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ein Julitag.&amp;quot; von 1982 in: Nymphenburger, München.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Im Etablissement der Schmetterlinge – Einundzwanzig Portraits aus der Gruppe 47.&amp;quot; von 1986 in: Nymphenburger, München.&lt;br /&gt;
Quelle: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118600451.html https://www.hdg.de/lemo/biografie/hans-werner-richter.html&lt;br /&gt;
[[category: Richter, Hans Werner]] [[category: Geboren in Neu Sallenthin]] [[category: Lebt(e) auf Usedom]] [[category: Lebt(e) in Bansin]] [[category: Lebt(e) in Swinemünde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Richter,_Hans_Werner&amp;diff=36153</id>
		<title>Richter, Hans Werner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Richter,_Hans_Werner&amp;diff=36153"/>
		<updated>2023-08-15T11:59:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hans Werner Richter.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Hans Werner Richter war Schriftsteller und Publizist und wurde am 12.11.1908 in Neu Sallenthin auf Usedom geboren und starb am 23.3.1993 München; begraben wurde er in Bansin auf Usedom. Er wächst als Sohn einer traditionellen Arbeiterfamilie, als fünftes Geschwisterkind, auf; sein Vater ist Fischer und seine Mutter Tochter eines ortsansässigen Katenbauers. Zwei jähre später zieht die Familie von Neu Sallenthin nach Bansin auf Usedom.Richters Großvater zog arbeitssuchend auf die Insel, wo er zwischenzeitlich seiner Berufung als Weber wieder nachgehen konnte. Entgegen der handwerklichen Tradition der Familie, die der Großteil seiner Brüder fortführen sollte, entschied sich Richter für eine Ausbildung zum Buchhändler von 1924 bis 1927 in Swinemünde, nachdem er in Bansin die Volksschule absolvierte. 1928 wurde er als Buchhandelsgehilfe in der Tempelhofer Buchhandlung in Berlin angestellt. Die dort verbrachten Jahre sollten sich später als literarisch ausschlaggebend erweisen: durch seine Anstellung in der Buchhandlung hatte er Zugang zu einer Vielzahl von wissenschaftlichen Texten und Werken der Belletristik und schrieb durch diese inspiriert eigene erste Texte, die er seinem Freundeskreis vortrug, in dem eine Kultur des literarischen Austauschs und auch gegenseitiger Kritik der einander vorgetragenen Texte herrschte. 1930 verlor er seine Arbeitsstelle und trat in die KPD ein, aus der er 1932 wieder austrat, da er sich mit dem trotzkischen Sozialismus nicht verbunden sah, was ihn vor einer Inhaftierung durch die Nazis während der zeit des Dritten Reiches bewahrte. Nach einer gescheiterten Emigration nach Paris im jähr 1933, kehrt er 1934 nach Berlin zurück, wo er als Buchhändler für verschiedene Verlage arbeitet. Im Februar 1940 wird Richter kurzzeitig durch die Gestapo verhaftet und dank mangelnder Beweislage wieder freigelassen. Im Mai 1940 wird er zum Kriegsdienst in die Deutsche Wehrmacht einberufen. Von 1943 bis 1946 ist er in Amerikanischer Kriegsgefangenschaft und verarbeitet seine Erinnerungen und Eindrücke in dem Roman &amp;quot;Die Geschlagenen&amp;quot;. Im Mai 1947 gründet sich die &amp;quot;Gruppe 47&amp;quot; durch ein Treffen mit ehemaligen Mitarbeitenden der Zeitschrift &amp;quot;Der Ruf&amp;quot; im Hause Ilse Schneider-Lengyels am Bannwalsdee. Richter erweist sich als eines der bedeutendsten und engagiertesten Mitglieder der Gruppe, die zum wichtigsten literarischen Forum der späteren Bundesrepublik Deutschland aufsteigen sollte. Die literarischen Leistungen Richters blieben in eher untergeordneter Stellung zum seiner Position in der &amp;quot;Gruppe 47&amp;quot;. Erwähnenswert ist sein Roman &amp;quot;Spuren im Sand&amp;quot;, der autobiographisch geprägt ist und der von einer Jugend in einem pommerschen Fischerdorf an der Ostseeküste erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliographie, eine Auswahl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Geschlagenen&amp;quot; von 1949, jetzt erschienen im Wagenbach Verlag, 2018. &lt;br /&gt;
&amp;quot;Spuren im Sand&amp;quot; von 1953, jetzt erschienen im Hinstorff Verlag Mai 2015.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du sollst nicht töten&amp;quot; von 1955, mittlerweile vergriffen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Menschen in freundlicher Umgebung. Sechs Satiren.&amp;quot; von 1965, jetzt erschienen in Wagenbach, Berlin.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Stunde der falschen Triumphe.&amp;quot; von 1981 in: Wagenbach, Berlin.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geschichten aus Bansin.&amp;quot; von 1982 in: Nymphenburger, München.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Julitag.&amp;quot; von 1982 in: Nymphenburger, München.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Im Etablissement der Schmetterlinge – Einundzwanzig Portraits aus der Gruppe 47.&amp;quot; von 1986 in: Nymphenburger, München.&lt;br /&gt;
Quelle: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118600451.html https://www.hdg.de/lemo/biografie/hans-werner-richter.html&lt;br /&gt;
[[category: Richter, Hans Werner]] [[category: Geboren in Neu Sallenthin]] [[category: Lebt(e) auf Usedom]] [[category: Lebt(e) in Bansin]] [[category: Lebt(e) in Swinemünde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Richter,_Hans_Werner&amp;diff=36152</id>
		<title>Richter, Hans Werner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Richter,_Hans_Werner&amp;diff=36152"/>
		<updated>2023-08-15T11:46:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hans Werner Richter.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Hans Werner Richter war Schriftsteller und Publizist und wurde am 12.11.1908 in Neu Sallenthin auf Usedom geboren und starb am 23.3.1993 München; begraben wurde er in Bansin auf Usedom. Er wächst als Sohn einer traditionellen Arbeiterfamilie, als fünftes Geschwisterkind, auf; sein Vater ist Fischer und seine Mutter Tochter eines ortsansässigen Katenbauers. Zwei jähre später zieht die Familie von Neu Sallenthin nach Bansin auf Usedom.Richters Großvater zog arbeitssuchend auf die Insel, wo er zwischenzeitlich seiner Berufung als Weber wieder nachgehen konnte. Entgegen der handwerklichen Tradition der Familie, die der Großteil seiner Brüder fortführen sollte, entschied sich Richter für eine Ausbildung zum Buchhändler von 1924 bis 1927 in Swinemünde, nachdem er in Bansin die Volksschule absolvierte. 1928 wurde er als Buchhandelsgehilfe in der Tempelhofer Buchhandlung in Berlin angestellt. Die dort verbrachten Jahre sollten sich später als literarisch ausschlaggebend erweisen: durch seine Anstellung in der Buchhandlung hatte er Zugang zu einer Vielzahl von wissenschaftlichen Texten und Werken der Belletristik und schrieb durch diese inspiriert eigene erste Texte, die er seinem Freundeskreis vortrug, in dem eine Kultur des literarischen Austauschs und auch gegenseitiger Kritik der einander vorgetragenen Texte herrschte. 1930 verlor er seine Arbeitsstelle und trat in die KPD ein, aus der er 1932 wieder austrat, da er sich mit dem trotzkischen Sozialismus nicht verbunden sah, was ihn vor einer Inhaftierung durch die Nazis während der zeit des Dritten Reiches bewahrte. Nach einer gescheiterten Emigration nach Paris im jähr 1933, kehrt er 1934 nach Berlin zurück, wo er als Buchhändler für verschiedene Verlage arbeitet. Im Februar 1940 wird Richter kurzzeitig durch die Gestapo verhaftet und dank mangelnder Beweislage wieder freigelassen. Im Mai 1940 wird er zum Kriegsdienst in die Deutsche Wehrmacht einberufen. Von 1943 bis 1946 ist er in Amerikanischer Kriegsgefangenschaft und verarbeitet seine Erinnerungen und Eindrücke in dem Roman &amp;quot;Die Geschlagenen&amp;quot;. Im Mai 1947 gründet sich die &amp;quot;Gruppe 47&amp;quot; durch ein Treffen mit ehemaligen Mitarbeitenden der Zeitschrift &amp;quot;Der Ruf&amp;quot; im Hause Ilse Schneider-Lengyels am Bannwalsdee. Richter erweist sich als eines der bedeutendsten und engagiertesten Mitglieder der Gruppe, die zum wichtigsten literarischen Forum der späteren Bundesrepublik Deutschland aufsteigen sollte. Die literarischen Leistungen Richters blieben in eher untergeordneter Stellung zum seiner Position in der &amp;quot;Gruppe 47&amp;quot;. Erwähnenswert ist sein Roman &amp;quot;Spuren im Sand&amp;quot;, der autobiographisch geprägt ist und der von einer Jugend in einem pommerschen Fischerdorf an der Ostseeküste erzählt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118600451.html https://www.hdg.de/lemo/biografie/hans-werner-richter.html&lt;br /&gt;
[[category: Richter, Hans Werner]] [[category: Geboren in Neu Sallenthin]] [[category: Lebt(e) auf Usedom]] [[category: Lebt(e) in Bansin]] [[category: Lebt(e) in Swinemünde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Richter,_Hans_Werner&amp;diff=36151</id>
		<title>Richter, Hans Werner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Richter,_Hans_Werner&amp;diff=36151"/>
		<updated>2023-08-15T11:45:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hans Werner Richter.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Hans Werner Richter war Schriftsteller und Publizist und wurde am 12.11.1908 in Neu Sallenthin auf Usedom geboren und starb am 23.3.1993 München; begraben wurde er in Bansin auf Usedom. Er wächst als Sohn einer traditionellen Arbeiterfamilie, als fünftes Geschwisterkind, auf; sein Vater ist Fischer und seine Mutter Tochter eines ortsansässigen Katenbauers. Zwei jähre später zieht die Familie von Neu Sallenthin nach Bansin auf Usedom.Richters Großvater zog arbeitssuchend auf die Insel, wo er zwischenzeitlich seiner Berufung als Weber wieder nachgehen konnte. Entgegen der handwerklichen Tradition der Familie, die der Großteil seiner Brüder fortführen sollte, entschied sich Richter für eine Ausbildung zum Buchhändler von 1924 bis 1927 in Swinemünde, nachdem er in Bansin die Volksschule absolvierte. 1928 wurde er als Buchhandelsgehilfe in der Tempelhofer Buchhandlung in Berlin angestellt. Die dort verbrachten Jahre sollten sich später als literarisch ausschlaggebend erweisen: durch seine Anstellung in der Buchhandlung hatte er Zugang zu einer Vielzahl von wissenschaftlichen Texten und Werken der Belletristik und schrieb durch diese inspiriert eigene erste Texte, die er seinem Freundeskreis vortrug, in dem eine Kultur des literarischen Austauschs und auch gegenseitiger Kritik der einander vorgetragenen Texte herrschte. 1930 verlor er seine Arbeitsstelle und trat in die KPD ein, aus der er 1932 wieder austrat, da er sich mit dem trotzkischen Sozialismus nicht verbunden sah, was ihn vor einer Inhaftierung durch die Nazis während der zeit des Dritten Reiches bewahrte. Nach einer gescheiterten Emigration nach Paris im jähr 1933, kehrt er 1934 nach Berlin zurück, wo er als Buchhändler für verschiedene Verlage arbeitet. Im Februar 1940 wird Richter kurzzeitig durch die Gestapo verhaftet und dank mangelnder Beweislage wieder freigelassen. Im Mai 1940 wird er zum Kriegsdienst in die Deutsche Wehrmacht einberufen. Von 1943 bis 1946 ist er in Amerikanischer Kriegsgefangenschaft und verarbeitet seine Erinnerungen und Eindrücke in dem Roman &amp;quot;Die Geschlagenen&amp;quot;. Im Mai 1947 gründet sich die &amp;quot;Gruppe 47&amp;quot; durch ein Treffen mit ehemaligen Mitarbeitenden der Zeitschrift &amp;quot;Der Ruf&amp;quot; im Hause Ilse Schneider-Lengyels am Bannwalsdee. Richter erweist sich als eines der bedeutendsten und engagiertesten Mitglieder der Gruppe, die zum wichtigsten literarischen Forum der späteren Bundesrepublik Deutschland aufsteigen sollte. Die literarischen Leistungen Richters blieben in eher untergeordneter Stellung zum seiner Position in der &amp;quot;Gruppe 47&amp;quot;. Erwähnenswert ist sein Roman &amp;quot;Spuren im Sand&amp;quot;, der autobiographisch geprägt ist und der von einer Jugend in einem pommerschen Fischerdorf an der Ostseeküste erzählt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118600451.html https://www.hdg.de/lemo/biografie/hans-werner-richter.html&lt;br /&gt;
[[category: Richter, Hans Werner]] [[category: Pommernwiki]] [[category: Geboren in Neu Sallenthin]] [[category: Lebt(e) auf Usedom]] [[category: Lebt(e) in Bansin]] [[category: Lebt(e) in Swinemünde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Richter,_Hans_Werner&amp;diff=36150</id>
		<title>Richter, Hans Werner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Richter,_Hans_Werner&amp;diff=36150"/>
		<updated>2023-08-15T11:45:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hans Werner Richter.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Hans Werner Richter war Schriftsteller und Publizist und wurde am 12.11.1908 in Neu Sallenthin auf Usedom geboren und starb am 23.3.1993 München; begraben wurde er in Bansin auf Usedom. Er wächst als Sohn einer traditionellen Arbeiterfamilie, als fünftes Geschwisterkind, auf; sein Vater ist Fischer und seine Mutter Tochter eines ortsansässigen Katenbauers. Zwei jähre später zieht die Familie von Neu Sallenthin nach Bansin auf Usedom.Richters Großvater zog arbeitssuchend auf die Insel, wo er zwischenzeitlich seiner Berufung als Weber wieder nachgehen konnte. Entgegen der handwerklichen Tradition der Familie, die der Großteil seiner Brüder fortführen sollte, entschied sich Richter für eine Ausbildung zum Buchhändler von 1924 bis 1927 in Swinemünde, nachdem er in Bansin die Volksschule absolvierte. 1928 wurde er als Buchhandelsgehilfe in der Tempelhofer Buchhandlung in Berlin angestellt. Die dort verbrachten Jahre sollten sich später als literarisch ausschlaggebend erweisen: durch seine Anstellung in der Buchhandlung hatte er Zugang zu einer Vielzahl von wissenschaftlichen Texten und Werken der Belletristik und schrieb durch diese inspiriert eigene erste Texte, die er seinem Freundeskreis vortrug, in dem eine Kultur des literarischen Austauschs und auch gegenseitiger Kritik der einander vorgetragenen Texte herrschte. 1930 verlor er seine Arbeitsstelle und trat in die KPD ein, aus der er 1932 wieder austrat, da er sich mit dem trotzkischen Sozialismus nicht verbunden sah, was ihn vor einer Inhaftierung durch die Nazis während der zeit des Dritten Reiches bewahrte. Nach einer gescheiterten Emigration nach Paris im jähr 1933, kehrt er 1934 nach Berlin zurück, wo er als Buchhändler für verschiedene Verlage arbeitet. Im Februar 1940 wird Richter kurzzeitig durch die Gestapo verhaftet und dank mangelnder Beweislage wieder freigelassen. Im Mai 1940 wird er zum Kriegsdienst in die Deutsche Wehrmacht einberufen. Von 1943 bis 1946 ist er in Amerikanischer Kriegsgefangenschaft und verarbeitet seine Erinnerungen und Eindrücke in dem Roman &amp;quot;Die Geschlagenen&amp;quot;. Im Mai 1947 gründet sich die &amp;quot;Gruppe 47&amp;quot; durch ein Treffen mit ehemaligen Mitarbeitenden der Zeitschrift &amp;quot;Der Ruf&amp;quot; im Hause Ilse Schneider-Lengyels am Bannwalsdee. Richter erweist sich als eines der bedeutendsten und engagiertesten Mitglieder der Gruppe, die zum wichtigsten literarischen Forum der späteren Bundesrepublik Deutschland aufsteigen sollte. Die literarischen Leistungen Richters blieben in eher untergeordneter Stellung zum seiner Position in der &amp;quot;Gruppe 47&amp;quot;. Erwähnenswert ist sein Roman &amp;quot;Spuren im Sand&amp;quot;, der autobiographisch geprägt ist und der von einer Jugend in einem pommerschen Fischerdorf an der Ostseeküste erzählt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118600451.html&lt;br /&gt;
        https://www.hdg.de/lemo/biografie/hans-werner-richter.html&lt;br /&gt;
[[category: Richter, Hans Werner]] [[category: Pommernwiki]] [[category: Geboren in Neu Sallenthin]] [[category: Lebt(e) auf Usedom]] [[category: Lebt(e) in Bansin]] [[category: Lebt(e) in Swinemünde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Hans_Werner_Richter.jpg&amp;diff=36149</id>
		<title>Datei:Hans Werner Richter.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Hans_Werner_Richter.jpg&amp;diff=36149"/>
		<updated>2023-08-15T10:51:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hans Werner Richter&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Standard_compressed_Hans_Werner_Richter.jpg&amp;diff=36148</id>
		<title>Datei:Standard compressed Hans Werner Richter.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Standard_compressed_Hans_Werner_Richter.jpg&amp;diff=36148"/>
		<updated>2023-08-15T10:48:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hans Werner Richter&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Friedrich,_Caspar_David&amp;diff=36147</id>
		<title>Friedrich, Caspar David</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Friedrich,_Caspar_David&amp;diff=36147"/>
		<updated>2023-08-15T10:28:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Caroline Bardua - Porträt Caspar David Friedrichs (1810).jpg|mini]]&lt;br /&gt;
[[category: Friedrich, Caspar David]] [[category: Geboren 1774]] [[category: Geboren in Greifswald]] [[category: Gestorben 1840]] [[category: Gestorben in Dresden]] [[category: Lebt(e) in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caspar David Friedrich&lt;br /&gt;
(* 5. September 1774 in Greifswald; † 7. Mai 1840 in Dresden) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caspar David Friedrich wurde in Greifswald geboren, das damals noch zu Schweden gehörte, und wuchs in einer großen Familie auf; er hatte insgesamt zehn Geschwister, von denen jedoch nur acht überlebten. Caspars Bruder David lebte nur einen Monat und sein Bruder Christopher ertrank im Kindesalter nahe des des Greifswalder Hafens beim Schlittschuhlaufen. Seine Mutter Sophie Dorothea Friedrich erreichte nur das Alter von 46 Jahren und so wurden Friedrich und seine Geschwister von der Haushälterin, &amp;quot;Mutter Heiden&amp;quot;, aufgezogen. Die melancholische Grundstimmung seiner Bilder sollen auf seine frühen Todeserfahrungen in der Kindheit zurückzuführen sein. Wohnhaft war die Familie Friedrich in der Langen Straße 29 in Greifswald, wo der Vater, Adolph Gottlieb Friedrich, eine Werkstatt besaß und dort Seifen und Kerzen herstellte. Die Familie war von Neubrandenburg nach Greifswald gezogen, wo sie in den zweiten Stand aufstieg, was für die Familie eine angesehene gesellschaftliche Stellung und soziale Aufstiegsmöglichkeiten bedeutete. Der Vater von Friedrich stellte für seine Söhne einen Hauslehrer ein, der ihnen das Lateinische nahebrachte. Während seine Brüder der Berufung des Vaters als Lichtgießer folgten, wurde Friedrich im Jugendalter von 15 jähren im Zeichnen vom Universitätslehrer Johann Gottfried Quistorp ausgebildet. Für die Familie stand der handwerkliche Aspekt der Lehre im Vordergrund, bei der Friedrich später Illustrator oder ähnliches werden könnte. Friedrich lässt 1794 das kleinbürgerliche Milieu Greifswalds hinter sich und besucht die Akademie in Kopenhagen, um seine künstlerischen Fertigkeiten zu erweitern. Auch hier wird er von seiner Familie finanziell unterstützt und sie zeigen sich seiner Berufswahl durchaus entgegenkommend. An der Kopenhagener Akademie wurde er unter anderem von Landschafts- und Historienmaler Jens Jule, Nicolai Abraham Abildgaard, Christian August Lorentzen und Johann Wiedewelt unterrichtet. Seine Landschaftsmotive blieben daher eher nördlich geprägt; das südlich gelegene Italien, das in der Klassik von verschiedenen Künstler*innen vorgezogen wurde, wurde so von Friedrich ausgelassen. Im Jahr 1798 schloss Friedrich in den Unterricht an der Akademie ab und ließ sich dann, nach einigen Aufenthalten in Berlin und Greifswald, in Dresden nieder, das zum Zentrum der deutschen Romantik avancieren sollte. Künstlerische Wanderungen und Reisen führten den Künstler ab 1801 oftmals in den Norden, wie beispielsweise nach Rügen, aber auch nach Greifswald und Neubrandenburg. Die Lebensweise der Romantik findet ihr Pendant im Reisen und in künstlerischen Wanderungen, als Ausdruck einer immerwährenden Sehnsucht. Das ehemalige Geburtshaus von Friedrich ist heute Museums- Dokumentation- und Forschungsstätte, die an den bedeutenden Maler erinnern soll, und ist heute in der Langen Straße mit der Nummer 57 zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: Becker, Ingeborg Agnesia: Caspar David Friedrich. Leben und Werk. Stuttgart/Zürich 1983, S. 9-16. Caspar-Freidrich-Gesellschaft: Ein Mensch am Meer. Greifswald 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herders 1854 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[809] Friedrich, Kaspar David, Landschaftsmaler, geb. 1776 zu Greifswalde, bildete sich in Kopenhagen u. Dresden, wurde 1815 Professor an der Kunstakademie zu Dresden, wo er 1840 st. Er zeichnete zuerst bloß in Sepia, worin er Unübertroffenes leistete, erst später malte er in Oel, hauptsächlich Landschaften, ausgezeichnet durch tiefe Auffassung der Natur, einfache und treue Darstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
Herders Conversations-Lexikon. Freiburg im Breisgau 1854, Band 2, S. 809.&lt;br /&gt;
Permalink:&lt;br /&gt;
http://www.zeno.org/nid/20003341577&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meyers 1907 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Kaspar David, Maler, geb. 5. Sept. 1774 in Greifswald, gest. 7. Mai 1840 in Dresden, bildete sich auf der Kunstakademie in Kopenhagen und kam 1795 nach Dresden, von wo er Studienreisen nach Rügen, Österreich, dem Riesengebirge und dem Harz unternahm. 1817 wurde er Mitglied und Professor der Akademie der Künste in Dresden. F. pflegte als einer der ersten die Stimmungsmalerei bei romantischer Auffassung. Den meisten seiner Landschaften ist ein ernster, melancholischer Charakter eigen; sie schildern die Seelenstimmungen, wie sie die Natur in einzelnen Momenten im menschlichen Gemüt erregt, und sind von ergreifender, häufig aber auch bizarrer Wirkung. Als Motive wählte er am liebsten Nachtszenen mit Mondschein, Seestürme, düstere Waldpartien. Zwei treffliche Bilder von ihm sind im Schloß zu Berlin: die Abtei im Eichenwald an einem Winterabend und der Wanderer am Meeresgestade, zwei andre in der Berliner Nationalgalerie (Harzlandschaft und Mondaufgang am Meer), zwei in der Dresdener Galerie (Hünengrab und Rast bei der Heuernte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 7. Leipzig 1907, S. 143-144.&lt;br /&gt;
Permalink:&lt;br /&gt;
http://www.zeno.org/nid/20006636276&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften, Briefe, Dokumente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bekenntnisse / Caspar David Friedrich. Ausgew. u. hrsg. von Kurt Karl Eberlein.	Leipzig : Klinkhardt &amp;amp; Biermann, 1924&lt;br /&gt;
*Bekenntnisse im Wort / Caspar David Friedrich. Ausgew. u. mit e. Nachw. vers. v. Kurt Karl Eberlein.	Berlin : H. Küpper - [Leipzig] : [Volckmar]: 1939&lt;br /&gt;
*Sigrid Hinz (Hrsg.): Caspar David Friedrich in Briefen und Bekenntnissen. Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1974 – Lizenzausgabe 1968 München: Rogner &amp;amp; Bernhardt – 2., veränd. u. erw. Aufl., 1974 (beide Verlage)&lt;br /&gt;
*Caspar David Friedrich - unbekannte Dokumente seines Lebens. Hrsg. und kom­mentiert von Karl-Ludwig Hoh. Dresden 1985&lt;br /&gt;
*Kritische Edition der Schriften des Künstlers und der Zeitzeugen / Caspar David Friedrich. Kunstgeschichtliches Institut der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität.	Frankfurt am Main : Kunstgeschichtliches Inst. – Kritische Edition der Schriften des Künstlers und der Zeitzeugen / Teil 1. &amp;quot;Äußerungen bei Betrachtung einer Sammlung von Gemählden von größtentheils noch lebenden und unlängst verstorbenen Künstlern&amp;quot; 1999&lt;br /&gt;
*Herrmann Zschoche (Hrsg.): Caspar David Friedrich. Die Briefe. ConferencePoint Verlag, Hamburg 2005&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Friedrich,_Caspar_David&amp;diff=36146</id>
		<title>Friedrich, Caspar David</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Friedrich,_Caspar_David&amp;diff=36146"/>
		<updated>2023-08-15T10:26:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Caroline Bardua - Porträt Caspar David Friedrichs (1810).jpg|mini]]&lt;br /&gt;
[[category: Friedrich, Caspar David]] [[category: Geboren 1774]] [[category: Geboren in Greifswald]] [[category: Gestorben 1840]] [[category: Gestorben in Dresden]] [[category: Lebt(e) in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caspar David Friedrich&lt;br /&gt;
(* 5. September 1774 in Greifswald; † 7. Mai 1840 in Dresden) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caspar David Friedrich wurde in Greifswald geboren, das damals noch zu Schweden gehörte, und wuchs in einer großen Familie auf; er hatte insgesamt zehn Geschwister, von denen jedoch nur acht überlebten. Caspars Bruder David lebte nur einen Monat und sein Bruder Christopher ertrank im Kindesalter nahe des des Greifswalder Hafens beim Schlittschuhlaufen. Seine Mutter Sophie Dorothea Friedrich erreichte nur das Alter von 46 Jahren und so wurden Friedrich und seine Geschwister von der Haushälterin, &amp;quot;Mutter Heiden&amp;quot;, aufgezogen. Die melancholoishce Grundstimmung seiner Bilder sollen auf seine frühen Todeserfahrungen in der Kindheit zurückzuführen sein. Wohnhaft war die Familie Friedrich in der Langen Straße 29 in Greifswald, wo der Vater, Adolph Gottlieb Friedrich, eine Werkstatt besaß und dort Seifen und Kerzen herstellte. Die Familie war von Neubrandenburg nach Greifswald gezogen, wo sie in den zweiten Stand aufstieg, was für die Familie eine angesehene gesellschaftliche Stellung und soziale Aufstiegsmöglichkeiten bedeutete. Der Vater von Friedrich stellte für seine Söhne einen Hauslehrer ein, der ihnen das Lateinische nahebrachte. Während seine Brüder der Berufung des Vaters als Lichtgießer folgten, wurde Friedrich im Jugendalter von 15 jähren im Zeichnen vom Universitätslehrer Johann Gottfried Quistorp ausgebildet. Für die Familie stand der handwerkliche Aspekt der Lehre im Vordergrund, bei der Friedrich später Illustrator oder ähnliches werden könnte. Friedrich lässt 1794 das kleinbürgerliche Milieu Greifswalds hinter sich und besucht die Akademie in Kopenhagen, um seine künstlerischen Fertigkeiten zu erweitern. Auch hier wird er von seiner Familie finanziell unterstützt und sie zeigen sich seiner Berufswahl durchaus entgegenkommend. An der Kopenhagener Akademie wurde er unter anderem von Landschafts- und Historienmaler Jens Jule, Nicolai Abraham Abildgaard, Christian August Lorentzen und Johann Wiedewelt unterrichtet. Seine Landschaftsmotive blieben daher eher nördlich geprägt; das südlich gelegene Italien, das in der Klassik von verschiedenen Künstler*innen vorgezogen wurde, wurde so von Friedrich ausgelassen. Im Jahr 1798 schloss Friedrich in den Unterricht an der Akademie ab und ließ sich dann, nach einigen Aufenthalten in Berlin und Greifswald, in Dresden nieder, das zum Zentrum der deutschen Romantik avancieren sollte. Künstlerische Wanderungen und Reisen führten den Künstler ab 1801 oftmals in den Norden, wie beispielsweise nach Rügen, aber auch nach Greifswald und Neubrandenburg. Die Lebensweise der Romantik findet ihr Pendant im Reisen und in künstlerischen Wanderungen, als Ausdruck einer immerwährenden Sehnsucht. Das ehemalige Geburtshaus von Friedrich ist heute Museums- Dokumentation- und Forschungsstätte, die an den bedeutenden Maler erinnern soll, und ist heute in der Langen Straße mit der Nummer 57 zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: Becker, Ingeborg Agnesia: Caspar David Friedrich. Leben und Werk. Stuttgart/Zürich 1983, S. 9-16. Caspar-Freidrich-Gesellschaft: Ein Mensch am Meer. Greifswald 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herders 1854 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[809] Friedrich, Kaspar David, Landschaftsmaler, geb. 1776 zu Greifswalde, bildete sich in Kopenhagen u. Dresden, wurde 1815 Professor an der Kunstakademie zu Dresden, wo er 1840 st. Er zeichnete zuerst bloß in Sepia, worin er Unübertroffenes leistete, erst später malte er in Oel, hauptsächlich Landschaften, ausgezeichnet durch tiefe Auffassung der Natur, einfache und treue Darstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
Herders Conversations-Lexikon. Freiburg im Breisgau 1854, Band 2, S. 809.&lt;br /&gt;
Permalink:&lt;br /&gt;
http://www.zeno.org/nid/20003341577&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meyers 1907 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Kaspar David, Maler, geb. 5. Sept. 1774 in Greifswald, gest. 7. Mai 1840 in Dresden, bildete sich auf der Kunstakademie in Kopenhagen und kam 1795 nach Dresden, von wo er Studienreisen nach Rügen, Österreich, dem Riesengebirge und dem Harz unternahm. 1817 wurde er Mitglied und Professor der Akademie der Künste in Dresden. F. pflegte als einer der ersten die Stimmungsmalerei bei romantischer Auffassung. Den meisten seiner Landschaften ist ein ernster, melancholischer Charakter eigen; sie schildern die Seelenstimmungen, wie sie die Natur in einzelnen Momenten im menschlichen Gemüt erregt, und sind von ergreifender, häufig aber auch bizarrer Wirkung. Als Motive wählte er am liebsten Nachtszenen mit Mondschein, Seestürme, düstere Waldpartien. Zwei treffliche Bilder von ihm sind im Schloß zu Berlin: die Abtei im Eichenwald an einem Winterabend und der Wanderer am Meeresgestade, zwei andre in der Berliner Nationalgalerie (Harzlandschaft und Mondaufgang am Meer), zwei in der Dresdener Galerie (Hünengrab und Rast bei der Heuernte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 7. Leipzig 1907, S. 143-144.&lt;br /&gt;
Permalink:&lt;br /&gt;
http://www.zeno.org/nid/20006636276&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften, Briefe, Dokumente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bekenntnisse / Caspar David Friedrich. Ausgew. u. hrsg. von Kurt Karl Eberlein.	Leipzig : Klinkhardt &amp;amp; Biermann, 1924&lt;br /&gt;
*Bekenntnisse im Wort / Caspar David Friedrich. Ausgew. u. mit e. Nachw. vers. v. Kurt Karl Eberlein.	Berlin : H. Küpper - [Leipzig] : [Volckmar]: 1939&lt;br /&gt;
*Sigrid Hinz (Hrsg.): Caspar David Friedrich in Briefen und Bekenntnissen. Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1974 – Lizenzausgabe 1968 München: Rogner &amp;amp; Bernhardt – 2., veränd. u. erw. Aufl., 1974 (beide Verlage)&lt;br /&gt;
*Caspar David Friedrich - unbekannte Dokumente seines Lebens. Hrsg. und kom­mentiert von Karl-Ludwig Hoh. Dresden 1985&lt;br /&gt;
*Kritische Edition der Schriften des Künstlers und der Zeitzeugen / Caspar David Friedrich. Kunstgeschichtliches Institut der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität.	Frankfurt am Main : Kunstgeschichtliches Inst. – Kritische Edition der Schriften des Künstlers und der Zeitzeugen / Teil 1. &amp;quot;Äußerungen bei Betrachtung einer Sammlung von Gemählden von größtentheils noch lebenden und unlängst verstorbenen Künstlern&amp;quot; 1999&lt;br /&gt;
*Herrmann Zschoche (Hrsg.): Caspar David Friedrich. Die Briefe. ConferencePoint Verlag, Hamburg 2005&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Caroline_Bardua_-_Portr%C3%A4t_Caspar_David_Friedrichs_(1810).jpg&amp;diff=36145</id>
		<title>Datei:Caroline Bardua - Porträt Caspar David Friedrichs (1810).jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Caroline_Bardua_-_Portr%C3%A4t_Caspar_David_Friedrichs_(1810).jpg&amp;diff=36145"/>
		<updated>2023-08-15T10:26:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Portrait, Caspar David Friedrich&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Friedrich,_Caspar_David&amp;diff=36144</id>
		<title>Friedrich, Caspar David</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Friedrich,_Caspar_David&amp;diff=36144"/>
		<updated>2023-08-15T10:23:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[category: Friedrich, Caspar David]] [[category: Geboren 1774]] [[category: Geboren in Greifswald]] [[category: Gestorben 1840]] [[category: Gestorben in Dresden]] [[category: Lebt(e) in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caspar David Friedrich&lt;br /&gt;
(* 5. September 1774 in Greifswald; † 7. Mai 1840 in Dresden) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caspar David Friedrich wurde in Greifswald geboren, das damals noch zu Schweden gehörte, und wuchs in einer großen Familie auf; er hatte insgesamt zehn Geschwister, von denen jedoch nur acht überlebten. Caspars Bruder David lebte nur einen Monat und sein Bruder Christopher ertrank im Kindesalter nahe des des Greifswalder Hafens beim Schlittschuhlaufen. Seine Mutter Sophie Dorothea Friedrich erreichte nur das Alter von 46 Jahren und so wurden Friedrich und seine Geschwister von der Haushälterin, &amp;quot;Mutter Heiden&amp;quot;, aufgezogen. Die melancholoishce Grundstimmung seiner Bilder sollen auf seine frühen Todeserfahrungen in der Kindheit zurückzuführen sein. Wohnhaft war die Familie Friedrich in der Langen Straße 29 in Greifswald, wo der Vater, Adolph Gottlieb Friedrich, eine Werkstatt besaß und dort Seifen und Kerzen herstellte. Die Familie war von Neubrandenburg nach Greifswald gezogen, wo sie in den zweiten Stand aufstieg, was für die Familie eine angesehene gesellschaftliche Stellung und soziale Aufstiegsmöglichkeiten bedeutete. Der Vater von Friedrich stellte für seine Söhne einen Hauslehrer ein, der ihnen das Lateinische nahebrachte. Während seine Brüder der Berufung des Vaters als Lichtgießer folgten, wurde Friedrich im Jugendalter von 15 jähren im Zeichnen vom Universitätslehrer Johann Gottfried Quistorp ausgebildet. Für die Familie stand der handwerkliche Aspekt der Lehre im Vordergrund, bei der Friedrich später Illustrator oder ähnliches werden könnte. Friedrich lässt 1794 das kleinbürgerliche Milieu Greifswalds hinter sich und besucht die Akademie in Kopenhagen, um seine künstlerischen Fertigkeiten zu erweitern. Auch hier wird er von seiner Familie finanziell unterstützt und sie zeigen sich seiner Berufswahl durchaus entgegenkommend. An der Kopenhagener Akademie wurde er unter anderem von Landschafts- und Historienmaler Jens Jule, Nicolai Abraham Abildgaard, Christian August Lorentzen und Johann Wiedewelt unterrichtet. Seine Landschaftsmotive blieben daher eher nördlich geprägt; das südlich gelegene Italien, das in der Klassik von verschiedenen Künstler*innen vorgezogen wurde, wurde so von Friedrich ausgelassen. Im Jahr 1798 schloss Friedrich in den Unterricht an der Akademie ab und ließ sich dann, nach einigen Aufenthalten in Berlin und Greifswald, in Dresden nieder, das zum Zentrum der deutschen Romantik avancieren sollte. Künstlerische Wanderungen und Reisen führten den Künstler ab 1801 oftmals in den Norden, wie beispielsweise nach Rügen, aber auch nach Greifswald und Neubrandenburg. Die Lebensweise der Romantik findet ihr Pendant im Reisen und in künstlerischen Wanderungen, als Ausdruck einer immerwährenden Sehnsucht. Das ehemalige Geburtshaus von Friedrich ist heute Museums- Dokumentation- und Forschungsstätte, die an den bedeutenden Maler erinnern soll, und ist heute in der Langen Straße mit der Nummer 57 zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: Becker, Ingeborg Agnesia: Caspar David Friedrich. Leben und Werk. Stuttgart/Zürich 1983, S. 9-16. Caspar-Freidrich-Gesellschaft: Ein Mensch am Meer. Greifswald 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herders 1854 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[809] Friedrich, Kaspar David, Landschaftsmaler, geb. 1776 zu Greifswalde, bildete sich in Kopenhagen u. Dresden, wurde 1815 Professor an der Kunstakademie zu Dresden, wo er 1840 st. Er zeichnete zuerst bloß in Sepia, worin er Unübertroffenes leistete, erst später malte er in Oel, hauptsächlich Landschaften, ausgezeichnet durch tiefe Auffassung der Natur, einfache und treue Darstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
Herders Conversations-Lexikon. Freiburg im Breisgau 1854, Band 2, S. 809.&lt;br /&gt;
Permalink:&lt;br /&gt;
http://www.zeno.org/nid/20003341577&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meyers 1907 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Kaspar David, Maler, geb. 5. Sept. 1774 in Greifswald, gest. 7. Mai 1840 in Dresden, bildete sich auf der Kunstakademie in Kopenhagen und kam 1795 nach Dresden, von wo er Studienreisen nach Rügen, Österreich, dem Riesengebirge und dem Harz unternahm. 1817 wurde er Mitglied und Professor der Akademie der Künste in Dresden. F. pflegte als einer der ersten die Stimmungsmalerei bei romantischer Auffassung. Den meisten seiner Landschaften ist ein ernster, melancholischer Charakter eigen; sie schildern die Seelenstimmungen, wie sie die Natur in einzelnen Momenten im menschlichen Gemüt erregt, und sind von ergreifender, häufig aber auch bizarrer Wirkung. Als Motive wählte er am liebsten Nachtszenen mit Mondschein, Seestürme, düstere Waldpartien. Zwei treffliche Bilder von ihm sind im Schloß zu Berlin: die Abtei im Eichenwald an einem Winterabend und der Wanderer am Meeresgestade, zwei andre in der Berliner Nationalgalerie (Harzlandschaft und Mondaufgang am Meer), zwei in der Dresdener Galerie (Hünengrab und Rast bei der Heuernte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 7. Leipzig 1907, S. 143-144.&lt;br /&gt;
Permalink:&lt;br /&gt;
http://www.zeno.org/nid/20006636276&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften, Briefe, Dokumente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bekenntnisse / Caspar David Friedrich. Ausgew. u. hrsg. von Kurt Karl Eberlein.	Leipzig : Klinkhardt &amp;amp; Biermann, 1924&lt;br /&gt;
*Bekenntnisse im Wort / Caspar David Friedrich. Ausgew. u. mit e. Nachw. vers. v. Kurt Karl Eberlein.	Berlin : H. Küpper - [Leipzig] : [Volckmar]: 1939&lt;br /&gt;
*Sigrid Hinz (Hrsg.): Caspar David Friedrich in Briefen und Bekenntnissen. Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1974 – Lizenzausgabe 1968 München: Rogner &amp;amp; Bernhardt – 2., veränd. u. erw. Aufl., 1974 (beide Verlage)&lt;br /&gt;
*Caspar David Friedrich - unbekannte Dokumente seines Lebens. Hrsg. und kom­mentiert von Karl-Ludwig Hoh. Dresden 1985&lt;br /&gt;
*Kritische Edition der Schriften des Künstlers und der Zeitzeugen / Caspar David Friedrich. Kunstgeschichtliches Institut der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität.	Frankfurt am Main : Kunstgeschichtliches Inst. – Kritische Edition der Schriften des Künstlers und der Zeitzeugen / Teil 1. &amp;quot;Äußerungen bei Betrachtung einer Sammlung von Gemählden von größtentheils noch lebenden und unlängst verstorbenen Künstlern&amp;quot; 1999&lt;br /&gt;
*Herrmann Zschoche (Hrsg.): Caspar David Friedrich. Die Briefe. ConferencePoint Verlag, Hamburg 2005&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Friedrich,_Caspar_David&amp;diff=36143</id>
		<title>Friedrich, Caspar David</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Friedrich,_Caspar_David&amp;diff=36143"/>
		<updated>2023-08-15T10:19:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Caspar David Friedrich.jpg.webp|mini]]&lt;br /&gt;
[[category: Friedrich, Caspar David]] [[category: Geboren 1774]] [[category: Geboren in Greifswald]] [[category: Gestorben 1840]] [[category: Gestorben in Dresden]] [[category: Lebt(e) in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caspar David Friedrich&lt;br /&gt;
(* 5. September 1774 in Greifswald; † 7. Mai 1840 in Dresden) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caspar David Friedrich wurde in Greifswald geboren, das damals noch zu Schweden gehörte, und wuchs in einer großen Familie auf; er hatte insgesamt zehn Geschwister, von denen jedoch nur acht überlebten. Caspars Bruder David lebte nur einen Monat und sein Bruder Christopher ertrank im Kindesalter nahe des des Greifswalder Hafens beim Schlittschuhlaufen. Seine Mutter Sophie Dorothea Friedrich erreichte nur das Alter von 46 Jahren und so wurden Friedrich und seine Geschwister von der Haushälterin, &amp;quot;Mutter Heiden&amp;quot;, aufgezogen. Die melancholoishce Grundstimmung seiner Bilder sollen auf seine frühen Todeserfahrungen in der Kindheit zurückzuführen sein. Wohnhaft war die Familie Friedrich in der Langen Straße 29 in Greifswald, wo der Vater, Adolph Gottlieb Friedrich, eine Werkstatt besaß und dort Seifen und Kerzen herstellte. Die Familie war von Neubrandenburg nach Greifswald gezogen, wo sie in den zweiten Stand aufstieg, was für die Familie eine angesehene gesellschaftliche Stellung und soziale Aufstiegsmöglichkeiten bedeutete. Der Vater von Friedrich stellte für seine Söhne einen Hauslehrer ein, der ihnen das Lateinische nahebrachte. Während seine Brüder der Berufung des Vaters als Lichtgießer folgten, wurde Friedrich im Jugendalter von 15 jähren im Zeichnen vom Universitätslehrer Johann Gottfried Quistorp ausgebildet. Für die Familie stand der handwerkliche Aspekt der Lehre im Vordergrund, bei der Friedrich später Illustrator oder ähnliches werden könnte. Friedrich lässt 1794 das kleinbürgerliche Milieu Greifswalds hinter sich und besucht die Akademie in Kopenhagen, um seine künstlerischen Fertigkeiten zu erweitern. Auch hier wird er von seiner Familie finanziell unterstützt und sie zeigen sich seiner Berufswahl durchaus entgegenkommend. An der Kopenhagener Akademie wurde er unter anderem von Landschafts- und Historienmaler Jens Jule, Nicolai Abraham Abildgaard, Christian August Lorentzen und Johann Wiedewelt unterrichtet. Seine Landschaftsmotive blieben daher eher nördlich geprägt; das südlich gelegene Italien, das in der Klassik von verschiedenen Künstler*innen vorgezogen wurde, wurde so von Friedrich ausgelassen. Im Jahr 1798 schloss Friedrich in den Unterricht an der Akademie ab und ließ sich dann, nach einigen Aufenthalten in Berlin und Greifswald, in Dresden nieder, das zum Zentrum der deutschen Romantik avancieren sollte. Künstlerische Wanderungen und Reisen führten den Künstler ab 1801 oftmals in den Norden, wie beispielsweise nach Rügen, aber auch nach Greifswald und Neubrandenburg. Die Lebensweise der Romantik findet ihr Pendant im Reisen und in künstlerischen Wanderungen, als Ausdruck einer immerwährenden Sehnsucht. Das ehemalige Geburtshaus von Friedrich ist heute Museums- Dokumentation- und Forschungsstätte, die an den bedeutenden Maler erinnern soll, und ist heute in der Langen Straße mit der Nummer 57 zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: Becker, Ingeborg Agnesia: Caspar David Friedrich. Leben und Werk. Stuttgart/Zürich 1983, S. 9-16. Caspar-Freidrich-Gesellschaft: Ein Mensch am Meer. Greifswald 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herders 1854 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[809] Friedrich, Kaspar David, Landschaftsmaler, geb. 1776 zu Greifswalde, bildete sich in Kopenhagen u. Dresden, wurde 1815 Professor an der Kunstakademie zu Dresden, wo er 1840 st. Er zeichnete zuerst bloß in Sepia, worin er Unübertroffenes leistete, erst später malte er in Oel, hauptsächlich Landschaften, ausgezeichnet durch tiefe Auffassung der Natur, einfache und treue Darstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
Herders Conversations-Lexikon. Freiburg im Breisgau 1854, Band 2, S. 809.&lt;br /&gt;
Permalink:&lt;br /&gt;
http://www.zeno.org/nid/20003341577&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meyers 1907 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Kaspar David, Maler, geb. 5. Sept. 1774 in Greifswald, gest. 7. Mai 1840 in Dresden, bildete sich auf der Kunstakademie in Kopenhagen und kam 1795 nach Dresden, von wo er Studienreisen nach Rügen, Österreich, dem Riesengebirge und dem Harz unternahm. 1817 wurde er Mitglied und Professor der Akademie der Künste in Dresden. F. pflegte als einer der ersten die Stimmungsmalerei bei romantischer Auffassung. Den meisten seiner Landschaften ist ein ernster, melancholischer Charakter eigen; sie schildern die Seelenstimmungen, wie sie die Natur in einzelnen Momenten im menschlichen Gemüt erregt, und sind von ergreifender, häufig aber auch bizarrer Wirkung. Als Motive wählte er am liebsten Nachtszenen mit Mondschein, Seestürme, düstere Waldpartien. Zwei treffliche Bilder von ihm sind im Schloß zu Berlin: die Abtei im Eichenwald an einem Winterabend und der Wanderer am Meeresgestade, zwei andre in der Berliner Nationalgalerie (Harzlandschaft und Mondaufgang am Meer), zwei in der Dresdener Galerie (Hünengrab und Rast bei der Heuernte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 7. Leipzig 1907, S. 143-144.&lt;br /&gt;
Permalink:&lt;br /&gt;
http://www.zeno.org/nid/20006636276&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften, Briefe, Dokumente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bekenntnisse / Caspar David Friedrich. Ausgew. u. hrsg. von Kurt Karl Eberlein.	Leipzig : Klinkhardt &amp;amp; Biermann, 1924&lt;br /&gt;
*Bekenntnisse im Wort / Caspar David Friedrich. Ausgew. u. mit e. Nachw. vers. v. Kurt Karl Eberlein.	Berlin : H. Küpper - [Leipzig] : [Volckmar]: 1939&lt;br /&gt;
*Sigrid Hinz (Hrsg.): Caspar David Friedrich in Briefen und Bekenntnissen. Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1974 – Lizenzausgabe 1968 München: Rogner &amp;amp; Bernhardt – 2., veränd. u. erw. Aufl., 1974 (beide Verlage)&lt;br /&gt;
*Caspar David Friedrich - unbekannte Dokumente seines Lebens. Hrsg. und kom­mentiert von Karl-Ludwig Hoh. Dresden 1985&lt;br /&gt;
*Kritische Edition der Schriften des Künstlers und der Zeitzeugen / Caspar David Friedrich. Kunstgeschichtliches Institut der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität.	Frankfurt am Main : Kunstgeschichtliches Inst. – Kritische Edition der Schriften des Künstlers und der Zeitzeugen / Teil 1. &amp;quot;Äußerungen bei Betrachtung einer Sammlung von Gemählden von größtentheils noch lebenden und unlängst verstorbenen Künstlern&amp;quot; 1999&lt;br /&gt;
*Herrmann Zschoche (Hrsg.): Caspar David Friedrich. Die Briefe. ConferencePoint Verlag, Hamburg 2005&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Caspar_David_Friedrich.jpg.webp&amp;diff=36142</id>
		<title>Datei:Caspar David Friedrich.jpg.webp</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Caspar_David_Friedrich.jpg.webp&amp;diff=36142"/>
		<updated>2023-08-15T10:19:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Portrait, Caspar David Friedrich&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Friedrich,_Caspar_David&amp;diff=36141</id>
		<title>Friedrich, Caspar David</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Friedrich,_Caspar_David&amp;diff=36141"/>
		<updated>2023-08-15T10:16:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[category: Friedrich, Caspar David]] [[category: Geboren 1774]] [[category: Geboren in Greifswald]] [[category: Gestorben 1840]] [[category: Gestorben in Dresden]] [[category: Lebt(e) in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caspar David Friedrich&lt;br /&gt;
(* 5. September 1774 in Greifswald; † 7. Mai 1840 in Dresden) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caspar David Friedrich wurde in Greifswald geboren, das damals noch zu Schweden gehörte, und wuchs in einer großen Familie auf; er hatte insgesamt zehn Geschwister, von denen jedoch nur acht überlebten. Caspars Bruder David lebte nur einen Monat und sein Bruder Christopher ertrank im Kindesalter nahe des des Greifswalder Hafens beim Schlittschuhlaufen. Seine Mutter Sophie Dorothea Friedrich erreichte nur das Alter von 46 Jahren und so wurden Friedrich und seine Geschwister von der Haushälterin, &amp;quot;Mutter Heiden&amp;quot;, aufgezogen. Die melancholoishce Grundstimmung seiner Bilder sollen auf seine frühen Todeserfahrungen in der Kindheit zurückzuführen sein. Wohnhaft war die Familie Friedrich in der Langen Straße 29 in Greifswald, wo der Vater, Adolph Gottlieb Friedrich, eine Werkstatt besaß und dort Seifen und Kerzen herstellte. Die Familie war von Neubrandenburg nach Greifswald gezogen, wo sie in den zweiten Stand aufstieg, was für die Familie eine angesehene gesellschaftliche Stellung und soziale Aufstiegsmöglichkeiten bedeutete. Der Vater von Friedrich stellte für seine Söhne einen Hauslehrer ein, der ihnen das Lateinische nahebrachte. Während seine Brüder der Berufung des Vaters als Lichtgießer folgten, wurde Friedrich im Jugendalter von 15 jähren im Zeichnen vom Universitätslehrer Johann Gottfried Quistorp ausgebildet. Für die Familie stand der handwerkliche Aspekt der Lehre im Vordergrund, bei der Friedrich später Illustrator oder ähnliches werden könnte. Friedrich lässt 1794 das kleinbürgerliche Milieu Greifswalds hinter sich und besucht die Akademie in Kopenhagen, um seine künstlerischen Fertigkeiten zu erweitern. Auch hier wird er von seiner Familie finanziell unterstützt und sie zeigen sich seiner Berufswahl durchaus entgegenkommend. An der Kopenhagener Akademie wurde er unter anderem von Landschafts- und Historienmaler Jens Jule, Nicolai Abraham Abildgaard, Christian August Lorentzen und Johann Wiedewelt unterrichtet. Seine Landschaftsmotive blieben daher eher nördlich geprägt; das südlich gelegene Italien, das in der Klassik von verschiedenen Künstler*innen vorgezogen wurde, wurde so von Friedrich ausgelassen. Im Jahr 1798 schloss Friedrich in den Unterricht an der Akademie ab und ließ sich dann, nach einigen Aufenthalten in Berlin und Greifswald, in Dresden nieder, das zum Zentrum der deutschen Romantik avancieren sollte. Künstlerische Wanderungen und Reisen führten den Künstler ab 1801 oftmals in den Norden, wie beispielsweise nach Rügen, aber auch nach Greifswald und Neubrandenburg. Die Lebensweise der Romantik findet ihr Pendant im Reisen und in künstlerischen Wanderungen, als Ausdruck einer immerwährenden Sehnsucht. Das ehemalige Geburtshaus von Friedrich ist heute Museums- Dokumentation- und Forschungsstätte, die an den bedeutenden Maler erinnern soll, und ist heute in der Langen Straße mit der Nummer 57 zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: Becker, Ingeborg Agnesia: Caspar David Friedrich. Leben und Werk. Stuttgart/Zürich 1983, S. 9-16. Caspar-Freidrich-Gesellschaft: Ein Mensch am Meer. Greifswald 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herders 1854 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[809] Friedrich, Kaspar David, Landschaftsmaler, geb. 1776 zu Greifswalde, bildete sich in Kopenhagen u. Dresden, wurde 1815 Professor an der Kunstakademie zu Dresden, wo er 1840 st. Er zeichnete zuerst bloß in Sepia, worin er Unübertroffenes leistete, erst später malte er in Oel, hauptsächlich Landschaften, ausgezeichnet durch tiefe Auffassung der Natur, einfache und treue Darstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
Herders Conversations-Lexikon. Freiburg im Breisgau 1854, Band 2, S. 809.&lt;br /&gt;
Permalink:&lt;br /&gt;
http://www.zeno.org/nid/20003341577&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meyers 1907 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Kaspar David, Maler, geb. 5. Sept. 1774 in Greifswald, gest. 7. Mai 1840 in Dresden, bildete sich auf der Kunstakademie in Kopenhagen und kam 1795 nach Dresden, von wo er Studienreisen nach Rügen, Österreich, dem Riesengebirge und dem Harz unternahm. 1817 wurde er Mitglied und Professor der Akademie der Künste in Dresden. F. pflegte als einer der ersten die Stimmungsmalerei bei romantischer Auffassung. Den meisten seiner Landschaften ist ein ernster, melancholischer Charakter eigen; sie schildern die Seelenstimmungen, wie sie die Natur in einzelnen Momenten im menschlichen Gemüt erregt, und sind von ergreifender, häufig aber auch bizarrer Wirkung. Als Motive wählte er am liebsten Nachtszenen mit Mondschein, Seestürme, düstere Waldpartien. Zwei treffliche Bilder von ihm sind im Schloß zu Berlin: die Abtei im Eichenwald an einem Winterabend und der Wanderer am Meeresgestade, zwei andre in der Berliner Nationalgalerie (Harzlandschaft und Mondaufgang am Meer), zwei in der Dresdener Galerie (Hünengrab und Rast bei der Heuernte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 7. Leipzig 1907, S. 143-144.&lt;br /&gt;
Permalink:&lt;br /&gt;
http://www.zeno.org/nid/20006636276&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften, Briefe, Dokumente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bekenntnisse / Caspar David Friedrich. Ausgew. u. hrsg. von Kurt Karl Eberlein.	Leipzig : Klinkhardt &amp;amp; Biermann, 1924&lt;br /&gt;
*Bekenntnisse im Wort / Caspar David Friedrich. Ausgew. u. mit e. Nachw. vers. v. Kurt Karl Eberlein.	Berlin : H. Küpper - [Leipzig] : [Volckmar]: 1939&lt;br /&gt;
*Sigrid Hinz (Hrsg.): Caspar David Friedrich in Briefen und Bekenntnissen. Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1974 – Lizenzausgabe 1968 München: Rogner &amp;amp; Bernhardt – 2., veränd. u. erw. Aufl., 1974 (beide Verlage)&lt;br /&gt;
*Caspar David Friedrich - unbekannte Dokumente seines Lebens. Hrsg. und kom­mentiert von Karl-Ludwig Hoh. Dresden 1985&lt;br /&gt;
*Kritische Edition der Schriften des Künstlers und der Zeitzeugen / Caspar David Friedrich. Kunstgeschichtliches Institut der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität.	Frankfurt am Main : Kunstgeschichtliches Inst. – Kritische Edition der Schriften des Künstlers und der Zeitzeugen / Teil 1. &amp;quot;Äußerungen bei Betrachtung einer Sammlung von Gemählden von größtentheils noch lebenden und unlängst verstorbenen Künstlern&amp;quot; 1999&lt;br /&gt;
*Herrmann Zschoche (Hrsg.): Caspar David Friedrich. Die Briefe. ConferencePoint Verlag, Hamburg 2005&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Friedrich,_Caspar_David&amp;diff=36140</id>
		<title>Friedrich, Caspar David</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Friedrich,_Caspar_David&amp;diff=36140"/>
		<updated>2023-08-15T10:15:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[category: Friedrich, Caspar David]] [[category: Geboren 1774]] [[category: Geboren in Greifswald]] [[category: Gestorben 1840]] [[category: Gestorben in Dresden]] [[category: Lebt(e) in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caspar David Friedrich&lt;br /&gt;
(* 5. September 1774 in Greifswald; † 7. Mai 1840 in Dresden) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caspar David Friedrich wurde in Greifswald geboren, das damals noch zu Schweden gehörte, und wuchs in einer großen Familie auf; er hatte insgesamt zehn Geschwister, von denen jedoch nur acht überlebten. Caspars Bruder David lebte nur einen Monat und sein Bruder Christopher ertrank im Kindesalter nahe des des Greifswalder Hafens beim Schlittschuhlaufen. Seine Mutter Sophie Dorothea Friedrich erreichte nur das Alter von 46 Jahren und so wurden Friedrich und seine Geschwister von der Haushälterin, &amp;quot;Mutter Heiden&amp;quot;, aufgezogen. Die melancholoishce Grundstimmung seiner Bilder sollen auf seine frühen Todeserfahrungen in der Kindheit zurückzuführen sein. Wohnhaft war die Familie Friedrich in der Langen Straße 29 in Greifswald, wo der Vater, Adolph Gottlieb Friedrich, eine Werkstatt besaß und dort Seifen und Kerzen herstellte. Die Familie war von Neubrandenburg nach Greifswald gezogen, wo sie in den zweiten Stand aufstieg, was für die Familie eine angesehene gesellschaftliche Stellung und soziale Aufstiegsmöglichkeiten bedeutete. Der Vater von Friedrich stellte für seine Söhne einen Hauslehrer ein, der ihnen das Lateinische nahebrachte. Während seine Brüder der Berufung des Vaters als Lichtgießer folgten, wurde Friedrich im Jugendalter von 15 jähren im Zeichnen vom Universitätslehrer Johann Gottfried Quistorp ausgebildet. Für die Familie stand der handwerkliche Aspekt der Lehre im Vordergrund, bei der Friedrich später Illustrator oder ähnliches werden könnte. Friedrich lässt 1794 das kleinbürgerliche Milieu Greifswalds hinter sich und besucht die Akademie in Kopenhagen, um seine künstlerischen Fertigkeiten zu erweitern. Auch hier wird er von seiner Familie finanziell unterstützt und sie zeigen sich seiner Berufswahl durchaus entgegenkommend. An der Kopenhagener Akademie wurde er unter anderem von Landschafts- und Historienmaler Jens Jule, Nicolai Abraham Abildgaard, Christian August Lorentzen und Johann Wiedewelt unterrichtet. Seine Landschaftsmotive blieben daher eher nördlich geprägt; das südlich gelegene Italien, das in der Klassik von verschiedenen Künstler*innen vorgezogen wurde, wurde so von Friedrich ausgelassen. Im Jahr 1798 schloss Friedrich in den Unterricht an der Akademie ab und ließ sich dann, nach einigen Aufenthalten in Berlin und Greifswald, in Dresden nieder, das zum Zentrum der deutschen Romantik avancieren sollte. Künstlerische Wanderungen und Reisen führten den Künstler ab 1801 oftmals in den Norden, wie beispielsweise nach Rügen, aber auch nach Greifswald und Neubrandenburg. Die Lebensweise der Romantik findet ihr Pendant im Reisen und in künstlerischen Wanderungen, als Ausdruck einer immerwährenden Sehnsucht. Das ehemalige Geburtshaus von Friedrich ist heute Museums- Dokumentation- und Forschungsstätte, die an den bedeutenden Maler erinnern soll, und ist heute in der Langen Straße mit der Nummer 57 zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: Becker, Ingeborg Agnesia: Caspar David Friedrich. Leben und Werk. Stuttgart/Zürich 1983, S. 9-16.&lt;br /&gt;
         Caspar-Freidrich-Gesellschaft: Ein Mensch am Meer. Greifswald 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herders 1854 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[809] Friedrich, Kaspar David, Landschaftsmaler, geb. 1776 zu Greifswalde, bildete sich in Kopenhagen u. Dresden, wurde 1815 Professor an der Kunstakademie zu Dresden, wo er 1840 st. Er zeichnete zuerst bloß in Sepia, worin er Unübertroffenes leistete, erst später malte er in Oel, hauptsächlich Landschaften, ausgezeichnet durch tiefe Auffassung der Natur, einfache und treue Darstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
Herders Conversations-Lexikon. Freiburg im Breisgau 1854, Band 2, S. 809.&lt;br /&gt;
Permalink:&lt;br /&gt;
http://www.zeno.org/nid/20003341577&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meyers 1907 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Kaspar David, Maler, geb. 5. Sept. 1774 in Greifswald, gest. 7. Mai 1840 in Dresden, bildete sich auf der Kunstakademie in Kopenhagen und kam 1795 nach Dresden, von wo er Studienreisen nach Rügen, Österreich, dem Riesengebirge und dem Harz unternahm. 1817 wurde er Mitglied und Professor der Akademie der Künste in Dresden. F. pflegte als einer der ersten die Stimmungsmalerei bei romantischer Auffassung. Den meisten seiner Landschaften ist ein ernster, melancholischer Charakter eigen; sie schildern die Seelenstimmungen, wie sie die Natur in einzelnen Momenten im menschlichen Gemüt erregt, und sind von ergreifender, häufig aber auch bizarrer Wirkung. Als Motive wählte er am liebsten Nachtszenen mit Mondschein, Seestürme, düstere Waldpartien. Zwei treffliche Bilder von ihm sind im Schloß zu Berlin: die Abtei im Eichenwald an einem Winterabend und der Wanderer am Meeresgestade, zwei andre in der Berliner Nationalgalerie (Harzlandschaft und Mondaufgang am Meer), zwei in der Dresdener Galerie (Hünengrab und Rast bei der Heuernte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 7. Leipzig 1907, S. 143-144.&lt;br /&gt;
Permalink:&lt;br /&gt;
http://www.zeno.org/nid/20006636276&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften, Briefe, Dokumente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bekenntnisse / Caspar David Friedrich. Ausgew. u. hrsg. von Kurt Karl Eberlein.	Leipzig : Klinkhardt &amp;amp; Biermann, 1924&lt;br /&gt;
*Bekenntnisse im Wort / Caspar David Friedrich. Ausgew. u. mit e. Nachw. vers. v. Kurt Karl Eberlein.	Berlin : H. Küpper - [Leipzig] : [Volckmar]: 1939&lt;br /&gt;
*Sigrid Hinz (Hrsg.): Caspar David Friedrich in Briefen und Bekenntnissen. Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1974 – Lizenzausgabe 1968 München: Rogner &amp;amp; Bernhardt – 2., veränd. u. erw. Aufl., 1974 (beide Verlage)&lt;br /&gt;
*Caspar David Friedrich - unbekannte Dokumente seines Lebens. Hrsg. und kom­mentiert von Karl-Ludwig Hoh. Dresden 1985&lt;br /&gt;
*Kritische Edition der Schriften des Künstlers und der Zeitzeugen / Caspar David Friedrich. Kunstgeschichtliches Institut der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität.	Frankfurt am Main : Kunstgeschichtliches Inst. – Kritische Edition der Schriften des Künstlers und der Zeitzeugen / Teil 1. &amp;quot;Äußerungen bei Betrachtung einer Sammlung von Gemählden von größtentheils noch lebenden und unlängst verstorbenen Künstlern&amp;quot; 1999&lt;br /&gt;
*Herrmann Zschoche (Hrsg.): Caspar David Friedrich. Die Briefe. ConferencePoint Verlag, Hamburg 2005&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Friedrich,_Caspar_David&amp;diff=36139</id>
		<title>Friedrich, Caspar David</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Friedrich,_Caspar_David&amp;diff=36139"/>
		<updated>2023-08-15T10:08:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[category: Friedrich, Caspar David]] [[category: Geboren 1774]] [[category: Geboren in Greifswald]] [[category: Gestorben 1840]] [[category: Gestorben in Dresden]] [[category: Lebt(e) in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caspar David Friedrich&lt;br /&gt;
(* 5. September 1774 in Greifswald; † 7. Mai 1840 in Dresden) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caspar David Friedrich wurde in Greifswald geboren, das damals noch zu Schweden gehörte, und wuchs in einer großen Familie auf; er hatte insgesamt zehn Geschwister, von denen jedoch nur acht überlebten. Caspars Bruder David lebte nur einen Monat und sein Bruder Christopher ertrank im Kindesalter nahe des des Greifswalder Hafens beim Schlittschuhlaufen. Seine Mutter Sophie Dorothea Friedrich erreichte nur das Alter von 46 Jahren und so wurden Friedrich und seine Geschwister von der Haushälterin, &amp;quot;Mutter Heiden&amp;quot;, aufgezogen. Die melancholoishce Grundstimmung seiner Bilder sollen auf seine frühen Todeserfahrungen in der Kindheit zurückzuführen sein. Wohnhaft war die Familie Friedrich in der Langen Straße 29 in Greifswald, wo der Vater, Adolph Gottlieb Friedrich, eine Werkstatt besaß und dort Seifen und Kerzen herstellte. Die Familie war von Neubrandenburg nach Greifswald gezogen, wo sie in den zweiten Stand aufstieg, was für die Familie eine angesehene gesellschaftliche Stellung und soziale Aufstiegsmöglichkeiten bedeutete. Der Vater von Friedrich stellte für seine Söhne einen Hauslehrer ein, der ihnen das Lateinische nahebrachte. Während seine Brüder der Berufung des Vaters als Lichtgießer folgten, wurde Friedrich im Jugendalter von 15 jähren im Zeichnen vom Universitätslehrer Johann Gottfried Quistorp ausgebildet. Für die Familie stand der handwerkliche Aspekt der Lehre im Vordergrund, bei der Friedrich später Illustrator oder ähnliches werden könnte. Friedrich lässt 1794 das kleinbürgerliche Milieu Greifswalds hinter sich und besucht die Akademie in Kopenhagen, um seine künstlerischen Fertigkeiten zu erweitern. Auch hier wird er von seiner Familie finanziell unterstützt und sie zeigen sich seiner Berufswahl durchaus entgegenkommend. An der Kopenhagener Akademie wurde er unter anderem von Landschafts- und Historienmaler Jens Jule, Nicolai Abraham Abildgaard, Christian August Lorentzen und Johann Wiedewelt unterrichtet. Seine Landschaftsmotive blieben daher eher nördlich geprägt; das südlich gelegene Italien, das in der Klassik von verschiedenen Künstler*innen vorgezogen wurde, wurde so von Friedrich ausgelassen. Im Jahr 1798 schloss Friedrich in den Unterricht an der Akademie ab und ließ sich dann, nach einigen Aufenthalten in Berlin und Greifswald, in Dresden nieder, das zum Zentrum der deutschen Romantik avancieren sollte. Künstlerische Wanderungen und Reisen führten den Künstler ab 1801 oftmals in den Norden, wie beispielsweise nach Rügen, aber auch nach Greifswald und Neubrandenburg. Die Lebensweise der Romantik findet ihr Pendant im Reisen und in künstlerischen Wanderungen, als Ausdruck einer immerwährenden Sehnsucht. Das ehemalige Geburtshaus von Friedrich ist heute Museums- Dokumentation- und Forschungsstätte, die an den bedeutenden Maler erinnern soll, und ist heute in der Langen Straße mit der Nummer 57 zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herders 1854 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[809] Friedrich, Kaspar David, Landschaftsmaler, geb. 1776 zu Greifswalde, bildete sich in Kopenhagen u. Dresden, wurde 1815 Professor an der Kunstakademie zu Dresden, wo er 1840 st. Er zeichnete zuerst bloß in Sepia, worin er Unübertroffenes leistete, erst später malte er in Oel, hauptsächlich Landschaften, ausgezeichnet durch tiefe Auffassung der Natur, einfache und treue Darstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
Herders Conversations-Lexikon. Freiburg im Breisgau 1854, Band 2, S. 809.&lt;br /&gt;
Permalink:&lt;br /&gt;
http://www.zeno.org/nid/20003341577&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meyers 1907 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Kaspar David, Maler, geb. 5. Sept. 1774 in Greifswald, gest. 7. Mai 1840 in Dresden, bildete sich auf der Kunstakademie in Kopenhagen und kam 1795 nach Dresden, von wo er Studienreisen nach Rügen, Österreich, dem Riesengebirge und dem Harz unternahm. 1817 wurde er Mitglied und Professor der Akademie der Künste in Dresden. F. pflegte als einer der ersten die Stimmungsmalerei bei romantischer Auffassung. Den meisten seiner Landschaften ist ein ernster, melancholischer Charakter eigen; sie schildern die Seelenstimmungen, wie sie die Natur in einzelnen Momenten im menschlichen Gemüt erregt, und sind von ergreifender, häufig aber auch bizarrer Wirkung. Als Motive wählte er am liebsten Nachtszenen mit Mondschein, Seestürme, düstere Waldpartien. Zwei treffliche Bilder von ihm sind im Schloß zu Berlin: die Abtei im Eichenwald an einem Winterabend und der Wanderer am Meeresgestade, zwei andre in der Berliner Nationalgalerie (Harzlandschaft und Mondaufgang am Meer), zwei in der Dresdener Galerie (Hünengrab und Rast bei der Heuernte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 7. Leipzig 1907, S. 143-144.&lt;br /&gt;
Permalink:&lt;br /&gt;
http://www.zeno.org/nid/20006636276&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften, Briefe, Dokumente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bekenntnisse / Caspar David Friedrich. Ausgew. u. hrsg. von Kurt Karl Eberlein.	Leipzig : Klinkhardt &amp;amp; Biermann, 1924&lt;br /&gt;
*Bekenntnisse im Wort / Caspar David Friedrich. Ausgew. u. mit e. Nachw. vers. v. Kurt Karl Eberlein.	Berlin : H. Küpper - [Leipzig] : [Volckmar]: 1939&lt;br /&gt;
*Sigrid Hinz (Hrsg.): Caspar David Friedrich in Briefen und Bekenntnissen. Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1974 – Lizenzausgabe 1968 München: Rogner &amp;amp; Bernhardt – 2., veränd. u. erw. Aufl., 1974 (beide Verlage)&lt;br /&gt;
*Caspar David Friedrich - unbekannte Dokumente seines Lebens. Hrsg. und kom­mentiert von Karl-Ludwig Hoh. Dresden 1985&lt;br /&gt;
*Kritische Edition der Schriften des Künstlers und der Zeitzeugen / Caspar David Friedrich. Kunstgeschichtliches Institut der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität.	Frankfurt am Main : Kunstgeschichtliches Inst. – Kritische Edition der Schriften des Künstlers und der Zeitzeugen / Teil 1. &amp;quot;Äußerungen bei Betrachtung einer Sammlung von Gemählden von größtentheils noch lebenden und unlängst verstorbenen Künstlern&amp;quot; 1999&lt;br /&gt;
*Herrmann Zschoche (Hrsg.): Caspar David Friedrich. Die Briefe. ConferencePoint Verlag, Hamburg 2005&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Johnson,_Uwe&amp;diff=35946</id>
		<title>Johnson, Uwe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Johnson,_Uwe&amp;diff=35946"/>
		<updated>2023-08-08T14:50:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Uwe Johnson war ein deutscher Schriftsteller. Er wurde am 20. Juli 1934 in Cammin, Vorpommern geboren, starb in Sheerness, England am 23. Februar 1984.&lt;br /&gt;
Die Familie Johnson war zuerst in Anklam, am markt 23 Wohnungen haft, später in Mine Hüsung 12. Im Jahr 1940 wurde der junge Uwe Johnson in der Cothenius-Schule in Anklam eingeschult. Mit 11 Jahren kam er in die Sonderschule der NSDAP, genannt &amp;quot;Deutsche Heimschule&amp;quot; in Kosten bei Posen. 1945 gelang der Familie die Flucht nach Recknitz in Mecklenburg-Vorpommern. Der Onkel von Johnson gehörte dort zu den einflussreichsten Leuten in der Stadt - er war von Beruf Schmied und Blockwart. Mutter und Vater Johnson kehren noch einmal nach Anklam zurück. Sein Vater wird dort von der Polizei aufgegriffen, verhaftet und vom Lager in Fünfeichen nach Weißrussland gebracht; nur seine Mutter konnte es wieder sicher nach Reckwitz schaffen. Da Johnsons Onkel in seiner Schmiede die Bestände der örtlichen Schulbibliothek aufbewahrte, weil er diese noch rechtzeitig vor den Nazis verstecken konnte, fanden sich für den jungen Uwe Johnson die ersten literarischen Inspirationen. 1946 zogen Mutter Johnson, Uwe und seine Schwester schließlich in die Stadt Güstrow, die den späteren Autoren in seinem Schreiben nachhaltig beeinflussen sollte. Seine Mutter verdiente den Lebensunterhalt der Familie erst durch ein Praktikum in einem Kinderheim, darauf als Näherin und dann als Schaffnerin bei der Deutschen Reichsbahn. Die Familie stieg so in den Stand der Arbeiterklasse auf, was für Uwe bedeutete, dass er zukünftig in den DDR-Verhältnissen schulisch besser gefördert werden konnte. In der Schule in Güstrow traf er auf Lehrer, die in den vorherigen Jahren von den Nazis der Hochschulen verwiesen wurden, also weniger ideologisch aufgeladen waren als andere Lehrer während der Zeit, in der die NSDAP an der Macht war. Uwe Johnson tritt in die FDJ ein und besetzt als Mitglied der FDJ-Leitung die Stelle des Kulturfunktionärs. In seiner Pubertät erlebt er Spannungen mit seiner Mutter, was unter anderem dem Umstand seines nicht getreuen Verhaltens als Parteimitglied geschuldet ist. Das politische Leben von Johnson bewegt sich zwischen den entgegengesetzten Polen gesellschaftlicher Freiwilligenarbeit und stalinistischer Erziehung. Sein soziales Umfeld, das er unter politischen Gesichtspunkten genauestens betrachtet, ist ähnlich aufgestellt und steht im Spannungsfeld ideologischer Hardliner und systemkritischer Republikflüchtlinge. Diese im Güstrow der DDR gesammelten Eindrücke dienten ihm später als Vorlage für seinen ersten Roman &amp;quot;Ingrid Babendererde - Reifeprüfung 1953&amp;quot;, der die Geschichte zweier DDR-Abiturientinnen erzählt. Politischer Hintergrund in der Erzählung ist das vom Stalinismus geprägte Schulsystem; auch spielt die Handlung in einer norddeutschen Kleinstadt, deren Vorbild Güstrow ist. 1952 begann Johnson das Studium der Germanistik an der Universität zu Rostock. Er wohnte in der St. Georgs-Straße 71, bei Alice Hensan , einer gebildeten Frau, die bis zu ihrem Ableben eine Vertraute Johnsons war und eine umfangreiche Bibliothek besaß, sodass der Student Zugang zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur sowie zu den deutschen Klassikern erhielt. Ein zeitweiliges Studienaus wurde Uwe Johnson durch seinen Protest gegen den Ausschluss der jungen &amp;quot;Evangelischen Gemeinde&amp;quot; aus der Universität in Rostock beschert. Er berief sich in seiner Rede auf die in der Verfassung der DDR festgeschriebenen Religionsfreiheit. Nach einem Praktikum in Leipzig beim Reclam-Verlag verlegte er seinen Studienort ebenfalls dorthin, wodurch er seine Lehrer Ernst Bloch, Hans Mayer und Karl Krauss kennenlernt. Nach seinem 1959 erschienenen Roman &amp;quot;Mutmaßungen über Jakob&amp;quot;, in dem die DDR und BRD beidermaßen kritisch betrachtet wurden, wagte er den Schritt und zog schließlich in die BRD. Johnson erhielt für sein literarisches Schaffen zahlreiche Preise, darunter den Fontane-Preis im Jahr 1960, den Georg-Büchner-Preis von 1971 und den Thomas-Mann-Preis von 1979. Von 1977 bis 1979 war er Mitglied der deutschen Akademie der Künste. Außerdem war er Mitglied der Gruppe 47. Uwe Johnson gilt bis heute als einer der bedeutendsten Schriftsteller, die die Stimmung des geteilten Deutschlands einzufangen vermochten, wobei er DDR und BRD gleichermaßen in seine Betrachtungen einschloss und kritisierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliographie, eine Auswahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985&lt;br /&gt;
* Mutmassungen über Jakob. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1959&lt;br /&gt;
* Das dritte Buch über Achim. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1961&lt;br /&gt;
* Zwei Ansichten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1965&lt;br /&gt;
* Begleitumstände. Frankfurter Vorlesungen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1980&lt;br /&gt;
* Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl. 4 Bände, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1970, 1971, 1973, 1983;     Neuausgabe 2013&lt;br /&gt;
* Skizze eines Verunglückten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1982&lt;br /&gt;
* Der 5. Kanal. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: https://www.hdg.de/lemo/biografie/uwe-johnson.html; Müller-Waldeck, Gunnar: Johnson, Uwe, in: Biographisches Lexikon für Pommern, Bd. 1, Dirk Alvermann/Nils Jörn (Hrsg.), Köln/Weimar/Wien 2013, S. 140-148.  &lt;br /&gt;
         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category: Johnson, Uwe]] [[category: Geboren in Cammin]] [[category: Geboren in Vorpommern]] [[category: Lebt(e) in Anklam]] [[category: Lebt(e) in Rostock]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Johnson,_Uwe&amp;diff=35945</id>
		<title>Johnson, Uwe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Johnson,_Uwe&amp;diff=35945"/>
		<updated>2023-08-08T14:49:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Uwe Johnson war ein deutscher Schriftsteller. Er wurde am 20. Juli 1934 in Cammin, Vorpommern geboren, starb in Sheerness, England am 23. Februar 1984.&lt;br /&gt;
Die Familie Johnson war zuerst in Anklam, am markt 23 Wohnungen haft, später in Mine Hüsung 12. Im Jahr 1940 wurde der junge Uwe Johnson in der Cothenius-Schule in Anklam eingeschult. Mit 11 Jahren kam er in die Sonderschule der NSDAP, genannt &amp;quot;Deutsche Heimschule&amp;quot; in Kosten bei Posen. 1945 gelang der Familie die Flucht nach Recknitz in Mecklenburg-Vorpommern. Der Onkel von Johnson gehörte dort zu den einflussreichsten Leuten in der Stadt - er war von Beruf Schmied und Blockwart. Mutter und Vater Johnson kehren noch einmal nach Anklam zurück. Sein Vater wird dort von der Polizei aufgegriffen, verhaftet und vom Lager in Fünfeichen nach Weißrussland gebracht; nur seine Mutter konnte es wieder sicher nach Reckwitz schaffen. Da Johnsons Onkel in seiner Schmiede die Bestände der örtlichen Schulbibliothek aufbewahrte, weil er diese noch rechtzeitig vor den Nazis verstecken konnte, fanden sich für den jungen Uwe Johnson die ersten literarischen Inspirationen. 1946 zogen Mutter Johnson, Uwe und seine Schwester schließlich in die Stadt Güstrow, die den späteren Autoren in seinem Schreiben nachhaltig beeinflussen sollte. Seine Mutter verdiente den Lebensunterhalt der Familie erst durch ein Praktikum in einem Kinderheim, darauf als Näherin und dann als Schaffnerin bei der Deutschen Reichsbahn. Die Familie stieg so in den Stand der Arbeiterklasse auf, was für Uwe bedeutete, dass er zukünftig in den DDR-Verhältnissen schulisch besser gefördert werden konnte. In der Schule in Güstrow traf er auf Lehrer, die in den vorherigen Jahren von den Nazis der Hochschulen verwiesen wurden, also weniger ideologisch aufgeladen waren als andere Lehrer während der Zeit, in der die NSDAP an der Macht war. Uwe Johnson tritt in die FDJ ein und besetzt als Mitglied der FDJ-Leitung die Stelle des Kulturfunktionärs. In seiner Pubertät erlebt er Spannungen mit seiner Mutter, was unter anderem dem Umstand seines nicht getreuen Verhaltens als Parteimitglied geschuldet ist. Das politische Leben von Johnson bewegt sich zwischen den entgegengesetzten Polen gesellschaftlicher Freiwilligenarbeit und stalinistischer Erziehung. Sein soziales Umfeld, das er unter politischen Gesichtspunkten genauestens betrachtet, ist ähnlich aufgestellt und steht im Spannungsfeld ideologischer Hardliner und systemkritischer Republikflüchtlinge. Diese im Güstrow der DDR gesammelten Eindrücke dienten ihm später als Vorlage für seinen ersten Roman &amp;quot;Ingrid Babendererde - Reifeprüfung 1953&amp;quot;, der die Geschichte zweier DDR-Abiturientinnen erzählt. Politischer Hintergrund in der Erzählung ist das vom Stalinismus geprägte Schulsystem; auch spielt die Handlung in einer norddeutschen Kleinstadt, deren Vorbild Güstrow ist. 1952 begann Johnson das Studium der Germanistik an der Universität zu Rostock. Er wohnte in der St. Georgs-Straße 71, bei Alice Hensan , einer gebildeten Frau, die bis zu ihrem Ableben eine Vertraute Johnsons war und eine umfangreiche Bibliothek besaß, sodass der Student Zugang zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur sowie zu den deutschen Klassikern hatte. Ein zeitweiliges Studienaus wurde Uwe Johnson durch seinen Protest gegen den Ausschluss der jungen &amp;quot;Evangelischen Gemeinde&amp;quot; aus der Universität in Rostock beschert. Er berief sich in seiner Rede auf die in der Verfassung der DDR festgeschriebenen Religionsfreiheit. Nach einem Praktikum in Leipzig beim Reclam-Verlag verlegte er seinen Studienort ebenfalls dorthin, wodurch er seine Lehrer Ernst Bloch, Hans Mayer und Karl Krauss kennenlernt. Nach seinem 1959 erschienenen Roman &amp;quot;Mutmaßungen über Jakob&amp;quot;, in dem die DDR und BRD beidermaßen kritisch betrachtet wurden, wagte er den Schritt und zog schließlich in die BRD. Johnson erhielt für sein literarisches Schaffen zahlreiche Preise, darunter den Fontane-Preis im Jahr 1960, den Georg-Büchner-Preis von 1971 und den Thomas-Mann-Preis von 1979. Von 1977 bis 1979 war er Mitglied der deutschen Akademie der Künste. Außerdem war er Mitglied der Gruppe 47. Uwe Johnson gilt bis heute als einer der bedeutendsten Schriftsteller, die die Stimmung des geteilten Deutschlands einzufangen vermochten, wobei er DDR und BRD gleichermaßen in seine Betrachtungen einschloss und kritisierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliographie, eine Auswahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985&lt;br /&gt;
* Mutmassungen über Jakob. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1959&lt;br /&gt;
* Das dritte Buch über Achim. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1961&lt;br /&gt;
* Zwei Ansichten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1965&lt;br /&gt;
* Begleitumstände. Frankfurter Vorlesungen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1980&lt;br /&gt;
* Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl. 4 Bände, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1970, 1971, 1973, 1983;     Neuausgabe 2013&lt;br /&gt;
* Skizze eines Verunglückten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1982&lt;br /&gt;
* Der 5. Kanal. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: https://www.hdg.de/lemo/biografie/uwe-johnson.html; Müller-Waldeck, Gunnar: Johnson, Uwe, in: Biographisches Lexikon für Pommern, Bd. 1, Dirk Alvermann/Nils Jörn (Hrsg.), Köln/Weimar/Wien 2013, S. 140-148.  &lt;br /&gt;
         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category: Johnson, Uwe]] [[category: Geboren in Cammin]] [[category: Geboren in Vorpommern]] [[category: Lebt(e) in Anklam]] [[category: Lebt(e) in Rostock]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Johnson,_Uwe&amp;diff=35944</id>
		<title>Johnson, Uwe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Johnson,_Uwe&amp;diff=35944"/>
		<updated>2023-08-08T14:48:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Uwe Johnson war ein deutscher Schriftsteller. Er wurde am 20. Juli 1934 in Cammin, Vorpommern geboren, starb in Sheerness, England am 23. Februar 1984.&lt;br /&gt;
Die Familie Johnson war zuerst in Anklam, am markt 23 Wohnungen haft, später in Mine Hüsung 12. Im Jahr 1940 wurde der junge Uwe Johnson in der Cothenius-Schule in Anklam eingeschult. Mit 11 Jahren kam er in die Sonderschule der NSDAP, genannt &amp;quot;Deutsche Heimschule&amp;quot; in Kosten bei Posen. 1945 gelang der Familie die Flucht nach Recknitz in Mecklenburg-Vorpommern. Der Onkel von Johnson gehörte dort zu den einflussreichsten Leuten in der Stadt - er war von Beruf Schmied und Blockwart. Mutter und Vater Johnson kehren noch einmal nach Anklam zurück. Sein Vater wird dort von der Polizei aufgegriffen, verhaftet und vom Lager in Fünfeichen nach Weißrussland gebracht; nur seine Mutter konnte es wieder sicher nach Reckwitz schaffen. Da Johnsons Onkel in seiner Schmiede die Bestände der örtlichen Schulbibliothek aufbewahrte, weil er diese noch rechtzeitig vor den Nazis verstecken konnte, fanden sich für den jungen Uwe Johnson die ersten literarischen Inspirationen. 1946 zogen Mutter Johnson, Uwe und seine Schwester schließlich in die Stadt Güstrow, die den späteren Autoren in seinem Schreiben nachhaltig beeinflussen sollte. Seine Mutter verdiente den Lebensunterhalt der Familie erst durch ein Praktikum in einem Kinderheim, darauf als Näherin und dann als Schaffnerin bei der Deutschen Reichsbahn. Die Familie stieg so in den Stand der Arbeiterklasse auf, was für Uwe bedeutete, dass er zukünftig in den DDR-Verhältnissen schulisch besser gefördert werden konnte. In der Schule in Güstrow traf er auf Lehrer, die in den vorherigen Jahren von den Nazis der Hochschulen verwiesen wurden, also weniger ideologisch aufgeladen waren als andere Lehrer während der Zeit, in der die NSDAP an der Macht war. Uwe Johnson tritt in die FDJ ein und besetzt als Mitglied der FDJ-Leitung die Stelle des Kulturfunktionärs. In seiner Pubertät erlebt er Spannungen mit seiner Mutter, was unter anderem dem Umstand seines nicht getreuen Verhaltens als Parteimitglied geschuldet ist. Das politische Leben von Johnson bewegt sich zwischen den entgegengesetzten Polen gesellschaftlicher Freiwilligenarbeit und stalinistischer Erziehung. Sein soziales Umfeld, das er unter politischen Gesichtspunkten genauestens betrachtet, ist ähnlich aufgestellt und steht im Spannungsfeld ideologischer Hardliner und systemkritischer Republikflüchtlinge. Diese im Güstrow der DDR gesammelten Eindrücke dienten ihm später als Vorlage für seinen ersten Roman &amp;quot;Ingrid Babendererde - Reifeprüfung 1953&amp;quot;, der die Geschichte zweier DDR-Abiturientinnen erzählt. Politischer Hintergrund in der Erzählung ist das vom Stalinismus geprägte Schulsystem; auch spielt die Handlung in einer norddeutschen Kleinstadt, deren Vorbild Güstrow ist. 1952 begann Johnson das Studium der Germanistik an der Universität zu Rostock. Er wohnte in der St. Georgs-Straße 71, bei Alice Hensan , einer gebildeten Frau, die bis zu ihrem Ableben eine Vertraute Johnsons war und eine umfangreiche Bibliothek besaß, sodass der Student Zugang zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur sowie zu den deutschen Klassikern hatte. Ein zeitweiliges Studienaus wurde Uwe Johnson durch seinen Protest gegen den Ausschluss der jungen &amp;quot;Evangelischen Gemeinde&amp;quot; aus der Universität in Rostock beschert. Er berief sich in seiner Rede auf die in der Verfassung der DDR festgeschriebenen Religionsfreiheit. Nach einem Praktikum in Leipzig beim Reclam-Verlag verlegte er seinen Studienort ebenfalls dorthin, wodurch er seine Lehrer Ernst Bloch, Hans Mayer und Karl Krauss kennenlernt. Nach seinem 1959 erschienenen Roman &amp;quot;Mutmaßungen über Jakob&amp;quot;, in dem die DDR und BRD beidermaßen kritisch betrachtet wurden, wagte er den Schritt und zog schließlich in die BRD. Johnson erhielt für sein literarisches Schaffen zahlreiche Preise, darunter der Fontane-Preis im Jahr 1960, der Georg-Büchner-Preis von 1971 und der der Thomas-Mann-Preis von 1979. Von 1977 bis 1979 war er Mitglied der deutschen Akademie der Künste. Außerdem war er Mitglied der Gruppe 47. Uwe Johnson gilt bis heute als einer der bedeutendsten Schriftsteller, die die Stimmung des geteilten Deutschlands einzufangen vermochten, wobei er DDR und BRD gleichermaßen in seine Betrachtungen einschloss und kritisierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliographie, eine Auswahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985&lt;br /&gt;
* Mutmassungen über Jakob. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1959&lt;br /&gt;
* Das dritte Buch über Achim. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1961&lt;br /&gt;
* Zwei Ansichten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1965&lt;br /&gt;
* Begleitumstände. Frankfurter Vorlesungen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1980&lt;br /&gt;
* Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl. 4 Bände, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1970, 1971, 1973, 1983;     Neuausgabe 2013&lt;br /&gt;
* Skizze eines Verunglückten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1982&lt;br /&gt;
* Der 5. Kanal. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: https://www.hdg.de/lemo/biografie/uwe-johnson.html; Müller-Waldeck, Gunnar: Johnson, Uwe, in: Biographisches Lexikon für Pommern, Bd. 1, Dirk Alvermann/Nils Jörn (Hrsg.), Köln/Weimar/Wien 2013, S. 140-148.  &lt;br /&gt;
         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category: Johnson, Uwe]] [[category: Geboren in Cammin]] [[category: Geboren in Vorpommern]] [[category: Lebt(e) in Anklam]] [[category: Lebt(e) in Rostock]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Johnson,_Uwe&amp;diff=35943</id>
		<title>Johnson, Uwe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Johnson,_Uwe&amp;diff=35943"/>
		<updated>2023-08-08T14:47:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Uwe Johnson war ein deutscher Schriftsteller. Er wurde am 20. Juli 1934 in Cammin, Vorpommern geboren, starb in Sheerness, England am 23. Februar 1984.&lt;br /&gt;
Die Familie Johnson war zuerst in Anklam, am markt 23 Wohnungen haft, später in Mine Hüsung 12. Im Jahr 1940 wurde der junge Uwe Johnson in der Cothenius-Schule in Anklam eingeschult. Mit 11 Jahren kam er in die Sonderschule der NSDAP, genannt &amp;quot;Deutsche Heimschule in Kosten bei Posen. 1945 gelang der Familie die Flucht nach Recknitz in Mecklenburg-Vorpommern. Der Onkel von Johnson gehörte dort zu den einflussreichsten Leuten in der Stadt - er war von Beruf Schmied und Blockwart. Mutter und Vater Johnson kehren noch einmal nach Anklam zurück. Sein Vater wird dort von der Polizei aufgegriffen, verhaftet und vom Lager in Fünfeichen nach Weißrussland gebracht; nur seine Mutter konnte es wieder sicher nach Reckwitz schaffen. Da Johnsons Onkel in seiner Schmiede die Bestände der örtlichen Schulbibliothek aufbewahrte, weil er diese noch rechtzeitig vor den Nazis verstecken konnte, fanden sich für den jungen Uwe Johnson die ersten literarischen Inspirationen. 1946 zogen Mutter Johnson, Uwe und seine Schwester schließlich in die Stadt Güstrow, die den späteren Autoren in seinem Schreiben nachhaltig beeinflussen sollte. Seine Mutter verdiente den Lebensunterhalt der Familie erst durch ein Praktikum in einem Kinderheim, darauf als Näherin und dann als Schaffnerin bei der Deutschen Reichsbahn. Die Familie stieg so in den Stand der Arbeiterklasse auf, was für Uwe bedeutete, dass er zukünftig in den DDR-Verhältnissen schulisch besser gefördert werden konnte. In der Schule in Güstrow traf er auf Lehrer, die in den vorherigen Jahren von den Nazis der Hochschulen verwiesen wurden, also weniger ideologisch aufgeladen waren als andere Lehrer während der Zeit, in der die NSDAP an der Macht war. Uwe Johnson tritt in die FDJ ein und besetzt als Mitglied der FDJ-Leitung die Stelle des Kulturfunktionärs. In seiner Pubertät erlebt er Spannungen mit seiner Mutter, was unter anderem dem Umstand seines nicht getreuen Verhaltens als Parteimitglied geschuldet ist. Das politische Leben von Johnson bewegt sich zwischen den entgegengesetzten Polen gesellschaftlicher Freiwilligenarbeit und stalinistischer Erziehung. Sein soziales Umfeld, das er unter politischen Gesichtspunkten genauestens betrachtet, ist ähnlich aufgestellt und steht im Spannungsfeld ideologischer Hardliner und systemkritischer Republikflüchtlinge. Diese im Güstrow der DDR gesammelten Eindrücke dienten ihm später als Vorlage für seinen ersten Roman &amp;quot;Ingrid Babendererde - Reifeprüfung 1953&amp;quot;, der die Geschichte zweier DDR-Abiturientinnen erzählt. Politischer Hintergrund in der Erzählung ist das vom Stalinismus geprägte Schulsystem; auch spielt die Handlung in einer norddeutschen Kleinstadt, deren Vorbild Güstrow ist. 1952 begann Johnson das Studium der Germanistik an der Universität zu Rostock. Er wohnte in der St. Georgs-Straße 71, bei Alice Hensan , einer gebildeten Frau, die bis zu ihrem Ableben eine Vertraute Johnsons war und eine umfangreiche Bibliothek besaß, sodass der Student Zugang zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur sowie zu den deutschen Klassikern hatte. Ein zeitweiliges Studienaus wurde Uwe Johnson durch seinen Protest gegen den Ausschluss der jungen &amp;quot;Evangelischen Gemeinde&amp;quot; aus der Universität in Rostock beschert. Er berief sich in seiner Rede auf die in der Verfassung der DDR festgeschriebenen Religionsfreiheit. Nach einem Praktikum in Leipzig beim Reclam-Verlag verlegte er seinen Studienort ebenfalls dorthin, wodurch er seine Lehrer Ernst Bloch, Hans Mayer und Karl Krauss kennenlernt. Nach seinem 1959 erschienenen Roman &amp;quot;Mutmaßungen über Jakob&amp;quot;, in dem die DDR und BRD beidermaßen kritisch betrachtet wurden, wagte er den Schritt und zog schließlich in die BRD. Johnson erhielt für sein literarisches Schaffen zahlreiche Preise, darunter der Fontane-Preis im Jahr 1960, der Georg-Büchner-Preis von 1971 und der der Thomas-Mann-Preis von 1979. Von 1977 bis 1979 war er Mitglied der deutschen Akademie der Künste. Außerdem war er Mitglied der Gruppe 47. Uwe Johnson gilt bis heute als einer der bedeutendsten Schriftsteller, die die Stimmung des geteilten Deutschlands einzufangen vermochten, wobei er DDR und BRD gleichermaßen in seine Betrachtungen einschloss und kritisierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliographie, eine Auswahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985&lt;br /&gt;
* Mutmassungen über Jakob. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1959&lt;br /&gt;
* Das dritte Buch über Achim. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1961&lt;br /&gt;
* Zwei Ansichten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1965&lt;br /&gt;
* Begleitumstände. Frankfurter Vorlesungen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1980&lt;br /&gt;
* Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl. 4 Bände, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1970, 1971, 1973, 1983;     Neuausgabe 2013&lt;br /&gt;
* Skizze eines Verunglückten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1982&lt;br /&gt;
* Der 5. Kanal. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: https://www.hdg.de/lemo/biografie/uwe-johnson.html; Müller-Waldeck, Gunnar: Johnson, Uwe, in: Biographisches Lexikon für Pommern, Bd. 1, Dirk Alvermann/Nils Jörn (Hrsg.), Köln/Weimar/Wien 2013, S. 140-148.  &lt;br /&gt;
         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category: Johnson, Uwe]] [[category: Geboren in Cammin]] [[category: Geboren in Vorpommern]] [[category: Lebt(e) in Anklam]] [[category: Lebt(e) in Rostock]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Johnson,_Uwe&amp;diff=35942</id>
		<title>Johnson, Uwe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Johnson,_Uwe&amp;diff=35942"/>
		<updated>2023-08-08T14:43:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Uwe Johnson war ein deutscher Schriftsteller. Er wurde am 20. Juli 1934 in Cammin, Vorpommern geboren, starb in Sheerness, England am 23. Februar 1984.&lt;br /&gt;
Die Familie Johnson war zuerst in Anklam, am markt 23 Wohnungen haft, später in Mine Hüsung 12. Im Jahr 1940 wurde der junge Uwe Johnson in der Cothenius-Schule in Anklam eingeschult. Mit 11 Jahren kam er in die Sonderschule der NSDAP, genannt &amp;quot;Deutsche Heimschule in Kosten bei Posen. 1945 gelang der Familie die Flucht nach Recknitz in Mecklenburg-Vorpommern. Der Onkel von Johnson gehörte dort zu den einflussreichsten Leuten in der Stadt - er war von Beruf Schmied und Blockwart. Mutter und Vater Johnson kehren noch einmal nach Anklam zurück. Sein Vater wird dort von der Polizei aufgegriffen, verhaftet und vom Lager in Fünfeichen nach Weißrussland gebracht; nur seine Mutter konnte es wieder sicher nach Reckwitz schaffen. Da Johnsons Onkel in seiner Schmiede die Bestände der örtlichen Schulbibliothek aufbewahrte, weil er diese noch rechtzeitig vor den Nazis verstecken konnte, fanden sich für den jungen Uwe Johnson die ersten literarischen Inspirationen. 1946 zogen Mutter Johnson, Uwe und seine Schwester schließlich in die Stadt Güstrow, die den späteren Autoren in seinem Schreiben nachhaltig beeinflussen sollte. Seine Mutter verdiente den Lebensunterhalt der Familie erst durch ein Praktikum in einem Kinderheim, darauf als Näherin und dann als Schaffnerin bei der Deutschen Reichsbahn. Die Familie stieg so in den Stand der Arbeiterklasse auf, was für Uwe bedeutete, dass er zukünftig in den DDR-Verhältnissen schulisch besser gefördert werden konnte. In der Schule in Güstrow traf er auf Lehrer, die in den vorherigen Jahren von den Nazis der Hochschulen verwiesen wurden, also weniger ideologisch aufgeladen waren als andere Lehrer während der Zeit, in der die NSDAP an der Macht war. Uwe Johnson tritt in die FDJ ein und besetzt als Mitglied der FDJ-Leitung die Stelle des Kulturfunktionärs. In seiner Pubertät erlebt er Spannungen mit seiner Mutter, was unter anderem dem Umstand seines nicht getreuen Verhaltens als Parteimitglied geschuldet ist. Das politische Leben von Johnson bewegt sich zwischen den entgegengesetzten Polen gesellschaftlicher Freiwilligenarbeit und stalinistischer Erziehung. Sein soziales Umfeld, das er unter politischen Gesichtspunkten genauestens betrachtet, ist ähnlich aufgestellt und steht im Spannungsfeld ideologischer Hardliner und systemkritischer Republikflüchtlinge. Diese im Güstrow der DDR gesammelten Eindrücke dienten ihm später als Vorlage für seinen ersten Roman &amp;quot;Ingrid Babendererde - Reifeprüfung 1953&amp;quot;, der die Geschichte zweier DDR-Abiturientinnen erzählt. Politischer Hintergrund in der Erzählung ist das vom Stalinismus geprägte Schulsystem; auch spielt die Handlung in einer norddeutschen Kleinstadt, deren Vorbild Güstrow ist. 1952 begann Johnson das Studium der Germanistik an der Universität zu Rostock. Er wohnte in der St. Georgs-Straße 71, bei Alice Hensan , einer gebildeten Frau, die bis zu ihrem Ableben eine Vertraute Johnsons war und eine umfangreiche Bibliothek besaß, sodass der Student Zugang zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur sowie zu den deutschen Klassikern hatte. Ein zeitweiliges Studienaus wurde Uwe Johnson durch seinen Protest gegen den Ausschluss der jungen &amp;quot;Evangelischen Gemeinde&amp;quot; aus der Universität in Rostock beschert. Er berief sich in seiner Rede auf die in der Verfassung der DDR festgeschriebenen Religionsfreiheit. Nach einem Praktikum in Leipzig beim Reclam-Verlag verlegte er seinen Studienort ebenfalls dorthin, wodurch er seine Lehrer Ernst Bloch, Hans Mayer und Karl Krauss kennenlernt. Nach seinem 1959 erschienenen Roman &amp;quot;Mutmaßungen über Jakob&amp;quot;, in dem die DDR und BRD beidermaßen kritisch betrachtet wurden, wagte er den Schritt und zog schließlich in die BRD. Johnson erhielt für sein literarisches Schaffen zahlreiche Preise, darunter der Fontane-Preis im Jahr 1960, der Georg-Büchner-Preis von 1971 und der der Thomas-Mann-Preis von 1979. Von 1977 bis 1979 war er Mitglied der deutschen Akademie der Künste. Außerdem war er Mitglied der Gruppe 47. Uwe Johnson gilt bis heute als einer der bedeutendsten Schriftsteller, die die Stimmung des geteilten Deutschlands einzufangen vermochten, wobei er DDR und BRD gleichermaßen in seine Betrachtungen einschloss und kritisierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliographie, eine Auswahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985&lt;br /&gt;
* Mutmassungen über Jakob. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1959&lt;br /&gt;
* Das dritte Buch über Achim. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1961&lt;br /&gt;
* Zwei Ansichten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1965&lt;br /&gt;
* Begleitumstände. Frankfurter Vorlesungen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1980&lt;br /&gt;
* Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl. 4 Bände, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1970, 1971, 1973, 1983;     Neuausgabe 2013&lt;br /&gt;
* Skizze eines Verunglückten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1982&lt;br /&gt;
* Der 5. Kanal. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: https://www.hdg.de/lemo/biografie/uwe-johnson.html; Müller-Waldeck, Gunnar: Johnson, Uwe, in: Biographisches Lexikon für Pommern, Bd. 1, Dirk Alvermann/Nils Jörn (Hrsg.), Köln/Weimar/Wien 2013, S. 140-148.  &lt;br /&gt;
         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category: Johnson, Uwe]] [[category: Pommernwiki]] [[category: Geboren in Cammin]] [[category: Geboren in Vorpommern]] [[category: Lebt(e) in Anklam]] [[category: Lebt(e) in Rostock]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Johnson,_Uwe&amp;diff=35941</id>
		<title>Johnson, Uwe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Johnson,_Uwe&amp;diff=35941"/>
		<updated>2023-08-07T16:57:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Uwe Johnson war ein deutscher Schriftsteller. Er wurde am 20. Juli 1934 in Cammin, Vorpommern geboren, starb in Sheerness, England am 23. Februar 1984.&lt;br /&gt;
Die Familie Johnson war zuerst in Anklam, am markt 23 Wohnungen haft, später in Mine Hüsung 12. Im Jahr 1940 wurde der junge Uwe Johnson in der Cothenius-Schule in Anklam eingeschult. Mit 11 Jahren kam er in die Sonderschule der NSDAP, genannt &amp;quot;Deutsche Heimschule in Kosten bei Posen. 1945 gelang der Familie die Flucht nach Recknitz in Mecklenburg-Vorpommern. Der Onkel von Johnson gehörte dort zu den einflussreichsten Leuten in der Stadt - er war von Beruf Schmied und Blockwart. Mutter und Vater Johnson kehren noch einmal nach Anklam zurück. Sein Vater wird dort von der Polizei aufgegriffen, verhaftet und vom Lager in Fünfeichen nach Weißrussland gebracht; nur seine Mutter konnte es wieder sicher nach Reckwitz schaffen. Da Johnsons Onkel in seiner Schmiede die Bestände der örtlichen Schulbibliothek aufbewahrte, weil er diese noch rechtzeitig vor den Nazis verstecken konnte, fanden sich für den jungen Uwe Johnson die ersten literarischen Inspirationen. 1946 zogen Mutter Johnson, Uwe und seine Schwester schließlich in die Stadt Güstrow, die den späteren Autoren in seinem Schreiben nachhaltig beeinflussen sollte. Seine Mutter verdiente den Lebensunterhalt der Familie erst durch ein Praktikum in einem Kinderheim, darauf als Näherin und dann als Schaffnerin bei der Deutschen Reichsbahn. Die Familie stieg so in den Stand der Arbeiterklasse auf, was für Uwe bedeutete, dass er zukünftig in den DDR-Verhältnissen schulisch besser gefördert werden konnte. In der Schule in Güstrow traf er auf Lehrer, die in den vorherigen Jahren von den Nazis der Hochschulen verwiesen wurden, also weniger ideologisch aufgeladen waren als andere Lehrer während der Zeit, in der die NSDAP an der Macht war. Uwe Johnson tritt in die FDJ ein und besetzt als Mitglied der FDJ-Leitung die Stelle des Kulturfunktionärs. In seiner Pubertät erlebt er Spannungen mit seiner Mutter, was unter anderem dem Umstand seines nicht getreuen Verhaltens als Parteimitglied geschuldet ist. Das politische Leben von Johnson bewegt sich zwischen den entgegengesetzten Polen gesellschaftlicher Freiwilligenarbeit und stalinistischer Erziehung. Sein soziales Umfeld, das er unter politischen Gesichtspunkten genauestens betrachtet, ist ähnlich aufgestellt und steht im Spannungsfeld ideologischer Hardliner und systemkritischer Republikflüchtlinge. Diese im Güstrow der DDR gesammelten Eindrücke dienten ihm später als Vorlage für seinen ersten Roman &amp;quot;Ingrid Babendererde - Reifeprüfung 1953&amp;quot;, der die Geschichte zweier DDR-Abiturientinnen erzählt. Politischer Hintergrund in der Erzählung ist das vom Stalinismus geprägte Schulsystem; auch spielt die Handlung in einer norddeutschen Kleinstadt, deren Vorbild Güstrow ist. 1952 begann Johnson das Studium der Germanistik an der Universität zu Rostock. Er wohnte in der St. Georgs-Straße 71, bei Alice Hensan , einer gebildeten Frau, die bis zu ihrem Ableben eine Vertraute Johnsons war und eine umfangreiche Bibliothek besaß, sodass der Student Zugang zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur sowie zu den deutschen Klassikern hatte. Ein zeitweiliges Studienaus wurde Uwe Johnson durch seinen Protest gegen den Ausschluss der jungen &amp;quot;Evangelischen Gemeinde&amp;quot; aus der Universität in Rostock beschert. Er berief sich in seiner Rede auf die in der Verfassung der DDR festgeschriebenen Religionsfreiheit. Nach einem Praktikum in Leipzig beim Reclam-Verlag verlegte er seinen Studienort ebenfalls dorthin, wodurch er seine Lehrer Ernst Bloch, Hans Mayer und Karl Krauss kennenlernt. Nach seinem 1959 erschienenen Roman &amp;quot;Mutmaßungen über Jakob&amp;quot;, in dem die DDR und BRD beidermaßen kritisch betrachtet wurden, wagte er den Schritt und zog schließlich in die BRD. Johnson erhielt für sein literarisches Schaffen zahlreiche Preise, darunter der Fontane-Preis im Jahr 1960, der Georg-Büchner-Preis von 1971 und der der Thomas-mann-Preis von 1979. Von 1977 bis 1979 ist er Mitglied der deutschen Akademie der Künste. Außerdem war er Mitglied der Gruppe 47. Uwe Johnson gilt bis heute als einer der bedeutendsten Schriftsteller, die die Stimmung des geteilten Deutschlands einzufangen vermochten, wobei er DDR und BRD gleichermaßen in seine Betrachtungen einschloss und kritisierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliographie, eine Auswahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985&lt;br /&gt;
* Mutmassungen über Jakob. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1959&lt;br /&gt;
* Das dritte Buch über Achim. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1961&lt;br /&gt;
* Zwei Ansichten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1965&lt;br /&gt;
* Begleitumstände. Frankfurter Vorlesungen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1980&lt;br /&gt;
* Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl. 4 Bände, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1970, 1971, 1973, 1983;     Neuausgabe 2013&lt;br /&gt;
* Skizze eines Verunglückten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1982&lt;br /&gt;
* Der 5. Kanal. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: https://www.hdg.de/lemo/biografie/uwe-johnson.html; Müller-Waldeck, Gunnar: Johnson, Uwe, in: Biographisches Lexikon für Pommern, Bd. 1, Dirk Alvermann/Nils Jörn (Hrsg.), Köln/Weimar/Wien 2013, S. 140-148.  &lt;br /&gt;
         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category: Johnson, Uwe]] [[category: Pommernwiki]] [[category: Geboren in Cammin]] [[category: Geboren in Vorpommern]] [[category: Lebt(e) in Anklam]] [[category: Lebt(e) in Rostock]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Johnson,_Uwe&amp;diff=35940</id>
		<title>Johnson, Uwe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Johnson,_Uwe&amp;diff=35940"/>
		<updated>2023-08-07T16:49:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Uwe Johnson war ein deutscher Schriftsteller. Er wurde am 20. Juli 1934 in Cammin, Vorpommern geboren, starb in Sheerness, England am 23. Februar 1984.&lt;br /&gt;
Die Familie Johnson war zuerst in Anklam, am markt 23 Wohnungen haft, später in Mine Hüsung 12. Im Jahr 1940 wurde der junge Uwe Johnson in der Cothenius-Schule in Anklam eingeschult. Mit 11 Jahren kam er in die Sonderschule der NSDAP, genannt &amp;quot;Deutsche Heimschule in Kosten bei Posen. 1945 gelang der Familie die Flucht nach Recknitz in Mecklenburg-Vorpommern. Der Onkel von Johnson gehörte dort zu den einflussreichsten Leuten in der Stadt - er war von Beruf Schmied und Blockwart. Mutter und Vater Johnson kehren noch einmal nach Anklam zurück. Sein Vater wird dort von der Polizei aufgegriffen, verhaftet und vom Lager in Fünfeichen nach Weißrussland gebracht; nur seine Mutter konnte es wieder sicher nach Reckwitz schaffen. Da Johnsons Onkel in seiner Schmiede die Bestände der örtlichen Schulbibliothek aufbewahrte, weil er diese noch rechtzeitig vor den Nazis verstecken konnte, fanden sich für den jungen Uwe Johnson die ersten literarischen Inspirationen. 1946 zogen Mutter Johnson, Uwe und seine Schwester schließlich in die Stadt Güstrow, die den späteren Autoren in seinem Schreiben nachhaltig beeinflussen sollte. Seine Mutter verdiente den Lebensunterhalt der Familie erst durch ein Praktikum in einem Kinderheim, darauf als Näherin und dann als Schaffnerin bei der Deutschen Reichsbahn. Die Familie stieg so in den Stand der Arbeiterklasse auf, was für Uwe bedeutete, dass er zukünftig in den DDR-Verhältnissen schulisch besser gefördert werden konnte. In der Schule in Güstrow traf er auf Lehrer, die in den vorherigen Jahren von den Nazis der Hochschulen verwiesen wurden, also weniger ideologisch aufgeladen waren als andere Lehrer während der Zeit, in der die NSDAP an der Macht war. Uwe Johnson tritt in die FDJ ein und besetzt als Mitglied der FDJ-Leitung die Stelle des Kulturfunktionärs. In seiner Pubertät erlebt er Spannungen mit seiner Mutter, was unter anderem dem Umstand seines nicht getreuen Verhaltens als Parteimitglied geschuldet ist. Das politische Leben von Johnson bewegt sich zwischen den entgegengesetzten Polen gesellschaftlicher Freiwilligenarbeit und stalinistischer Erziehung. Sein soziales Umfeld, das er unter politischen Gesichtspunkten genauestens betrachtet, ist ähnlich aufgestellt und steht im Spannungsfeld ideologischer Hardliner und systemkritischer Republikflüchtlinge. Diese im Güstrow der DDR gesammelten Eindrücke dienten ihm später als Vorlage für seinen ersten Roman &amp;quot;Ingrid Babendererde - Reifeprüfung 1953&amp;quot;, der die Geschichte zweier DDR-Abiturientinnen erzählt. Politischer Hintergrund in der Erzählung ist das vom Stalinismus geprägte Schulsystem; auch spielt die Handlung in einer norddeutschen Kleinstadt, deren Vorbild Güstrow ist. 1952 begann Johnson das Studium der Germanistik an der Universität zu Rostock. Er wohnte in der St. Georgs-Straße 71, bei Alice Hensan , einer gebildeten Frau, die bis zu ihrem Ableben eine Vertraute Johnsons war und eine umfangreiche Bibliothek besaß, sodass der Student Zugang zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur sowie zu den deutschen Klassikern hatte. Ein zeitweiliges Studienaus wurde Uwe Johnson durch seinen Protest gegen den Ausschluss der jungen &amp;quot;Evangelischen Gemeinde&amp;quot; aus der Universität in Rostock beschert. Er berief sich in seiner Rede auf die in der Verfassung der DDR festgeschriebenen Religionsfreiheit. Nach einem Praktikum in Leipzig beim Reclam-Verlag verlegte er seinen Studienort ebenfalls dorthin, wodurch er seine Lehrer Ernst Bloch, Hans Mayer und Karl Krauss kennenlernt. Nach seinem 1959 erschienenen Roman &amp;quot;Mutmaßungen über Jakob&amp;quot;, in dem die DDR und BRD beidermaßen kritisch betrachtet wurden, wagte er den Schritt und zog schließlich in die BRD. Johnson erhielt für sein literarisches Schaffen zahlreiche Preise, darunter der Fontane-Preis im Jahr 1960, der Georg-Büchner-Preis von 1971 und der der Thomas-mann-Preis von 1979. Von 1977 bis 1979 ist er Mitglied der deutschen Akademie der Künste. Uwe Johnson gilt bis heute als einer der bedeutendsten Schriftsteller, die die Stimmung des geteilten Deutschlands einzufangen vermochten, wobei er DDR und BRD gleichermaßen in seine Betrachtungen einschloss und kritisierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliographie, eine Auswahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985&lt;br /&gt;
* Mutmassungen über Jakob. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1959&lt;br /&gt;
* Das dritte Buch über Achim. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1961&lt;br /&gt;
* Zwei Ansichten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1965&lt;br /&gt;
* Begleitumstände. Frankfurter Vorlesungen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1980&lt;br /&gt;
* Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl. 4 Bände, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1970, 1971, 1973, 1983;     Neuausgabe 2013&lt;br /&gt;
* Skizze eines Verunglückten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1982&lt;br /&gt;
* Der 5. Kanal. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: https://www.hdg.de/lemo/biografie/uwe-johnson.html; Müller-Waldeck, Gunnar: Johnson, Uwe, in: Biographisches Lexikon für Pommern, Bd. 1, Dirk Alvermann/Nils Jörn (Hrsg.), Köln/Weimar/Wien 2013, S. 140-148.  &lt;br /&gt;
         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category: Johnson, Uwe]] [[category: Pommernwiki]] [[category: Geboren in Cammin]] [[category: Geboren in Vorpommern]] [[category: Lebt(e) in Anklam]] [[category: Lebt(e) in Rostock]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Johnson,_Uwe&amp;diff=35939</id>
		<title>Johnson, Uwe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Johnson,_Uwe&amp;diff=35939"/>
		<updated>2023-08-07T16:43:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Uwe Johnson war ein deutscher Schriftsteller. Er wurde am 20. Juli 1934 in Cammin, Vorpommern geboren, starb in Sheerness, England am 23. Februar 1984.&lt;br /&gt;
Die Familie Johnson war zuerst in Anklam, am markt 23 Wohnungen haft, später in Mine Hüsung 12. Im Jahr 1940 wurde der junge Uwe Johnson in der Cothenius-Schule in Anklam eingeschult. Mit 11 Jahren kam er in die Sonderschule der NSDAP, genannt &amp;quot;Deutsche Heimschule in Kosten bei Posen. 1945 gelang der Familie die Flucht nach Recknitz in Mecklenburg-Vorpommern. Der Onkel von Johnson gehörte dort zu den einflussreichsten Leuten in der Stadt - er war von Beruf Schmied und Blockwart. Mutter und Vater Johnson kehren noch einmal nach Anklam zurück. Sein Vater wird dort von der Polizei aufgegriffen, verhaftet und vom Lager in Fünfeichen nach Weißrussland gebracht; nur seine Mutter konnte es wieder sicher nach Reckwitz schaffen. Da Johnsons Onkel in seiner Schmiede die Bestände der örtlichen Schulbibliothek aufbewahrte, weil er diese noch rechtzeitig vor den Nazis verstecken konnte, fanden sich für den jungen Uwe Johnson die ersten literarischen Inspirationen. 1946 zogen Mutter Johnson, Uwe und seine Schwester schließlich in die Stadt Güstrow, die den späteren Autoren in seinem Schreiben nachhaltig beeinflussen sollte. Seine Mutter verdiente den Lebensunterhalt der Familie erst durch ein Praktikum in einem Kinderheim, darauf als Näherin und dann als Schaffnerin bei der Deutschen Reichsbahn. Die Familie stieg so in den Stand der Arbeiterklasse auf, was für Uwe bedeutete, dass er zukünftig in den DDR-Verhältnissen schulisch besser gefördert werden konnte. In der Schule in Güstrow traf er auf Lehrer, die in den vorherigen Jahren von den Nazis der Hochschulen verwiesen wurden, also weniger ideologisch aufgeladen waren als andere Lehrer während der Zeit, in der die NSDAP an der Macht war. Uwe Johnson tritt in die FDJ ein und besetzt als Mitglied der FDJ-Leitung die Stelle des Kulturfunktionärs. In seiner Pubertät erlebt er Spannungen mit seiner Mutter, was unter anderem dem Umstand seines nicht getreuen Verhaltens als Parteimitglied geschuldet ist. Das politische Leben von Johnson bewegt sich zwischen den entgegengesetzten Polen gesellschaftlicher Freiwilligenarbeit und stalinistischer Erziehung. Sein soziales Umfeld, das er unter politischen Gesichtspunkten genauestens betrachtet, ist ähnlich aufgestellt und steht im Spannungsfeld ideologischer Hardliner und systemkritischer Republikflüchtlinge. Diese im Güstrow der DDR gesammelten Eindrücke dienten ihm später als Vorlage für seinen ersten Roman &amp;quot;Ingrid Babendererde - Reifeprüfung 1953&amp;quot;, der die Geschichte zweier DDR-Abiturientinnen erzählt. Politischer Hintergrund in der Erzählung ist das vom Stalinismus geprägte Schulsystem; auch spielt die Handlung in einer norddeutschen Kleinstadt, deren Vorbild Güstrow ist. 1952 begann Johnson das Studium der Germanistik an der Universität zu Rostock. Er wohnte in der St. Georgs-Straße 71, bei Alice Hensan , einer gebildeten Frau, die bis zu ihrem Ableben eine Vertraute Johnsons war und eine umfangreiche Bibliothek besaß, sodass der Student Zugang zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur sowie zu den deutschen Klassikern hatte. Ein zeitweiliges Studienaus wurde Uwe Johnson durch seinen Protest gegen den Ausschluss der jungen &amp;quot;Evangelischen Gemeinde&amp;quot; aus der Universität in Rostock beschert. Er berief sich in seiner Rede auf die in der Verfassung der DDR festgeschriebenen Religionsfreiheit. Nach einem Praktikum in Leipzig beim Reclam-Verlag verlegte er seinen Studienort ebenfalls dorthin, wodurch er seine Lehrer Ernst Bloch, Hans Mayer und Karl Krauss kennenlernt. Nach seinem 1959 erschienenen Roman &amp;quot;Mutmaßungen über Jakob&amp;quot;, in dem die DDR und BRD beidermaßen kritisch betrachtet wurden, wagte er den Schritt und zog schließlich in die BRD. Johnson erhielt für sein literarisches Schaffen zahlreiche Preise, darunter der Fontane-Preis im Jahr 1960, der Georg-Büchner-Preis von 1971 und der der Thomas-mann-Preis von 1979. Von 1977 bis 1979 ist er Mitglied der deutschen Akademie der Künste. Uwe Johnson gilt bis heute als einer der bedeutendsten Schriftsteller, die die Stimmung des geteilten Deutschlands einzufangen vermochten, wobei er DDR und BRD gleichermaßen in seine Betrachtungen einschloss und kritisierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliographie, eine Auswahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985&lt;br /&gt;
* Mutmassungen über Jakob. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1959&lt;br /&gt;
* Das dritte Buch über Achim. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1961&lt;br /&gt;
* Zwei Ansichten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1965&lt;br /&gt;
* Begleitumstände. Frankfurter Vorlesungen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1980&lt;br /&gt;
* Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl. 4 Bände, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1970, 1971, 1973, 1983;     Neuausgabe 2013&lt;br /&gt;
* Skizze eines Verunglückten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1982&lt;br /&gt;
* Der 5. Kanal. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: https://www.hdg.de/lemo/biografie/uwe-johnson.html&lt;br /&gt;
         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category: Johnson, Uwe]] [[category: Pommernwiki]] [[category: Geboren in Cammin]] [[category: Geboren in Vorpommern]] [[category: Lebt(e) in Anklam]] [[category: Lebt(e) in Rostock]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Koeppen,_Wolfgang&amp;diff=35938</id>
		<title>Koeppen, Wolfgang</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Koeppen,_Wolfgang&amp;diff=35938"/>
		<updated>2023-08-07T09:24:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wolfgang Koeppen, eigentlich Wolfgang Arthur Reinhold Köppen (* 23. Juni 1906 in Greifswald; † 15. März 1996 in München), war ein deutscher Schriftsteller.&lt;br /&gt;
Wolfgang Koeppen wurde als Sohn der alleinerziehenden Marie Koeppen im Haus der Witwe Dalberg in der Bahnhofsstraße 4 geboren. Die Wohnung selbst gehörte der Großmutter Emilie Koeppen, die eine verwitwete Weißnäherin war. Mutter und Großmutter Koeppen stammten aus eher ärmlichen Verhältnissen, wodurch die Familie häufig zu Umzügen gezwungen war. Wolfgang Koeppens Mutter, Emilie Koeppen, übte zu ihren Lebzeiten einige Berufe aus, darunter der einer Privatere, einer Schneiderin und einer Souffleuse. Letzteres mag einen Einfluss auf das leidenschaftliche Interesse Koeppens am Theater gehabt haben. Ein weiterer Bewohner des Geburtshauses von Koeppen war Dannenberg, ein Buchhändler, der auch als &amp;quot;guter Stern&amp;quot; für das von der Literatur geprägte Leben Koeppens bezeichnet wird. Koeppen hatte jedoch keinerlei Erinnerung an das Haus und deren Menschen, in dem er geboren wurde. In den Kinderjahren Koeppens zieht die Familie nach Masuren; Koeppen geht dort auf eine Bürgerschule. Danach kehrt er mit seiner Mutter nach Greifswald zurück und engagiert sich am Theater und am kulturellen Leben in seiner Heimatstadt. Am 8. Juni 1990 verlieh ihm die Universität Greifswald den Titel des Ehrendoktors. Er wurde besonders für seinen kritischen Blick auf die Nachkriegszeit, die seine Texte prägten, ausgezeichnet, womit es im Besonderen ihm zu verdanken gewesen sei, die deutsche Literatur nach dem II. Weltkrieg wieder zu etablieren. &lt;br /&gt;
Das Werk von Wolfgang Koeppen ist einerseits geprägt von den unterprivilegierten Verhältnissen, in denen er in den ersten Jahren seines Lebens aufgewachsen ist und andererseits von dem gutbürgerlichen Milieu, das in starkem Kontrast zu der Lebenswirklichkeit seiner Familie stand. Er empfand die Stimmung der Stadt und seiner Leute als erstickend: &amp;quot;Das Kind hatte das Gefühl unter Menschen zu leben, die es strafen wollten, die es schädigen wollten.&amp;quot; Diesen erdrückenden Ton fängt Koeppen als Grundstimmung in seinem autobiographisch geprägten Roman &amp;quot;Jugend&amp;quot; von 1976 ein. Er schreibt über einen Jungen, der in Armut in einer kleinen Wohnung in der Hunnenstraße aufwächst und Sohn einer Dienstmagd ist. Detailreiche und kinematisch wirkende Beschreibungen des Greifswalder Stadtbildes sind dabei besonders einprägsam. &lt;br /&gt;
Im ehemaligen Geburtshaus von Wolfgang Koeppen befindet sich heute das Koeppenhaus, in dem kulturelle und literarische Veranstaltungen und Ausstellungen stattfinden.  In dem im Haus befindlichen Wolfgang-Koeppen-Archiv wird der literarische Nachlass des Autors durch die Universität Greifswald verwaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliographie, eine Auswahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Tauben im Gras. Roman. Scherz &amp;amp; Goverts, Stuttgart 1951&lt;br /&gt;
* Das Treibhaus. Roman. Scherz &amp;amp; Goverts, Stuttgart 1953&lt;br /&gt;
* Der Tod in Rom. Roman. Scherz &amp;amp; Goverts, Stuttgart 1954&lt;br /&gt;
* Jugend. Erzählung. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1976&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Müller-Waldeck, Gunnar: Literarische Spuren in Greifswald, Greifswald 1990, S. 132-134. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category: Koeppen, Wolfgang]] [[category: Geboren in Greifswald]] [[category: Lebt(e) in Greifswald]] [[category: Universität Greifswald]] [[category: Stammler, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[category: Pommersche Autoren]] [[category: Geboren in Greifswald]] [[category: Geboren 1906]] [[category: Gestorben 1996]] [[category: Gestorben in München]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Koeppen,_Wolfgang&amp;diff=35937</id>
		<title>Koeppen, Wolfgang</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lyrikwiki.de/mediawiki/index.php?title=Koeppen,_Wolfgang&amp;diff=35937"/>
		<updated>2023-08-07T09:20:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daether: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wolfgang Koeppen, eigentlich Wolfgang Arthur Reinhold Köppen (* 23. Juni 1906 in Greifswald; † 15. März 1996 in München), war ein deutscher Schriftsteller.&lt;br /&gt;
Wolfgang Koeppen wurde als Sohn der alleinerziehenden Marie Koeppen im Haus der Witwe Dalberg in der Bahnhofsstraße 4 geboren. Die Wohnung selbst gehörte der Großmutter Emilie Koeppen, die eine verwitwete Weißnäherin war. Mutter und Großmutter Koeppen stammten aus eher ärmlichen Verhältnissen, wodurch die Familie häufig zu Umzügen gezwungen war. Wolfgang Koeppens Mutter, Emilie Koeppen, übte zu ihren Lebzeiten einige Berufe aus, darunter der einer Privatere, einer Schneiderin und einer Souffleuse. Letzteres mag einen Einfluss auf das leidenschaftliche Interesse Koeppens am Theater gehabt haben. Ein weiterer Bewohner des Geburtshauses von Koeppen war Dannenberg, ein Buchhändler, der auch als &amp;quot;guter Stern&amp;quot; für das von der Literatur geprägte Leben Koeppens bezeichnet wird. Koeppen hatte jedoch keinerlei Erinnerung an das Haus und deren Menschen, in dem er geboren wurde. In den Kinderjahren Koeppens zieht die Familie nach Masuren; Koeppen geht dort auf eine Bürgerschule. Danach kehrt er mit seiner Mutter nach Greifswald zurück und engagiert sich am Theater und am kulturellen Leben in seiner Heimatstadt. Am 8. Juni 1990 verlieh ihm die Universität Greifswald den Titel des Ehrendoktors. Er wurde besonders für seinen kritischen Blick auf die Nachkriegszeit, die seine Texte prägten, ausgezeichnet, womit es im Besonderen ihm zu verdanken gewesen sein, die deutsche Literatur nach dem II. Weltkrieg wieder zu etablieren. &lt;br /&gt;
Das Werk von Wolfgang Koeppen ist einerseits geprägt von den unterprivilegierten Verhältnissen, in denen er in den ersten Jahren seines Lebens aufgewachsen ist und andererseits von dem gutbürgerlichen Milieu, das in starkem Kontrast zu der Lebenswirklichkeit seiner Familie stand. Er empfand die Stimmung der Stadt und seiner Leute als erstickend: &amp;quot;Das Kind hatte das Gefühl unter Menschen zu leben, die es strafen wollten, die es schädigen wollten.&amp;quot; Diesen erdrückenden Ton fängt Koeppen als Grundstimmung in seinem autobiographisch geprägten Roman &amp;quot;Jugend&amp;quot; von 1976 ein. Er schreibt über einen Jungen, der in Armut in einer kleinen Wohnung in der Hunnenstraße aufwächst und Sohn einer Dienstmagd ist. Detailreiche und kinematisch wirkende Beschreibungen des Greifswalder Stadtbildes sind dabei besonders einprägsam. &lt;br /&gt;
Im ehemaligen Geburtshaus von Wolfgang Koeppen befindet sich heute das Koeppenhaus, in dem kulturelle und literarische Veranstaltungen und Ausstellungen stattfinden.  In dem im Haus befindlichen Wolfgang-Koeppen-Archiv wird der literarische Nachlass des Autors durch die Universität Greifswald verwaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliographie, eine Auswahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Tauben im Gras. Roman. Scherz &amp;amp; Goverts, Stuttgart 1951&lt;br /&gt;
* Das Treibhaus. Roman. Scherz &amp;amp; Goverts, Stuttgart 1953&lt;br /&gt;
* Der Tod in Rom. Roman. Scherz &amp;amp; Goverts, Stuttgart 1954&lt;br /&gt;
* Jugend. Erzählung. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1976&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Müller-Waldeck, Gunnar: Literarische Spuren in Greifswald, Greifswald 1990, S. 132-134. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category: Koeppen, Wolfgang]] [[category: Geboren in Greifswald]] [[category: Lebt(e) in Greifswald]] [[category: Universität Greifswald]] [[category: Stammler, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[category: Pommersche Autoren]] [[category: Geboren in Greifswald]] [[category: Geboren 1906]] [[category: Gestorben 1996]] [[category: Gestorben in München]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Daether</name></author>
	</entry>
</feed>